iPhones: Apple erklärt plötzlich wieder auftauchende gelöschte Bilder
Apple hat eine Erklärung für die bei einigen Nutzern plötzlich wieder auftauchenden Fotos in der iPhone-Galerie gegeben. Demnach soll es sich nicht wie von einigen vermutet um einen Synchronisationsfehler mit iCloud handeln, sondern um ein Problem mit der lokalen Datenbank.
Nach der Installation von iOS 17.5 berichteten einige iPhone-Besitzer, dass in der Galerie-App des Betriebssystems auf einmal gelöschte Fotos aufgetaucht seien, die teilweise über zehn Jahre alt waren. Apple veröffentlichte daraufhin das Update 17.5.1, das den "seltenen Bug" beseitigen soll.
In den Release Notes nannte Apple eine "beschädigten Datenbank" als Ursache. Gegenüber 9to5Mac(öffnet im neuen Fenster) äußerte sich das Unternehmen nun detaillierter. Demnach tauchten die Fotos wieder auf, weil sie immer noch auf den Geräten selbst vorhanden waren.
Kein Zusammenhang mit iCloud
Apple zufolge hat die iCloud-Fotos-Synchronisation mit der Problematik nichts zu tun. Vielmehr waren die wieder aufgetauchten Fotos noch Teil des Dateisystems auf den iPhones der betroffenen Nutzer. Dort landeten sie aufgrund von Neueinrichtungen der Smartphones über Back-ups alter Geräte.
Das würde auch erklären, warum einige Nutzer sehr alte Fotos auf ihren iPhones zu sehen bekamen. Die Bilder wurden offenbar seit Jahren in den Datentiefen der Back-ups mitgeschleppt. Auch bei iPhone-zu-iPhone-Transfers sollen die Datenbankreste übertragen worden sein, die jetzt aus Versehen wieder aktiviert wurden.
Berichte eines Nutzers, der von einem verkauften iPad berichtete, auf dem alte Fotos wieder aufgetaucht seien, nachdem es zurückgesetzt worden sei, wies Apple zurück. Werde ein iPhone oder iPad korrekt zurückgesetzt, würden alle Daten gelöscht – inklusive der Datenbankreste, die von dem Bug betroffen waren.
Wer von dem Problem betroffen ist und iOS 17.5.1 installiert hat, muss die wieder aufgetauchten Fotos manuell erneut löschen.
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