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Verfügbarkeit und Fazit

Das iPhone X ist in zwei Varianten erhältlich: mit 64 GByte Speicher oder mit 256 GByte Speicher. Die 64-GByte-Option kostet 1.150 Euro, die 256-GByte-Variante 1.320 Euro. Damit ist das iPhone X 240 Euro teurer als die jeweilig entsprechende Version des iPhone 8 Plus und 350 Euro teurer als das iPhone 8.

  • Die Gesichtserkennung Face ID lässt sich von Zwillingen austricksen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Normale Geschwister hingegen kann Face ID unterscheiden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone X hat einen Rahmen aus Metall und ist sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das randlose Display wird im oberen Bereich durch die Face-ID-Sensoren unterbrochen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das OLED-Display ist sehr blickwinkelstabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera ist verglichen mit dem iPhone 8 Plus um 90 Grad gedreht eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Teleobjektiv hat eine größere Anfangsblende und ebenfalls einen optischen Bildstabilisator. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ausbuchtung beherbergt die Frontkamera sowie die für Face ID notwendigen Sensoren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone X gehört zu den Smartphones mit dem besten Verhältnis zwischen Display- und Gehäusegröße. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des iPhone X ist wie die des iPhone 8 und 8 Plus aus Glas, das Smartphone lässt sich drahtlos per Induktion laden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone X hat ein nahezu randloses OLED-Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone X ist nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das iPhone X hat einen Rahmen aus Metall und ist sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die Lieferzeit des iPhone X gibt Apple aktuell mit drei bis vier Wochen an. Die iPhones 8 und 8 Plus hingegen können binnen zwei Tagen geliefert oder sofort in einem Apple Store abgeholt werden.

Fazit

Mit dem iPhone X zeigt Apple, wie ein modernes iPhone ausschaut. Verglichen mit dem Design des iPhone 8 und iPhone 8 Plus ist Apple mit seinem jüngsten Gerät im Jahr 2017 angekommen. Endlich gibt es keine fingerbreiten Ränder mehr ober- und unterhalb des Displays, die Größe des Smartphones passt endlich zur Größe des Bildschirms. Dazu kommt, dass das iPhone X ein extrem leistungsfähiges und gut verarbeitetes Smartphone ist - ein klares Top-Gerät.

Bei dem Display-Rahmen hätte Apple für unseren Geschmack aber ruhig etwas weniger forsch sein können: Die Face-ID-Ausbuchtung am oberen Rand ist notwendig, da Apple auch hier den Bildschirm bis zum oberen Rand gezogen hat. Das finden wir unnötig: Hier hätten wir einen durchgängigen Rahmen in der Höhe der jetzigen Ausbuchtung nicht schlimm gefunden, im Gegenteil.

Die aktuelle Lösung stört uns bei vielen Vollformatanwendungen. Bei Videos beispielsweise ergibt ein echter Vollbildschirmmodus in unseren Augen beim iPhone X keinen Sinn, da die Ausbuchtung voll ins Bild ragt - was uns nervt. Wir schalten dann auf ein Vollbild mit Rahmen um.

Face ID arbeitet zuverlässig

Die in die Ausbuchtung integrierten Face-ID-Sensoren leisten bei der Entsperrung per Gesicht sehr gute Arbeit. Das System scheint sich tatsächlich nur sehr schwer überlisten zu lassen, zudem ist die Erkennung schneller als bei anderen Smartphones. Auch der Komfort lässt nichts zu wünschen übrig, der Fingerabdrucksensor des iPhone 8 Plus ist in unseren Tests aber immer noch schneller.

Die dank der Face-ID-Sensoren möglichen Animojis zeigen, dass sich das System neben Porträtfotos mit unscharfem Hintergrund auch noch für andere Zwecke nutzen lässt. Hier wird die Zukunft zeigen, was den App-Entwicklern noch einfällt.

Die Gestensteuerung ist intuitiv und hat uns vor keine großen Probleme gestellt. Auch Nutzer, die bereits lange iPhones verwenden, dürften sich schnell an die neuen Gesten gewöhnen.

Aufpreis für iPhone X ist hoch

Beim Test des iPhone 8 Plus schlussfolgerten wir noch, dass Nutzer sich eigentlich auch gleich das iPhone X kaufen können; nachdem wir beide Geräte im direkten Vergleich betrachtet haben, denken wir allerdings etwas differenzierter. Zwar ist das iPhone X ein tolles Smartphone mit tollem Display und schickem Design. Es kostet aber auch gleich 240 Euro beziehungsweise sogar 350 Euro mehr als das in den Grundzügen weitgehend baugleiche iPhone 8 Plus und iPhone 8.

Die Verbesserungen beim iPhone X betreffen nicht zwingenderweise für alle Nutzer wichtige Bereiche. Wen es nicht stört, dass das iPhone 8 Plus größer und vom Design her nicht ganz so modern ist und wer auf ein OLED-Display verzichten kann, kann eigentlich auch weiterhin zum 8 Plus greifen - oder sogar zum noch günstigeren iPhone 8. Die grundlegende Technik wie Kameras und SoC und die daraus resultierende Leistungsfähigkeit sind für uns zu ähnlich, als dass wir über die Preisunterschiede hinwegsehen können - obwohl uns das iPhone X insgesamt überzeugt.

 Animojis bringen uns zum Lachen
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Topf 14. Nov 2017

Selbstverständlich - ich habe doch selbst ausführlich erklärt, dass es neben dem...

der_wahre_hannes 13. Nov 2017

Je nach Maske würde die sich aber eben auch unterschiedlich stark aufwärmen, wenn sie im...

Trollversteher 13. Nov 2017

Herzlichen Glückwunsch zum dümmsten Vergleich des Tages...

eliotmc 12. Nov 2017

Sorry, aber das ist totaler Blödsinn. Es handelt sich um eine Time of light Kamera.

Tolomeo 12. Nov 2017

Ladet euch einfach ein blaues Bild herunter, und schaut es euch bei hoher Helligkeit im...


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