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Face ID funktioniert im Alltag problemlos

Als Alternative für eine biometrische Entsperrung hat Apple Face ID eingebaut, die Entsperrung per Gesicht. Dafür wurden im auffälligen Bereich am oberen Rand des Displays eine Reihe von Sensoren und Kameras eingebaut. Das grundsätzliche Prinzip von Face ID basiert auf einer IR-Kamera und einem Dot-Projektor, der insgesamt 30.000 Punkte auf das Gesicht des Nutzers projiziert und anhand dieser Punkte die Form des Gesichts erkennt.

  • Die Gesichtserkennung Face ID lässt sich von Zwillingen austricksen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Normale Geschwister hingegen kann Face ID unterscheiden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone X hat einen Rahmen aus Metall und ist sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das randlose Display wird im oberen Bereich durch die Face-ID-Sensoren unterbrochen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das OLED-Display ist sehr blickwinkelstabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera ist verglichen mit dem iPhone 8 Plus um 90 Grad gedreht eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Teleobjektiv hat eine größere Anfangsblende und ebenfalls einen optischen Bildstabilisator. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ausbuchtung beherbergt die Frontkamera sowie die für Face ID notwendigen Sensoren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone X gehört zu den Smartphones mit dem besten Verhältnis zwischen Display- und Gehäusegröße. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des iPhone X ist wie die des iPhone 8 und 8 Plus aus Glas, das Smartphone lässt sich drahtlos per Induktion laden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone X hat ein nahezu randloses OLED-Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone X ist nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Ausbuchtung beherbergt die Frontkamera sowie die für Face ID notwendigen Sensoren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Das so gewonnene Bild wird mit dem in einem sicheren Bereich des A11-Bionic-Chips abgespeicherten Bild verglichen. Stimmt der aktuelle Scan mit dem gespeicherten überein, wird das Smartphone entsperrt.

iPhone X anheben, draufschauen, entsperren

Im Alltag funktioniert dies wie folgt: Heben wir das iPhone X an oder ziehen es aus der Hosentasche und halten es vor unser Gesicht, schaltet sich das Gerät selbsttätig ein und scannt unser Gesicht. Gibt es eine positive Erkennung, öffnet sich das im oberen Teil des Displays abgebildete Schloss. Mit der Homescreen-Geste gelangen wir anschließend zu unserem Startbildschirm. Um das Gerät auf diese Weise zu entsperren, müssen wir die einzelnen Schritte nicht genau in dieser Reihenfolge durchführen: Wir können auch schon vor der Erkennung unseres Gesichts mit dem Finger in das Display wischen, direkt nachdem das iPhone aus dem Standby-Betrieb aufgeweckt wurde. Die Freischaltung durch Face ID erfolgt anschließend, und wir landen letztlich auf unserem Startbildschirm.

Eine Entsperrung komplett ohne Wischen funktioniert nicht: Wir können das iPhone X nicht aus der Hosentasche nehmen, vor das Gesicht halten und dann direkt auf unseren Startbildschirm zugreifen. Der Sperrbildschirm erfordert immer, dass wir die Homescreen-Geste ausführen.

Stören Sonnenbrillen, Mützen und Make-up?

Face ID benötigt zur Erkennung des Gesichtes freie Sicht auf die Augen, die Nase und den Mund. Wir haben versucht, das System zu verwirren: Wie von Apple erklärt sind Mützen, Sonnenbrillen oder auch Grimassen jedoch kein Problem für Face ID, wir werden weiterhin erkannt. Das iPhone X entsperrt sich allerdings nicht, wenn wir beispielsweise mit einem Schal oder der Winterjacke unseren Mund verdecken.

Wenn der Wind Nutzern mit langen Haaren diese ins Gesicht weht, bekommt Face ID mitunter auch Probleme - wenn Mund, Nase oder Augen zu stark verdeckt werden. Eine Änderung der Frisur hingegen haben wir mit Hilfe einer Perücke ausprobiert und keine Probleme gehabt. Solange die Haare nicht ins Gesicht ragen, hat Face ID keine Probleme mit Veränderungen der Frisur. Auch unterschiedliches Make-up verwirrt den Entsperrmechanismus nicht, wie wir getestet haben.

Face ID funktioniert dank Infrarot auch im Dunkeln

Problemlos können wir per Face ID das Gerät auch im Dunkeln entsperren. Da das System auf IR-Strahlen basiert, macht es keinen Unterschied, ob wir Face ID im Sonnenschein oder in einem stockdunklen Raum verwenden. Für den Fall, dass Face ID uns nicht erkennt, müssen wir unser Passwort eingeben, um das Gerät zu entsperren.

Mit einem Foto können wir Face ID, wie von Apple versprochen, nicht überlisten. Ebenso wenig können wir den Mechanismus mit Hilfe eines nichtmenschlichen Objektes konfigurieren: Wir haben versucht, die Entsperrung mit einem Modellkopf einzurichten, was nicht geklappt hat. Das iPhone X erkennt offenbar, dass es sich nicht um den Kopf eines echten Menschen handelt; basierend auf diesem Mechanismus dürfte das iPhone auch Masken von echten Gesichtern unterscheiden können, wie Apple verspricht.

Die meisten Menschen unterscheiden sich im Aussehen - eineiige Zwillinge jedoch nicht. Apple sagt, dass in diesem Fall die Gesichtserkennung nicht zwischen den Zwillingen unterscheiden könne. Wir wollten das mit eigenen Augen sehen.

 Die Gestensteuerung kommt uns bekannt vorVor Zwillingen ist Face ID nicht sicher 
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Topf 14. Nov 2017

Selbstverständlich - ich habe doch selbst ausführlich erklärt, dass es neben dem...

der_wahre_hannes 13. Nov 2017

Je nach Maske würde die sich aber eben auch unterschiedlich stark aufwärmen, wenn sie im...

Trollversteher 13. Nov 2017

Herzlichen Glückwunsch zum dümmsten Vergleich des Tages...

eliotmc 12. Nov 2017

Sorry, aber das ist totaler Blödsinn. Es handelt sich um eine Time of light Kamera.

Tolomeo 12. Nov 2017

Ladet euch einfach ein blaues Bild herunter, und schaut es euch bei hoher Helligkeit im...


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