Abo
  • IT-Karriere:

iPhones und Co.: Apple will offenbar Produktion aus China verlagern

Der Wirtschaftsstreit zwischen den USA und China scheint sich nicht so bald zu beruhigen - und Apple wird offenbar langsam nervös. Das Unternehmen soll sich nach alternativen Produktionsstandorten umschauen und bis zu 30 Prozent der Produktion umsiedeln wollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple befürchtet offenbar Probleme durch die aktuellen Handelsfriktionen.
Apple befürchtet offenbar Probleme durch die aktuellen Handelsfriktionen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Aufgrund des anhaltenden Wirtschaftskriegs zwischen den USA und China sucht Apple offenbar nach Lösungen, sich weniger abhängig von der chinesischen Produktion seiner Produkte zu machen. Wie Nikkei Asian Review berichtet, soll Apple zwischen 15 und 30 Prozent des Produktionsvolumens aus China in andere Länder verlagern wollen.

Stellenmarkt
  1. enowa AG, Raum Düsseldorf, Raum München
  2. censhare AG, München

Demnach hat Apple seine Hauptzulieferer um eine Einschätzung gebeten, welche Kosten durch eine entsprechende Verlagerung in verschiedene Länder Südostasiens entstünden. Neben den aufgrund des Wirtschaftskonflikts möglichen Schwierigkeiten wie höhere Zölle sollen auch weitere Faktoren eine Rolle spielen.

Eine mit der Situation vertraute Quelle hat Nikkei Asian Review erklärt, dass die geringere Geburtenrate und höhere Lohnkosten in China ebenfalls eine Rolle spielen, ebenso das generelle Risiko, die Produktion in einem Land zu konzentrieren. Genau das hat Apple in den vergangenen Jahrzehnten gemacht.

Produktionsverlagerung würde dauern

Eine Verlagerung würde Experten zufolge erst in zwei bis drei Jahren erste Ergebnisse zeigen. Diese Zeit wird benötigt, um an anderen Produktionsstandorten ähnliche Strukturen wie in China zu schaffen. China hatte in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur genügend preiswerte Arbeitskräfte gehabt, sondern auch Strukturen wie eine stabile Stromversorgung und Unterbringungsmöglichkeiten für die Arbeiter geschaffen.

Zu den Ländern, die als mögliche neue Produktionsstandorte zur Wahl stehen, sollen Indien, Indonesien, Malaysia und Vietnam sowie Mexiko gehören. Aktuell sollen mehr als 90 Prozent von Apples Produkten in China hergestellt werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-81%) 3,75€
  2. 4,19€
  3. 1,12€
  4. 4,99€

HabeHandy 20. Jun 2019 / Themenstart

Selbst wenn man das zusammenbasteln der iPhones zu 100% automatisiert steht man vor den...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2070 Super und Geforce RTX 2060 Super - Test

Die Geforce RTX 2070 Super und die Geforce RTX 2060 Super sind Nvidias neue Grafikkarten für 530 Euro sowie 420 Euro. Beide haben 8 GByte Videospeicher und unterstützen Raytracing in Spielen.

Geforce RTX 2070 Super und Geforce RTX 2060 Super - Test Video aufrufen
Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

LEDs: Schlimmes Flimmern
LEDs
Schlimmes Flimmern

LED-Licht zu Hause oder im Auto leuchtet nur selten völlig konstant. Je nach Frequenz und Intensität kann das Flimmern der Leuchtmittel problematisch sein, für manche Menschen sogar gesundheitsschädlich.
Von Wolfgang Messer

  1. Wissenschaft Schadet LED-Licht unseren Augen?
  2. Straßenbeleuchtung Detroit kämpft mit LED-Ausfällen und der Hersteller schweigt
  3. ULED Ubiquitis Netzwerkleuchten bieten Wechselstromversorgung

In eigener Sache: Golem.de bietet Seminar zu TLS an
In eigener Sache
Golem.de bietet Seminar zu TLS an

Der Verschlüsselungsexperte und Golem.de-Redakteur Hanno Böck gibt einen Workshop zum wichtigsten Verschlüsselungsprotokoll im Netz. Am 24. und 25. September klärt er Admins, Pentester und IT-Sicherheitsexperten in Berlin über Funktionsweisen und Gefahren von TLS auf.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

    •  /