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Iron Harvest: King Art kann Kickstarter

Beim Crowdfunding ihres Steampunk-Echtzeitstrategiespiels Iron Harvest feiern die Entwickler Rekorde und gehen rasant auf die Eine-Million-Dollar-Marke zu. Damit ist bereits die vierte Kickstarter-Kampagne von King Art erfolgreich.

Artikel veröffentlicht am , Stephan Freundorfer
Iron Harvest inszeniert eine alternative Realität nach Ende des 1. Weltkriegs.
Iron Harvest inszeniert eine alternative Realität nach Ende des 1. Weltkriegs. (Bild: King Art)

Für ihr jüngstes Projekt Iron Harvest versprechen King Art clevere Strategien, spielerische Freiheit und starke Solo-Kampagnen. Damit treffen offensichtlich den Nerv von Echtzeitgenerälen in aller Welt. Vielleicht ist es auch einfach nur der Umstand, dass der Spieler dank eines alternativen 1920er-Jahre-Szenarios mit dieselbetriebenen Gusseisen-Mechs über mitteleuropäische Schlachtfelder stapfen darf.

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Doch egal, ob nun die Retro-Kampfroboter oder das Gespür für die Befindlichkeiten der Community den Ausschlag geben, Iron Harvest zeigt, dass Crowdfunding immer noch ein valides Mittel der Spielefinanzierung sein kann.

Am 13. März drückten die Bremer den Kickstarter-Knopf, eineinhalb Tage später war das Finanzierungsziel von 400.000 US-Dollar bereits erreicht. So schnell hat ein deutsches Spieleprojekt noch nie so viel Crowdfunding-Mittel eingesammelt. Auch mit über 660.000 Euro nach knapp zwei Wochen wurde der Rekord des bislang erfolgreichsten deutschen Videospiel-Kickstarters gebrochen. Den hielten die Hamburger 2015 Rockfish seit Mitte 2015 mit 420.000 Euro für die Weltraumoper Everspace.

Wie aber stemmen sich die King Art-Verantwortlichen so erfolgreich gegen den Trend, der in den vergangenen Jahren (wie Polygon anschaulich beschreibt) zu einem erheblichen Einbruch bei der Videospiel-Vorfinanzierung führte? Zum einen kann das Studio eine Tradition erfüllter Versprechen vorweisen: Für drei Spiele - The Book of Unwritten Tales 2, Die Zwerge und Battle Worlds: Kronos - wurde auf Kickstarter um Unterstützung gebeten. Alle drei Projekte wurden in guter Qualität und innerhalb eines angemessenen Zeitraums realisiert.

Und zum anderen profitiert das Projekt von der Ausdauer seiner Macher und ihrem planvollen Vorgehen. Bereits im November 2016 wurde Iron Harvest auf Basis von Konzept-Artworks des angesehenen polnischen Künstlers Jakub Rozalski angekündigt, in Folge wurde kontinuierlich eine internationale Community zum Spiel aufgebaut. Und die darf sich nun über klassische Echtzeitgefechte freuen, die Ende kommenden Jahres auf PC, PS4 und Xbox One ausbrechen sollen.



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Cyberlink 27. Mär 2018

Welches Fiasko? Es war absehbar, dass es das Spiel nicht schaffen würde und durch den...

gadthrawn 27. Mär 2018

seit sie die Shakes&Fidget Kampagne sehr früh abgebrochen haben..


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