iPhone Xs: Apples A12 Bionic misst 83 mm²

Der neue A12-Chip im iPhone Xs (Max) ist ähnlich groß wie sein Vorgänger, legt aber bei der Leistung und der Effizienz zu. Das 7-nm-Design ermöglicht Apple, die Machine-Learning-Geschwindigkeit drastisch zu steigern.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple bewirbt den A12 Bionic als besonders leistungsstark.
Apple bewirbt den A12 Bionic als besonders leistungsstark. (Bild: Apple)

Mit dem A12 Bionic genannten System-on-a-Chip des iPhone Xs (Max) hat Apple das erste SoC mit 7-nm-Fertigung in Millionenstückzahlen im Handel, noch vor Huaweis Kirin 980, welcher erst in einigen Wochen im Mate 20 verfügbar sein wird. Der A12 Bionic misst rund 83 mm² bei 5,9 Milliarden Transistoren, das zeigt der Teardown eines iPhone Xs durch Tech Insights. Der bisherige A11 Bionic fällt mit 87 mm² bei 4,3 Milliarden Transistoren etwas größer aus, wird aber noch im 10-nm-Verfahren produziert.

Stellenmarkt
  1. Java Softwareentwickler (m/w/d)
    Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG, Siegsdorf
  2. Leitung der IT-Einheit für die Integration von Cloud Lösungen (m/w/d)
    Deutsche Bundesbank, Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf
Detailsuche

Apple bewirbt den A12 Bionic als den leistungsstärksten Smartphone-Chip, was unsere Benchmarks des iPhone Xs Max (Test) bestätigen. Wie gehabt nutzt der A12 zwei CPU-Cluster mit L2/L3-Cache, nämlich einen schnelleren Dualcore namens Vortex und einen Tempest genannten sparsameren Quadcore. Apple behält also die Bezeichnung anhand von Stürmen bei, zuvor wurden die CPUs als Monsoon und Mistral bezeichnet. Die Vortex mit auf 128 KByte verdoppelten L1-Caches sollen 15 Prozent flotter sein oder 40 Prozent weniger Energie benötigen, die Tempest sind laut Apple gleich 50 Prozent sparsamer.

  • Präsentation des A12 (Bild: Apple)
  • Präsentation des A12 (Bild: Apple)
  • Präsentation des A12 (Bild: Apple)
  • Präsentation des A12 (Bild: Apple)
  • Präsentation des A12 (Bild: Apple)
  • Präsentation des A12 (Bild: Apple)
  • Präsentation des A12 (Bild: Apple)
  • Präsentation des A12 (Bild: Apple)
  • Präsentation des A12 (Bild: Apple)
  • Die-Shot des A12 (Bild: Tech Insights)
Präsentation des A12 (Bild: Apple)

Die selbst entwickelte Grafikeinheit hat vier statt drei Kerne und rechnet laut Hersteller rund 50 Prozent schneller, sie unterstützt übliche Technik wie Tessellation und eine verlustfreie Kompression für effektiv mehr Datentransferrate. Dem A12 stehen große Caches zur Verfügung, das Quadchannel-Interface bindet LPDDR4X-Speicher an. Die Neural Engine ist ein 8C- statt 2C-Design und soll eine gleich gut achtmal höhere Geschwindigkeit aufweisen, relativ betrachtet belegt der Funktionsblock aber nicht viel mehr Chipfläche als beim A11. Da die Inferencing-Hardware nun niedrigere Präzision unterstützt, vergleicht Apple hier wohl unterschiedliche Formate.

Wie erwartet steckt im iPhone Xs (Max) ein XMM 7560 von Intel, also ein Gigabit-LTE-Modem. Bisherige Apple-iPhones nutzen auch oder ausschließlich Basebands von Qualcomm, mit diesem Hersteller liegt Cupertino aber im Clinch.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Framework Laptop im Hardware-Test
Schrauber aller Länder, vereinigt euch!

Der modulare Framework Laptop ist ein wahrgewordener Basteltraum. Und unsere Begeisterung für das, was damit alles möglich ist, lässt sich nur schwer bändigen.
Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner

Framework Laptop im Hardware-Test: Schrauber aller Länder, vereinigt euch!
Artikel
  1. FTTH: Liberty Network startet noch mal in Deutschland
    FTTH
    Liberty Network startet noch mal in Deutschland

    Das erste FTTH-Projekt ist gescheitert. Jetzt wandert Liberty von Brandenburg nach Bayern an den Starnberger See.

  2. 5.000 Dollar Belohnung: Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen
    5.000 Dollar Belohnung
    Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen

    Tesla-Chef Elon Musk bot einem US-Teenager jüngst angeblich 5.000 US-Dollar, damit der seinen auf Twitter betriebenen Flight-Tracker einstellt.

  3. Let's Encrypt: Was Admins heute tun müssen
    Let's Encrypt
    Was Admins heute tun müssen

    Heute um 17 Uhr werden bei Let's Encrypt Zertifikate zurückgezogen. Wir beschreiben, wie Admins prüfen können, ob sie betroffen sind.
    Eine Anleitung von Hanno Böck

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 12GB 1.499€ • iPhone 13 Pro 512GB 1.349€ • DXRacer Gaming-Stuhl 159€ • LG OLED 55 Zoll 1.149€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen • One Plus Nord 2 335€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Sennheiser Gaming-Headset 169,90€ [Werbung]
    •  /