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iPhone-Verbot in Indonesien: Apple bietet 100 Millionen US-Dollar

Der von Apple unterbreitete Investitionsvorschlag reicht den indonesischen Behörden nicht aus, um das iPhone-Verkaufsverbot aufzuheben.
/ Mike Faust
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Apple soll sich zu weiteren Investitionen verpflichten. (Bild: Apple)
Apple soll sich zu weiteren Investitionen verpflichten. Bild: Apple

Ein von Apple vorgelegter Investitionsvorschlag reicht den indonesischen Behörden nicht aus, um das Verkaufsverbot für iPhone-16-Modelle aufzuheben. Wie Reuters berichtete(öffnet im neuen Fenster), schlug Apple vor, 100 Millionen US-Dollar in den Bau einer Zubehör- und Komponentenfabrik zu investieren.

Laut dem indonesischem Industrieminister Agus Gumiwang Kartassmita, wurde eine Bewertung des Vorschlags durchgeführt und festgestellt, dass dieser nicht die Grundsätze der Fairness erfülle. Dabei verglich er Apples Angebot mit den größeren Investitionen, die der Konzern im benachbarten Vietnam und Thailand umsetzt.

Agus sagte außerdem, dass eine Investitionszusage von Apple in Höhe von 10 Millionen US-Dollar ausstehe, die der Konzern noch vor dem Jahr 2023 hätte erfüllen müssen. Auch möchte er Apple dazu bringen, sich für neue Investitionen bis zum Jahr 2026 zu verpflichten.

Lokalisierungsanforderungen nicht erfüllt

Im November 2024 verbot Indonesien Apple den Verkauf seiner aktuellen iPhones, weil der Konzern die Lokalisierungsanforderungen nicht erfüllte. Laut diesen müssen im Land verkaufte Smartphones zu mindestens 40 Prozent aus lokal hergestellten Teilen bestehen.

Für ältere iPhone-Modelle sahen es die indonesischen Behörden noch als ausreichend an, dass Apple Akademien für Anwendungsentwickler im Land einrichtete.

Auch Google ist von dieser Regel betroffen und darf seine Pixel-Smartphones in Indonesien nicht mehr verkaufen. Da diese dort aber ohnehin nicht offiziell vertrieben werden, hat dies auf Google keine nennenswerten Auswirkungen.


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