iPhone X: Zwei Argumente halten Apple-Kunden vom Kauf ab
Zwei entscheidende Gründe gibt es dafür, dass iPhone-Besitzer nicht zum neuen iPhone X greifen: Der hohe Preis und die Zufriedenheit mit dem bisherigen Smartphone der Nutzer. Das kam in einer aktuellen Befragung von 1.500 iPhone-Besitzern heraus, die das Marktforschungsunternehmen Piper Jaffray(öffnet im neuen Fenster) durchgeführt hat und über die Business Insider(öffnet im neuen Fenster) berichtet.
Das iPhone X ist das teuerste Apple-Smartphone, seitdem der Exklusivvertrag zwischen Apple und den Mobilfunknetzbetreibern ausgelaufen ist. Der hohe Preis schreckt 31 Prozent der Befragten ab. US-Kunden müssen dabei für ein iPhone X deutlich weniger bezahlen als Käufer in Deutschland.
Preis für iPhone X in Deutschland um die 200 Euro höher
In den USA kostet das günstigste Modell des iPhone X mit 64 GByte Flash-Speicher 1.000 US-Dollar, das Spitzenmodell mit 256 GByte gibt es für 1.150 US-Dollar. Bei den US-Preisen kommt noch die Mehrwertsteuer dazu. In Deutschland verlangt Apple für das Basismodell 1.150 Euro, beim Topmodell erhöht sich der Preis auf 1.320 Euro. Im Vergleich zum US-Preis ist das bei aktuellem Wechselkurs ein Aufschlag von 190 Euro für die 64-GByte-Ausführung und 220 Euro beim 256-GByte-Modell.
44 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen ihr bisheriges Gerät ausreiche, sie sehen keine Veranlassung, auf ein neues Modell zu wechseln. In dem Bericht wird nicht darauf eingegangen, welches iPhone-Modell die Befragten nutzen. Möglicherweise wurde das auch nicht abgefragt.
Das mäßige Interesse am iPhone X hat Apple bereits zu spüren bekommen. Ende Januar 2018 wurde bekannt, dass Apple die Produktionszahl für das iPhone X halbiert hat. Statt der ursprünglich geplanten 40 Millionen Stück werden bis März dieses Jahres nur noch 20 Millionen iPhone X gefertigt. Der Grund soll in den vergleichsweise schwachen Verkaufszahlen liegen.
Besonderheiten des iPhone X
Das iPhone X ist das erste Smartphone von Apple, das mit einem OLED-Bildschirm erschienen ist. Zudem hat Apple das Design des Gerätes verglichen mit den vergangenen drei Generationen verändert: Das iPhone X hat an allen vier Seiten sehr schmale Ränder, anders als noch das iPhone 8, das mit sehr breiten Rändern erschien.

Das iPhone X verwendet zudem Face ID, Apples neue Gesichtsentsperrung. Diese arbeitet mit Infrarotkameras und einer Tiefenerkennung, die das Gesicht des Nutzers auch bei schlechter Beleuchtung oder im Dunkeln erkennt.
Im Test von Golem.de funktionierte das auf dem iPhone X gut: Auch in stockdunklen Umgebungen konnten wir das iPhone X mit unserem registrierten Gesicht entsperren. Zwillinge können das System allerdings austricksen, was Apple aber von vornherein zugegeben hat.
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