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Gutes LC-Display ohne Full-HD-Wiedergabe

Dahinter verbirgt sich ein 6,1 Zoll großer Bildschirm mit einer Auflösung von 1.792 x 828 Pixeln und einer Pixeldichte von 326 ppi. Das ist die gleiche Pixeldichte, die bereits das iPhone 4 hatte. Die Auflösung bedeutet, dass auf dem iPhone Xr keine Full-HD-Filme in nativer Auflösung angeschaut werden können, da schlicht nicht genügend Pixel vorhanden sind.

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In der alltäglichen Nutzung reicht die Pixeldichte aus, im direkten Vergleich wirkt die Schrift aber weniger scharf - die meisten Kollegen in der Redaktion sehen das aber tatsächlich nur im direkten Vergleich. Auffälliger ist da schon der merklich breitere Rahmen um das Display.

  • Ein mit dem iPhone Xr aufgenommenes Foto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Bildeindruck ist nahezu identisch mit dem des iPhone Xs Max. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Porträtaufnahmen merken wir vor allem den Unterschied in der Perspektive: Das iPhone Xs Max verwendet das Teleobjektiv, ...
  • ... während das iPhone Xr einen Weitwinkel verwendet. Dadurch gibt es eine ganz andere Persepktive. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Gehen wir so nah heran, dass wir den gleichen Bildausschnitt wie mit dem iPhone Xs Max haben, wirkt das Gesicht unnatürlich verzerrt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone Xr sieht auf den ersten Blick aus wie ein iPhone Xs, es ist aber ein wenig größer und hat einen breiteren Rahmen um das Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Xr-Reihe kommt in verschiedenen Farben, unser Testgerät ist hellblau. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone Xr hat eine einzelne Kamera anstelle einer Dualkamera. Die Bildergebnisse sind dennoch sehr gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wie die anderen iPhones der X-Reihe hat aus das iPhone Xr eine Notch, in der die Frontkamera und Face-ID-Technik untergebracht sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch das restliche Design unterscheidet sich nicht von dem des iPhone X, iPhone Xs und iPhone Xs Max. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist kein OLED-Bildschirm, sondern ein LCD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Qualität ist sehr gut - bis auf die in unseren Augen viel zu niedrige Auflösung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der breitere Rahmen um das Display ist aufgrund der Beleuchtung notwendig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone Xr kostet ab 850 Euro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Display ist kein OLED-Bildschirm, sondern ein LCD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apple musste offenbar irgendwo mit der Technik für die Bildschirmbeleuchtung hin und hat diese rund um das Display untergebracht. Das führt dazu, dass das iPhone Xr bis zum Beginn des Metallrahmens einen ungefähr 4 mm breiten Rahmen um den Bildschirm hat. Beim iPhone Xs Max ist dieser gut einen Millimeter dünner. Das scheint nicht viel, fällt uns aber sofort auf und wirkt irgendwie eigenartig.

Das Display beherrscht kein 3D Touch, kann also keinen Druck erkennen. True Tone hingegen, also die Anpassung der Farbtemperatur des Displays an die Temperatur des Umgebungslichts, hat Apple auch beim iPhone Xr eingebaut.

Am oberen Rand hat das Display eine Notch, die geringfügig breiter als die des iPhone Xs Max ist. In ihr verbergen sich ein Lautsprecher, die Frontkamera sowie die Technik für Face ID. Wir können das iPhone Xr genauso über einen Gesichtsscan entsperren wie das iPhone X, Xs und Xs Max - die Technik ist die gleiche, inklusive Punktmatrix und IR-Kamera.

Gute Farben und Blickwinkelstabilität

Von der Bildqualität her knüpft Apple mit dem LC-Display an frühere Bildschirme gleicher Technologie an. Die Farben sind sehr angenehm, das Bild verliert nicht nennenswert an Helligkeit, wenn wir schräg von der Seite draufschauen. Der Abstand zwischen dem Deckglas und dem Panel ist sehr gering, weshalb Inhalte stellenweise wie gedruckt aussehen.

Insgesamt gefällt uns das Display eigentlich gut, die Auflösung empfinden wir aber trotz Nutzbarkeit im Alltag als zu gering für ein Smartphone, das 850 Euro kostet. Man kann sich darüber streiten, wie hoch die Auflösung bei einem Smartphone sein sollte, wir halten aber 1080p bei einem Oberklassegerät - und das ist das iPhone Xr zweifellos - für eine Grundvoraussetzung.

Wer vorher ein Smartphone mit höherer Auflösung verwendet hat, dürfte die geringere Pixeldichte beim iPhone Xr bemerken, besonders bei der kleinen Schrift unter den App-Icons. Auch der Umstand, dass Full-HD-Videos nicht nativ auf dem iPhone Xr dargestellt werden können, steht für uns diametral gegensätzlich zur Vorstellung eines Oberklasse-Smartphones zu dem gegebenen Preis.

 iPhone Xr im Test: Apples günstigeres iPhone ist nicht günstigKamera lässt fehlendes zweites Objektiv nicht vermissen 
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JaJonanet 05. Jan 2019

Servus ist mein erstes Video was ich erstellt habe schreibe nicht so gern Texte deswegen...

JaJonanet 04. Jan 2019

https://youtu.be/L6wRnvmtzlY Ich habe ein Video darüber gemacht ist mein erstes und habe...

FreiGeistler 30. Okt 2018

Halte ich bei der Grösse für Wunschdenken. Witzigerweise hat auch mein Galaxy S3 von...

jo-1 29. Okt 2018

Du hast nicht gemerkt, dass es hier nicht um Argumente und Fakten sondern um...

Niaxa 29. Okt 2018

Beim S7 Edge war das vielleicht noch so. Beim 8er und 9er hab ich das nie erlebt oder...


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