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Irankrieg: Drohnenboot rettet Crew eines Apache-Kampfhubschraubers

Laut der US Navy ist es die erste Rettungsmission dieser Art auf See, die mit einer Drohne durchgeführt wurde.
/ Oliver Nickel
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Die Corsair ist eine schnelle Drohne, die selbständig navigiert. (Bild: Saronic)
Die Corsair ist eine schnelle Drohne, die selbständig navigiert. Bild: Saronic

In der Straße von Hormus ist ein AH-64-Apache-Kampfhubschrauber der US-Streitkräfte abgestürzt. Die zweiköpfige Crew konnte wohl von einem autonomen Drohnenboot geborgen werden. Es sei der erste Einsatz der US Navy dieser Art, bestätigte ein Sprecher dem US-Sender CBS News(öffnet im neuen Fenster) in einem Gespräch.

Bei der US Navy werden innerhalb der sogenannten Task Force 59 diverse autonome Drohnenboote getestet und wie beim vergangenen Vorfall bereits in der Praxis eingesetzt. Die beiden Piloten des Hubschraubers konnten dabei an Bord der Drohne klettern. Anschließend wurden sie an eine andere Position transportiert, wo ein Rettungshubschrauber auf sie wartete und in Sicherheit brachte.

Laut anfänglichen Beschreibungen soll es sich um ein Vehikel im Design eines Schnellboots gehandelt haben. Die Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) bestätigt mit Aussagen der US Navy: Offenbar wurde hier eine Saronic Corsair eingesetzt. Dieses Schnellboot kann bis zu 35 Knoten (65 km/h) schnell fahren und auch hohem Wellengang von mehreren Metern standhalten. Die Reichweite gibt der Hersteller(öffnet im neuen Fenster) mit 1.000 nautischen Meilen (1.852 km) an. Außerdem soll das Boot maximal 453 Kilogramm Last tragen können.

Hubschrauber von iranischer Drohne zerstört

Anfangs war nicht klar, wie der je nach Ausstattung bis zu 52 Millionen US-Dollar teure Apache-Helikopter abgestürzt war. US-Medien und US-Präsident Trump bestätigten kurz darauf aber, dass er wohl von einer iranischen Drohne abgeschossen wurde.

Der Apache war auf nächtlicher Patrouille und sollte iranische Schiffe abschrecken. Als Vergeltungsschlag auf den Abschuss wurden mehrere iranische Ziele in der Straße von Hormus von US-Flugzeugen bombardiert. Offiziell gilt noch eine Waffenruhe zwischen den Kriegsparteien.


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