iPhones und Macs: Apple will Leaks durch strengere Fabrikaufsicht verhindern

Immer wieder tauchen im Netz Bilder von Komponenten künftiger Apple-Geräte auf. Mit strengeren Sicherheitsmaßnahmen will Apple dies künftig verhindern.

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Apple hat neue Richtlinien für seine Auftragsfertiger veröffentlicht.
Apple hat neue Richtlinien für seine Auftragsfertiger veröffentlicht. (Bild: MLADEN ANTONOV/AFP via Getty Images)

Apple hat neue Sicherheitsregeln für seine Auftragsfertiger veröffentlicht. Diese dürften es unter anderem erschweren, heimlich Informationen über neue Modelle zu veröffentlichen. Wie 9to5Mac unter Berufung auf The Information berichtet, müssen Zulieferer künftig unter anderem Hintergrundüberprüfungen zu einer möglichen kriminellen Vergangenheit durchführen.

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Außerdem sollen die Bewegungen von Teilen innerhalb der Fabriken strenger überwacht werden. Mit Hilfe eines speziellen Programms, das in den Fertigungshallen auf Mac Minis läuft, soll überprüft werden, wie lange ein Bauteil in einer Station verweilt und wie lange es unterwegs ist. Auf diese Weise soll unter anderem festgestellt werden, ob ein Auftragsfertiger heimlich Kosten einspart oder ob ein Teil gestohlen wird.

Wachleute sind aufgefordert, detaillierte Aufzeichnungen über Mitarbeiter zu führen, die noch nicht veröffentlichte Bauteile von einem Ort zum nächsten transportieren. Fabrikbesucher müssen sich künftig zudem stets mit einem Ausweis legitimieren. Sollten Bauteile vernichtet werden, müssen die Aufzeichnungen diesbezüglich künftig 180 Tage lang aufbewahrt werden. Zudem sollen Fahrzeuge künftig von allen vier Seiten mit Kameras überwacht werden.

Fingerabdrücke werden nur noch von Vertragsarbeitern erfasst

Bei der Erfassung biometrischer Daten fährt Apple in Zukunft offenbar eine zweigleisige Strategie: Auftragsfertiger dürfen keine Fingerabdrücke und Fotos mehr von direkt bei Apple angestellten Personen machen, aber noch von ihren eigenen Fabrikarbeitern.

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In den vergangenen Jahren ist es vor der Vorstellung neuer Apple-Modelle häufig zu Leaks gekommen, in denen einzelne Bauteile an die Öffentlichkeit gelangten. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass derartige Teile direkt aus einer der Fabriken der Auftragsfertiger stammen.

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