Isocell JN1: Samsung präsentiert ersten 0,64-µm-Kamerasensor

Samsungs neuer Kamerasensor Isocell JN1 soll die Bauhöhe verringern und hat 50 Megapixel. Pixel-Binning soll die Lichtempfindlichkeit verbessern.

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Der Iscoell JN1 von Samsung
Der Iscoell JN1 von Samsung (Bild: Samsung)

Mit dem Isocell JN1 hat Samsung einen neuen Kamerasensor für Smartphones vorgestellt. Samsung zufolge handelt es sich um den ersten Sensor mit 0,64 µm kleinen Pixeln - bei einer Auflösung von 50 Megapixeln ist der Chip entsprechend klein.

Dadurch soll sich der Isocell JN1 auch gut für Frontkameras verwenden lassen, bei denen der Platz für den Sensor klein ist. Der neue Chip kann anstelle bisheriger 1/2,8-Zoll-Sensoren verwendet werden. Bei rückseitigen Kameras soll der Isocell JN1 die Bauhöhe um bis zu zehn Prozent verringern können, der Kamera-Bump könnte entsprechend reduziert werden.

Um die Lichtausbeute bei derartig kleinen Pixeln zu verbessern, verwendet Samsung wie bei seinen anderen hochauflösenden Bildsensoren Pixel-Binning. Dabei werden vier Pixel zu einem zusammengefasst, was zu Bildern mit 12,5 Megapixeln führt.

Isocell 2.0 gegen Crosstalk

Außerdem verwendet Samsung auch beim neuen Sensor seine Isocell-2.0-Technologie. Dabei wird als Trennung zwischen den Pixeln ein Material verwendet, das kein Metall enthält und daher nicht so viel Licht vom Sensor fernhält. Die Abschirmung an sich dient dazu, den sogenannten Crosstalk zu verhindern, bei dem auf einen Pixel einfallendes Licht den danebenliegenden Pixel stört.

Zusätzlich verwendet Samsung beim Isocell JN1 die ISO-Automatik Smart-ISO sowie HDR. Double Super PD verwendet pro 16 Pixel einen für den Autofokus. Videos können in maximal 4K mit 60 fps aufgezeichnet werden; in Full-HD sind bis zu 240 fps möglich.

Samsung zufolge wird der Isocell JN1 bereits in Serie produziert. In welchem Smartphone der Sensor zuerst verwendet werden wird, ist noch nicht bekannt.

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