iReader C6: Erste E-Book-Reader mit neuem Farbdisplay

Digitale Bücher und Comics werden bunt.

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Leser im Park mit E-Book-Reader: Farben haben eine geringere Pixeldichte.
Leser im Park mit E-Book-Reader: Farben haben eine geringere Pixeldichte. (Bild: Peter Macdiarmid/Getty Images)

Schluss mit Schwarz-Weiß: Der Hersteller E-Ink hat Ende vergangenen Jahres ein E-Paper-Display vorgestellt, das Farben darstellen kann. Jetzt kommen die ersten E-Book-Reader mit dieser Bildschirmtechnik auf den Markt.

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Das chinesische Unternehmen iReader, das die gleichnamige Lese-App für Android programmiert hat, bringt am 26. März den E-Book-Reader C6 mit einem sechs Zoll (15 Zentimeter) großen Print Color E-Paper in China heraus. Das Gerät verfügt über einen Vierkernprozessor, 1 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte internen Speicher. Das ebenfalls aus China stammende, gleich große iFlytek Ebook hat nach einem Bericht des chinesischen Online-Nachrichtenangebots CN Tech Post eine Beleuchtung mit 24 Leuchtdioden.

Beide nutzen das Print Color Display von E-Ink. E-Paper bestehen aus zwei Folien, zwischen denen sich Zellen mit verschiedenfarbigen Pigmenten befinden. Die Farbpigmente sind elektrisch geladen. Werden die Leiterbahnen unter Spannung gesetzt, bewegen sich die Pigmente an die Oberfläche und bilden Buchstaben, Satzzeichen und die weißen Flächen dazwischen.

Vorteil dieser Technik ist, dass nur dann Strom gebraucht wird, wenn der Nutzer blättert, wenn also ein neuer Inhalt auf dem Bildschirm aufgebaut wird. Bisher konnten die meisten dieser Displays jedoch nur Schwarz und Weiß anzeigen, auch wenn farbige E-Paper-Displays bereits seit Langem angekündigt sind.

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Print Color hat neben schwarzen und weißen auch noch rote, grüne und blaue Pigmente. Damit kann das Display 4.096 Farben darstellen. Die Dichte beträgt im Schwarz-Weiß-Modus 330 Pixel per Inch (ppi), im Farbmodus ist sie laut dem Blog Good E-Reader geringer und beträgt demnach 220 ppi.

Die Farben sind matter und weniger leuchtend als bei einem herkömmlichen Display. Auch sind E-Paper-Displays für Videos und Spiele weniger geeignet. Dafür haben sie den Vorteil einer besseren Lesbarkeit in hellem Licht und einer längeren Akkulaufzeit. Für illustrierte Kinder- und Lehrbücher sowie für Comics dürfte die neue Technik das Richtige sein.

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