Irland: Erste Patientendaten im Netz aufgetaucht

Eine Ransomware-Gruppe hat Daten veröffentlicht, die aus dem Angriff auf die irische Gesundheits-IT stammen sollen. Irland hat angekündigt, kein Lösegeld zu zahlen.

Artikel veröffentlicht am , Anna Biselli
Auch Röntgenbilder waren durch den Ransomware-Befall zwischenzeitlich nicht abrufbar.
Auch Röntgenbilder waren durch den Ransomware-Befall zwischenzeitlich nicht abrufbar. (Bild: Owen Beard/unsplash.com)

Nach dem Ransomware-Angriff auf die irische Gesundheits-IT steigt der Druck: Wie Financial Times berichtet, wurden erste Daten von den mutmaßlichen Angreifern veröffentlicht.

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Nach dem Ransomware-Befall des staatlichen Gesundheitssystems Health Service Executive (HSE) waren zunächst viele IT-Systeme heruntergefahren worden. Einige Kliniken sagten Termine ab, es gab Probleme beim Zugriff auf Patientendaten. Eine Zahlung des Lösegelds schloss die HSE aus, mehrere Regierungsvertreter bekräftigten diese Haltung und betonten, Irland lasse sich nicht erpressen.

Die Forderung der Angreifer im Fall Irlands soll etwa 20 Millionen US-Dollar betragen. Die sogenannte Contilocker-Gruppe habe nun erste Dateien online gestellt, wohl um die Forderungen zu unterstreichen. Es gehe zunächst um 27 Dateien mit den Daten von zwölf Personen, darunter Laborergebnisse eines Palliativpatienten, so Financial Times. Laut den Angreifern hätten sie insgesamt 700 GByte Daten kopieren können.

Überraschen dürfte die Veröffentlichung die irische Regierung nicht. Der für E-Government zuständige Minister sagte dem Sender RTÉ, man tue alles Mögliche, um zu verhindern, dass sensible Daten veröffentlicht werden. Eine Garantie dafür gebe es aber nicht. Der irische Gesundheitsminister Stephen Donnelly sagte, das umfangreich redigierte Material werde geprüft, noch gebe es keine Bestätigung, dass es sich dabei um echte Daten handelt.

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