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Irankrieg: AWS gibt Datenrettung in zerstörten Rechenzentren auf

Der Iran hat in Bahrain und den Emiraten mehrere AWS-Rechenzentren mit Drohnen zerstört. Die Daten sind teilweise unwiederbringlich verloren.
/ Marc Stöckel
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AWS kann Daten aus vom Iran zerstörten Rechenzentren nicht wiederherstellen. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)
AWS kann Daten aus vom Iran zerstörten Rechenzentren nicht wiederherstellen. Bild: Sean Gallup/Getty Images

Seit Beginn des Irankrieges sind mehrere AWS-Rechenzentren durch Drohnenangriffe physisch beschädigt worden. In einigen Cloudregionen hat der Cloudanbieter dadurch unwiederbringlich Daten verloren. Wie AWS in neuen Statusmeldungen(öffnet im neuen Fenster) zu den Vorfällen erklärt, ist eine Datenrettung teilweise nicht mehr möglich. Das betrifft vor allem die Systeme in Bahrain, teilweise aber auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE).

Als betroffene Regionen nennt AWS ME-South-1 (Bahrain) und ME-Central-1 (VAE). Für Bahrain nennt der Konzern keine weiteren Einschränkungen. Dort scheinen also alle Verfügbarkeitszonen betroffen zu sein. In den Emiraten gibt AWS seine Wiederherstellungsversuche lediglich in der Verfügbarkeitszone MEC1-AZ2 auf.

Nach Angaben des Cloudanbieters übersteigen die Schäden in den betroffenen Zonen "die Belastungsgrenzen, für die unsere regionalen und Multi-AZ-Dienste ausgelegt sind". Nach einer gründlichen Analyse sei AWS zu dem Schluss gekommen, dass der Konzern den Zugriff auf die betroffenen Ressourcen und Daten nicht wiederherstellen könne.

Kunden wechseln die Region

Nutzer der Verfügbarkeitszonen MEC1-AZ1 und MEC1-AZ3 in den VAE können noch auf eine Wiederherstellung hoffen. Dort laufen die Arbeiten zur Systemrettung laut AWS weiter. Viele Kunden sollen ihre Anwendungen in den vergangenen Monaten bereits in andere Cloudregionen verlagert und dabei, soweit möglich, noch verfügbare Daten aus beeinträchtigten Regionen übertragen oder aus Backups wiederhergestellt haben.

AWS versichert, seine Kunden weiterhin bei Umzügen in andere Regionen zu unterstützen. In den VAE arbeite der Cloudanbieter zudem daran, die betroffene Infrastruktur zu ersetzen. Nähere Informationen dazu will der Konzern in den kommenden Monaten teilen. Bezüglich Bahrain hat sich AWS in seiner Meldung hingegen bisher nicht zu einem möglichen Wiederaufbau geäußert.

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