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Irland: Telefonhäuschen werden Ladestationen

Die Standorte von 180 Telefonzellen sollen durch Elektroauto-Schnelllader ersetzt werden.
/ Andreas Donath
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Carolann Lennnon von Eir und Gerry Cash von Easygo (Bild: EasyGo)
Carolann Lennnon von Eir und Gerry Cash von Easygo Bild: EasyGo

In Irland sollen öffentliche Telefonzellen teilweise durch Schnellladepunkte ersetzt werden(öffnet im neuen Fenster) . Die Fernsprecher sind durch die Verbreitung von Smartphones überflüssig geworden und verschwinden aus dem Straßenbild. Doch die Infrastruktur und die Bodenplatten können weiter genutzt werden.

Das irische Telekommunikationsunternehmen Eir und der Ladenetzbetreiber Easygo wollen 180 Telefonzellen ab- und Ladesäulen aufbauen. Dabei kommt Technik der australischen Firma Tritium zum Einsatz.

Nach Angaben von Easygo kann ein Elektroauto damit in weniger als 20 Minuten eine Reichweite von 100 km nachladen, eine genaue Ladeleistung wird nicht genannt.

Laut Klimaaktionsplan 2030 der irischen Regierung sollen bis zum Ende des Jahrzehnts fast eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen fahren. Derzeit gibt es nur etwa 10.000 vollelektrische Autos im Land.

Ganz neu ist die Idee nicht: Der österreichische Telekommunikationsanbieter Telekom Austria baute schon 2010 eine Telefonzelle zu einer Ladestation um. Daran ist Laden mit 11 kW möglich(öffnet im neuen Fenster) .


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