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Verbraucherschützer kritisieren Umgang mit Kunden

"Kundinnen und Kunden dürfen nicht per Falschmeldung zum Download einer App gedrängt werden. Gleichzeitig müssen Anbieter auch Verbraucherinnen und Verbraucher berücksichtigen, die eine Smartphone-App nicht nutzen wollen oder können. Einen App-Zwang darf es nicht geben" , sagt Ramona Pop, Vorständin beim Verbraucherzentrale Bundesverband.

Nach Aussagen von Congstar vom August 2025 ging der Plan auf: Man sehe seit längerem, dass die Kunden " online/digitale Transaktionen und Zugriffe auf ihre Kundenkonten in einer sehr deutlichen Mehrheit über die Congstar App vornehmen. Die Tendenzen sind dabei immer weiter steigend." Der Bedarf der Kunden an einem Web-Interface nehme immer weiter ab.

Diese Entwicklung ist wenig überraschend, wenn Kunden bei jedem Zugriff auf das Kundenkonto im Browser den Hinweis erhalten, dass dieser Zugangsweg bald abgeschaltet werde. Dann wechseln Kunden, um nicht den Zugriff auf das Congstar-Konto zu verlieren. Zwischenzeitlich war der Zugang zum Kundenkonto ganz von der Congstar-Homepage entfernt worden.

Bei anderen Anbietern gilt ein App-Zwang

Nur wer sich die Mühe machte, den direkten Link zum Kundenkonto über congstar.de/meincongstar(öffnet im neuen Fenster) aufzurufen, konnte das Kundenkonto weiterhin im Browser nutzen.

Im Juli 2025 schaltete Edeka für das Mobilfunkangebot Edeka Smart den Zugriff auf das Kundenkonto im Browser ab . Seitdem können Kunden nur noch per App auf das Kundenkonto zugreifen.

Kunden von Penny Mobil und Ja mobil haben bereits seit über fünf Jahren keine Möglichkeit mehr, sich im Browser im Kundenkonto anzumelden. Alle Einstellungen für das Kundenkonto wurden in eine App ausgelagert. Beide Tarife werden in Kooperation mit der Telekom-Tochter Congstar realisiert


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