ISP und GPU verbessert: Qualcomms Snapdragon 820 soll besonders effizient sein

Sparsam statt gedrosselt: Qualcomm plant viele Verbesserungen für den Snapdragon 820. Neben der Effizienz hat der Hersteller vor allem den Bildprozessor und die Grafikeinheit des neuen Smartphone-Chips überarbeitet. Samsung soll bereits erste Muster testen.

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Blockdiagramm des Snapdragon 820
Blockdiagramm des Snapdragon 820 (Bild: Qualcomm)

Der Smartphone-Chip-Entwickler Qualcomm hat auf der Grafikmesse Siggraph 2015 neue Informationen zum Snapdragon 820 bekanntgegeben. Passend zur Veranstaltung lag der Fokus der Ankündigung auf Verbesserungen beim Bildprozessor und der Grafikeinheit des Systems-on-a-Chip. So unterstützt der Chip neue Schnittstellen wie die Vulkan-API, die Fotoqualität soll an die einer DSLR erinnern und wer möchte, schließt ein 4K-60-Hz-Display an.

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Verglichen mit dem Snapdragon 810 und dessen integrierter Grafikeinheit Adreno 430 soll der Snapdragon 820 mit der neuen Adreno 530 in GPU-lastigen Benchmarks eine 40 Prozent höhere Leistung erzielen und dabei 40 Prozent weniger Energie benötigen. Abseits des angeblichen 14-nm-FinFET-Herstellungsverfahrens sollen dafür eine verbesserte Architektur, neue Kompressionsalgorithmen, überarbeitete Compute-Einheiten und ein dedizierter Power Manager verantwortlich sein, der die anliegende Leistungsaufnahme der Adreno-GPU feinkörniger regeln und anpassen kann.

  • Details zum Snapdragon 820 (Bild: Qualcomm)
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Laut Pressemitteilung unterstützt die neue Grafikeinheit die Vulkan- und die OpenGL-ES-3.1-Grafikschnittstelle samt dem Android Extension Pack und die Compute-API das OpenCL-2.0 inklusive eines gemeinsamen virtuellen Speichers für die GPU und die CPU-Kerne. Die basieren auf der Kryo-64-Bit-Architektur, Details hat Qualcomm aber bisher nicht verraten. Somit bleibt vorerst unklar, wie viele Einheiten rechnen und was diese auszeichnet.

Ein wenig mehr Informationen gibt es zum Bildprozessor: An den verbesserten Spectra-14-Bit-ISP können bis zu drei Kameras angeschlossen werden, er verarbeitet bis zu 25 Megapixel bei einer Bildrate von 30 fps. Die Bildqualität der digitalen Vergrößerung soll durch einen GPU-Compute-Algorithmus steigen und der Autofokus schneller aufschalten. Zudem will Qualcomm das Bildrauschen und Farbfehler reduziert haben. Eine Refokussierungsfunktion sowie einen Algorithmus für unterbelichtete Bereiche gibt es ebenfalls.

  • Details zum Snapdragon 820 (Bild: Qualcomm)
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Zudem beschleunigt der Snapdragon 820 aufgenommene 4K-Videos bei 60 Hz, denn H.265- und VP9-Material wird mindestens decodiert und höchstwahrscheinlich auch encodiert. Der Chip unterstützt zudem HDMI 2.0 für externe 4K-60-Hz-Displays und überträgt drahtlos Bildschirminhalte in 4K mit 30 Hz. Zu den weiteren Eigenschaften des Snapdragon 820 zählen das LPDDR4-Speicherinterface und eine USB-3.0-Schnittstelle.

Nachdem Samsung im Galaxy S6 und der Edge-Version den hauseigenen Exynos 7420 einsetzte, sollen die Koreaner für das Galaxy S7 den Snapdragon 820 testen. Sollte ein solches Gerät erscheinen, dann in einigen Monaten: Qualcomm erwartet Smartphones mit dem neuen Chip im ersten Halbjahr 2016.

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