ISDN: Vodafone-DSL-Kunden sollen auf Kabel wechseln

Vodafone schreibt DSL-Kunden an. "Ihren bisherigen DSL-Tarif wird es in der jetzigen Form nicht mehr geben. Daher behalten wir uns vor, Ihren Vertrag zum Ende der Vertragslaufzeit ordentlich zu kündigen." Gilt damit das ISDN-Versprechen nicht mehr?

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Vodafone-Technik auf der Cebit
Vodafone-Technik auf der Cebit (Bild: Vodafone)

Vodafone-DSL-Kunden werden von dem Unternehmen zu einem Wechsel ins Kabelnetz aufgefordert. Das berichtet das Onlinemagazin Heise.de unter Berufung auf Anschreiben des Unternehmens. Darin heißt es: "Ihren bisherigen DSL-Tarif wird es in der jetzigen Form nicht mehr geben. Daher behalten wir uns vor, Ihren Vertrag zum Ende der Vertragslaufzeit ordentlich zu kündigen."

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Wechselwilligen wird eine Gutschrift über 60 Euro angeboten. Hintergrund ist offenbar, dass Vodafone versucht, seine DSL-Kunden, für die Zahlungen an die Deutsche Telekom fällig werden, ins TV-Kabelnetz zu überführen.

Vodafone-Sprecher Dirk Ellenbeck sagte Golem.de: "Es geht darum, dass einzelnen Kunden, die in Kabelgebieten wohnen, der Wechsel angeboten wurde. An der Zusage, dass wir ISDN bis zum Jahr 2022 anbieten, ändert sich nichts. Es wurden nur Privatkunden angeschrieben."

ISDN: versprochen im vergangenen Jahr

Der Netzbetreiber hatte im August 2015 versprochen, ISDN-Technik bis zum Jahr 2022 anzubieten. Die Telekom stellt dagegen bereits seit längerem alle Telefonanschlüsse auf All-IP-Technik um und will dies bis zum Jahr 2018 abgeschlossen haben. "Viele Kunden wollen ihre ISDN-Anschlüsse weiter nutzen - und haben dafür gute Gründe", erklärte Vodafone-Technik-Chef Eric Kuisch im vergangenen Jahr. Derzeit würden schon viele Vodafone-Kunden All-IP-Anschlüsse verwenden. Wenn Geschäftskunden innerhalb der nächsten sieben Jahre zu Vodafone wechseln, würden sie weiterhin ISDN-Anschlüsse erhalten, erklärte das Unternehmen.

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Weitere 3,5 Millionen Anschlüsse - von eigenen Kunden und von Wettbewerbern gemietete - wurden auf IP-Technologie umgestellt, wie die Telekom in ihrem aktuellen Quartalsbericht in diesem Monat erklärt hat. Im August 2015 hatte der Anteil der migrierten Anschlüsse ein Drittel aller Festnetzanschlüsse der Telekom erreicht. 7,8 Millionen Anschlüsse waren zu dem Datum migriert.

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der_Berliner 17. Nov 2019

Welches "Anrecht" auf eine veraltete Technologie sollte es geben? Natürlich darf die...

der_Berliner 17. Nov 2019

stimmt beides nicht! welches SKR? Für das gleiche Geld wesentlich mehr Leistung zu...

dl01 10. Mai 2016

Hast du dazu mal eine Quelle? Ich habe vor einiger Zeit vom genauen Gegenteil gelesen...

Lemo 10. Mai 2016

Es ist eigentlich recht einfach: Fristen setzen, Geld zurückfordern, rechtlich durchaus...



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