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iPhone und Macbook: Neuer Reparatur-Score platziert Apple ganz hinten

Auf den vorderen Plätzen landen laut dem Bericht vor allem Laptops und Smartphones im unteren Preissegment.
/ Oliver Nickel
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Der Framework Laptop ist ein Beispiel dafür, wie gut Reparierbarkeit in einem modernen Gerät funktioniert. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Der Framework Laptop ist ein Beispiel dafür, wie gut Reparierbarkeit in einem modernen Gerät funktioniert. Bild: Oliver Nickel/Golem

Die Bildungsstiftung US Pirg hat in diesem Jahr 105 Geräte mehrerer Hersteller und ihre Reparierbarkeit verglichen(öffnet im neuen Fenster) . Dabei wurden vor allem auch Werte aus dem europäischen Wertungssystem Eprel genommen. Es fällt auf: Apple ist sowohl in der Kategorie Smartphones als auch bei den Laptops offenbar die Marke mit den am schlechtesten reparierbaren Geräten.

Das Unternehmen bekommt von der US-Stiftung einen Score, der sich an US-amerikanischen Schulnoten orientiert: D- für Smartphones und C- für Laptops. Aber auch Samsung bekommt ein eher schlechtes D bei den Smartphones und ein B- bei Laptops. Lenovo ist bei den Laptops offenbar das Unternehmen nach Apple mit den schlechtesten Laptops. In der Vergangenheit konnte das Unternehmen mit leicht zu öffnenden Thinkpads, diversen Ersatzteilangeboten und Reparaturdienstleistungen punkten, deshalb überrascht der niedrige Score.

Ausnahmen bestätigen die Regel?

Vor allem Marken, die für günstigere Geräte bekannt sind, erhalten auf dem Wertungsboard bessere Noten. Bei den Smartphones steht Motorola mit einem B+ an erster Stelle. Bei Laptops führen Asus (B+) und Acer (B). Dell und HP teilen sich die Note B-. Die US Pirg legt dabei wie das neuere und vom französischen Modell abgeleitete Bewertungssystem mehr Gewichtung auf die einfache Demontage des Geräts. Auch werden Parameter wie Befestigungsmethoden und Werkzeugbedarf mit einbezogen.

Hier konnte etwa Apple, welches laut Skala auf dem letzten Platz landet, mit dem neuen Macbook Neo punkten. Möglicherweise war dieses Gerät noch nicht auf dem Markt, als die Analyse durchgeführt wurde. Andererseits landen Geräte des Herstellers auch auf den hinteren Plätzen, da viele Komponenten verlötet und daher nicht austauschbar sind – eine bei vielen Unternehmen mittlerweile gängige Praxis.


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