Abo
  • Services:

iPhone Xr im Test: Apples günstigeres iPhone ist nicht günstig

Apple versucht es 2018 wieder einmal mit einem relativ preisgünstigen iPhone - weniger teuer als die Xs-Modelle, aber mit 850 Euro auch nicht gerade preiswert. Käufer bekommen dafür allerdings auch ein Smartphone mit sehr guter Ausstattung, in einigen Punkten wurde jedoch auf Hardware der teuren Modelle verzichtet.

Ein Test von veröffentlicht am
Das neue iPhone Xr von Apple
Das neue iPhone Xr von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Wunsch nach einem iPhone für Einsteiger ist nicht neu: Im Grunde wird seit der Vorstellung des ersten iPhones darüber spekuliert, ob und wann Apple sich auch an Nutzer mit geringeren finanziellen Ressourcen wenden wird. Mit dem iPhone 5C und SE hat es Apple mit eigenständigen Modellen versucht, seitdem dienen als Einsteigergeräte aber die veralteten Smartphones der vergangenen Jahre.

Bei der Vorstellung der neuen Xs-Modelle hat Apple das iPhone Xr präsentiert. Das Gerät kostet mit 850 Euro immerhin 300 Euro weniger, als das günstigste iPhone Xs. Welche Abstriche Käufer dabei machen müssen, haben wir uns im Test angeschaut.

Rein äußerlich sieht das iPhone Xr aus wie ein aktuelles Gerät im randlosen Design des iPhone X. Verglichen mit den beiden aktuellen Topmodellen Xs und Xs Max fallen aber bereits im ausgeschalteten Zustand einige Unterschiede auf. So kommt das Xr in verschiedenen bunten Farben: Unser Testmodell ist hellblau, zudem gibt es noch Gelb, Korallenrot, Dunkelrot, Weiß und Schwarz.

Der metallene Rahmen ist nicht auf Hochglanz poliert wie beim iPhone Xs. Das iPhone Xr ist aus Aluminium, was wir nicht zwingend als Nachteil empfinden. Ein weiterer optischer Unterschied bei ausgeschaltetem Display ist die Kamera, die beim iPhone Xr nur ein Objektiv hat. Dualkameras gibt es bei den neuen iPhones nur in der Xs-Serie. Apple verspricht aber ähnlich gute Bildergebnisse, auch der Porträtmodus steht Nutzern zur Verfügung - dazu später mehr.

Stellenmarkt
  1. AKDB, München
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Schalten wir das iPhone Xr ein, bemerken wir sofort einen weiteren Unterschied: Der Ladebildschirm der iPhones ist schwarz, daher ist leicht zu erkennen, dass das günstigere Modell keinen OLED-Bildschirm verwendet. Stattdessen hat Apple ein LC-Display verbaut und diesem den Fantasienamen Liquid Retina verpasst.

  • Ein mit dem iPhone Xr aufgenommenes Foto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Bildeindruck ist nahezu identisch mit dem des iPhone Xs Max. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Porträtaufnahmen merken wir vor allem den Unterschied in der Perspektive: Das iPhone Xs Max verwendet das Teleobjektiv, ...
  • ... während das iPhone Xr einen Weitwinkel verwendet. Dadurch gibt es eine ganz andere Persepktive. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Gehen wir so nah heran, dass wir den gleichen Bildausschnitt wie mit dem iPhone Xs Max haben, wirkt das Gesicht unnatürlich verzerrt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone Xr sieht auf den ersten Blick aus wie ein iPhone Xs, es ist aber ein wenig größer und hat einen breiteren Rahmen um das Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Xr-Reihe kommt in verschiedenen Farben, unser Testgerät ist hellblau. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone Xr hat eine einzelne Kamera anstelle einer Dualkamera. Die Bildergebnisse sind dennoch sehr gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wie die anderen iPhones der X-Reihe hat aus das iPhone Xr eine Notch, in der die Frontkamera und Face-ID-Technik untergebracht sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch das restliche Design unterscheidet sich nicht von dem des iPhone X, iPhone Xs und iPhone Xs Max. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist kein OLED-Bildschirm, sondern ein LCD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Qualität ist sehr gut - bis auf die in unseren Augen viel zu niedrige Auflösung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der breitere Rahmen um das Display ist aufgrund der Beleuchtung notwendig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone Xr kostet ab 850 Euro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das iPhone Xr sieht auf den ersten Blick aus wie ein iPhone Xs, es ist aber ein wenig größer und hat einen breiteren Rahmen um das Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Gutes LC-Display ohne Full-HD-Wiedergabe 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 46,99€
  2. 4,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  4. (-38%) 36,99€

FreiGeistler 30. Okt 2018 / Themenstart

Halte ich bei der Grösse für Wunschdenken. Witzigerweise hat auch mein Galaxy S3 von...

jo-1 29. Okt 2018 / Themenstart

Du hast nicht gemerkt, dass es hier nicht um Argumente und Fakten sondern um...

GeroflterCopter 29. Okt 2018 / Themenstart

Falsch. Mein iPhone 4 (ja, das mit dem Antennagate, welches ich nie gemerkt habe) wurde...

Niaxa 29. Okt 2018 / Themenstart

Beim S7 Edge war das vielleicht noch so. Beim 8er und 9er hab ich das nie erlebt oder...

Niaxa 29. Okt 2018 / Themenstart

Wenn du Google beherrscht, findest du in 5 Minuten genug Lesestoff für die nächsten 10...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate 20 Pro - Test

Das Mate 20 Pro ist Huaweis neues Topsmartphone. Es kommt wieder mit einer Dreifachkamera, die um ein Superweitwinkelobjektiv ergänzt wurde. Im Test gefällt uns das gut, allerdings ist die Kamera weniger scharf als die des P20 Pro.

Huawei Mate 20 Pro - Test Video aufrufen
Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Haiku Beta 1 angesehen: BeOS in modernem Gewand
Haiku Beta 1 angesehen
BeOS in modernem Gewand

Seit nunmehr über 17 Jahren arbeitet ein kleines Entwickler-Team am quelloffenen Betriebssystem Haiku, das vollständig kompatibel sein soll mit dem um die Jahrtausendwende eingestellten BeOS. Seit einigen Wochen liegt endlich eine erste Betaversion vor, die BeOS ein wenig in die Moderne verhilft.
Von Tim Schürmann


      •  /