IPP Class Driver: Microsoft will einen einzigen Druckertreiber für Windows

Microsoft wird bald per Windows Update keine Drittanbieter-Treiber mehr verteilen. Stattdessen soll es einen einheitlichen Treiber geben.

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Microsoft will Drittanbieter-Treiber über Windows Update künftig einstellen.
Microsoft will Drittanbieter-Treiber über Windows Update künftig einstellen. (Bild: Pixabay.com/Pixabay-Inhaltslizenz)

Microsoft hat angekündigt, künftig keine neuen Druckertreiber von Drittherstellern mehr über Windows Update zu verteilen. Der Prozess ist laut Hersteller allerdings komplex und daher langwierig. Erst im Jahr 2025 werden deshalb keine Drittanbietertreiber mehr per Updates verteilt. Der Grund: Es gibt laut Microsoft eine bessere und zentralisierte Lösung: den Microsoft IPP Class Driver.

"Dieses Framework verbessert die Zuverlässigkeit und Leistung, indem es vom Win32-Framework auf das UWP-Softwareentwicklungsframework migriert", schreibt Microsoft in der Ankündigung. Der IPP Class Driver soll künftig für möglichst viele Drucker genutzt werden und als Universaltreiber diverse Geräte unterstützen. Das gilt dann, wenn sich Hersteller auch an den Guide für das Entwickeln von Print-Support-Apps halten.

Ab dem Jahr 2026 soll der Windows-IPP-Treiber dann immer vor anderen Treibern beim Aktualisieren von Windows 11 und dessen Nachfolgern bevorzugt werden. Drittanbieter sollten bis dahin möglichst ihre Software auf Print-Support-Apps auf Basis von UWP umgestellt haben. Ab 2027 werden nämlich nur noch Sicherheitsupdates für Druckertreiber über Windows Update erlaubt. Neue Druckertreiber werden nicht mehr angenommen.

Installation über Apps nicht ausgeschlossen

Bis dahin ausgegebene Druckertreiber sollen allerdings weiterhin per Windows Update heruntergeladen werden können. Microsoft schließt zudem nicht aus, dass Dritthersteller ihre Treiber einfach über eine externe Applikation installieren dürfen. Das ist aktuell bereits eine gängige Praxis: Den Druckertreiber als Teil einer Druckerapp verteilen. Über solche Programme können User ihre Drucker ansteuern und zusätzliche Dienste und Support in Anspruch nehmen.

Ein einheitlicher Treiber für möglichst viele Drucker ist allerdings der für die Endkunden einfachere und schnellere Weg, zumal Drittanbieterprogramme gerade im Enterprise-Bereich zuvor getestet und geprüft werden sollten.

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MHaJo 16. Sep 2023

Ich weiß schon, warum ich keine MuFu einsetze ... da sind Probleme immer wieder...

forenuser 13. Sep 2023

Du hast also geglaubt, dass Windows keinerlei wie auch immer geartete Weiterentwicklung...

Fegr 13. Sep 2023

Ist es auch! IPP kann seit Windows 10 21H2 alle zertifizierten Mopria-Drucker ansprechen...

JTR 13. Sep 2023

Kann ich so unterschreiben, gerade als geplagter HP Grossdrucker Kunde verstehe ich...



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