Abo
  • Services:
Anzeige
Preise für HEVC/H.265 veröffentlicht
Preise für HEVC/H.265 veröffentlicht (Bild: MPEG LA)

ISO-Standard MPEG LA veröffentlicht Preise für HEVC alias H.265

Die MPEG LA hat Lizenzbedingungen für den Videokompressionsstandard HEVC/H.265 vorgestellt. Daraus geht hervor, wer wie viel für die Nutzung der damit verbundenen Patente der 25 von der MPEG LA vertretenen Unternehmen bezahlen soll.

Anzeige

25 Unternehmen haben sich auf Lizenzbedingungen für den H.264-Nachfolger HEVC/H.265 geeinigt, darunter Apple, die BBC, Cisco, die Fraunhofer-Gesellschaft, Humax, JVC Kenwood, LG, NEC, NTT Docomo, Orange, Siemens, Ericsson und Thomson. Noch ist zwar keine endgültige Entscheidung gefallen, die MPEG LA hat aber bereits die jetzt ausgehandelten Preisvorstellungen veröffentlicht.

Lizenzgebühren sollen nur für den Verkauf von Produkten anfallen, die einen HEVC-/H.265-Encoder oder -Decoder enthalten. Dabei soll gelten: Die ersten 100.000 Einheiten pro Jahr sind kostenlos, für jede weitere werden 20 US-Cent fällig. Die Obergrenze der Gebühren soll für jedes Unternehmen samt allen Töchtern, an denen es mit mindestens 50 Prozent beteiligt ist, bei 25 Millionen US-Dollar pro Jahr liegen.

Für Contentanbieter sollen ausdrücklich keine Lizenzgebühren anfallen. Chipanbieter können die Lizenzgebühren für ihre Kunden, die Lizenznehmer sind, übernehmen. Gelten sollen die Gebühren, die die MPEG LA im Laufe des Jahres 2014 verbindlich vorlegen will, rückwirkend ab 1. Mai 2013. Änderungen an der Tarifstruktur sind durchaus noch möglich.

Mit diesen Bedingungen wollen sich die H.265-Verfechter des ISO-Standards HEVC/H.265 gegen freie Alternativen wie Daala von Xiph.org oder Google VP9 positionieren. Geht es nach den H.265-Patentinhabern, wird ihr Standard künftig auch für UHDV mit Auflösungen von 4K und 8K zum Einsatz kommen. Google und Xiph.org wollen freie, nicht von Patenten belastete Alternativen schaffen, die jeder unbedenklich nutzen kann. Die MPEG LA versucht hingegen, möglichst viele Patente in einer einfachen Lizenz zu bündeln, um es Anbietern, die eine Technik einsetzen wollen, möglichst einfach zu machen. Eine Garantie, dass es keinen weiteren Anbieter gibt, der Patentansprüche erhebt, stellt dies aber nicht dar.


eye home zur Startseite
lisgoem8 22. Jan 2014

Also mit USB 2.0 dürfte das auch gehen. Vielleicht nicht in Echtzeit, aber geht. Leider...

Lala Satalin... 22. Jan 2014

Ein bisschen nachprüfen und nachgucken muss man schon. ;) MeGui ist ja leider auch kein...

monkeybrain 20. Jan 2014

Oder um es ein wenig zu vereinfachen: Warum das Rad neu erfinden, wenn ich für 20 ct...

monkeybrain 20. Jan 2014

Das sehe ich anders. Wie schon im Artikel beschrieben gibt es bereits zwei "freie...

nille02 20. Jan 2014

Warum sollte es einem das erschweren? Wenn du mit jedem einzelnen die Patente verhandeln...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  2. I.T.E.N.O.S. International Telecom Network Operation Services GmbH, Bonn
  3. über HRM CONSULTING GmbH, Konstanz (Home-Office)
  4. T-Systems International GmbH, Stuttgart, Leinfelden-Echterdingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 799,90€
  2. und bis zu 60€ Steam-Guthaben erhalten
  3. ab 486,80€

Folgen Sie uns
       


  1. Service

    Telekom verspricht kürzeres Warten auf Techniker

  2. BVG

    Fast alle U-Bahnhöfe mit offenem WLAN

  3. Android-Apps

    Rechtemissbrauch erlaubt unsichtbare Tastaturmitschnitte

  4. Electro Fluidic Technology

    Schnelles E-Paper-Display für Video-Anwendungen

  5. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  6. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  7. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  8. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  9. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  10. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
XPS 13 (9365) im Test: Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
XPS 13 (9365) im Test
Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
  1. Prozessor Intel wird Thunderbolt 3 in CPUs integrieren
  2. Schnittstelle Intel pflegt endlich Linux-Treiber für Thunderbolt
  3. Atom C2000 & Kaby Lake Updates beheben Defekt respektive fehlendes HDCP 2.2

Calliope Mini im Test: Neuland lernt programmieren
Calliope Mini im Test
Neuland lernt programmieren
  1. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  2. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif
  3. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

  1. Re: Kenne ich

    RipClaw | 14:33

  2. Re: Nicht realisierbar

    moppi | 14:31

  3. Re: Siri und diktieren

    SanderK | 14:30

  4. Ich weiss wie man das hin bekommt

    moppi | 14:28

  5. Meine Erfahrung als Störungssucher in Luxemburg

    AndyWeibel | 14:26


  1. 12:31

  2. 12:15

  3. 11:33

  4. 10:35

  5. 12:54

  6. 12:41

  7. 11:44

  8. 11:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel