Irrational Games: Ken Levine schließt Bioshock-Studio
Ken Levine, zusammen mit zwei Partnern Gründer des seit 1997 bestehenden Entwicklerstudios Irrational Games, verkündet in einem offenen Brief auf der Webseite des Studios(öffnet im neuen Fenster) das, was letztlich auf die Schließung hinausläuft: Er nennt es "winding down", was sich wohl am ehesten mit "stilllegen" übersetzen lässt. Bis auf 15 Mitarbeiter sollen alle Angestellten ihren Arbeitsplatz verlieren; Levine und der eigentliche Eigentümer von Irrational Games wollen bei der Vermittlung neuer Jobs helfen.

Levine schreibt, er wolle seine "Energie auf ein kleineres Team mit flacheren Hierarchien und einer direkteren Beziehung zu den Spielern neu ausrichten". Eigentlich habe er sich mit einem klassischen Startup selbstständig machen wollen. Nach Gesprächen mit Take 2 habe er sich aber entschlossen, die neue Firma innerhalb "der Mauern" des Publishers zu eröffnen. Dort will Levine "handlungsgetriebene Spiele für leidenschaftliche Spieler mit hohem Wiederspielwert" produzieren, die ausschließlich digital vertrieben werden sollen.
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Irrational Games ging aus Looking Glass Studios hervor, das erste Spiel war der Klassiker System Shock 2. 2006 wurde die Firma von Take 2 gekauft – warum der Publisher nicht einfach einen neuen Chef für das Studio sucht, ist nicht bekannt. Das letzte Spiel von Irrational Games ist das 2013 veröffentlichte Bioshock Infinite, für das am 25. März 2014 die zweite Episode der Erweiterung Burial at Sea erscheinen wird.
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