iPhone und iPad: Samsung startet Fertigung von Apples A9-Chip

Samsung soll einem Bericht der koreanischen Electronic Times(öffnet im neuen Fenster) zufolge die Produktion von Apples A9 in Austin, Texas aufgenommen haben. Zwar hatte Samsungs Präsident der Halbleiter-Abteilung, Kim Ki-nam, diesen Schritt angekündigt , er kommt aber vergleichsweise früh.
Erst Mitte November hatte Samsung den Start der Serienfertigung von Chips auf Basis des 14-Nanometer-FinFET-Verfahren bekanntgegeben. Kim Ki-nam sagte Anfang Dezember, Produkte von Kunden würden bereits produziert, Samsung wollte aber auf Nachfrage keine Namen nennen.
Die Electronic Times spricht explizit nicht vom S1 der für Frühjahr 2015 geplanten Apple Watch , sondern vom A9. Dieses System-on-a-Chip dürfte im nächsten iPhone und eventuell in einem iPad stecken. Bisher soll nur Samsungs Fab in Austin, Texas Chips im 14-nm-FinFET-Verfahren fertigen.
Die Fab in Giheung, Südkorea werde später mit dem Prozess starten, um die Stückzahl zu steigern. Das bestätigt Samsungs eigene Angaben(öffnet im neuen Fenster) , wonach außer der Fab in Austin nur die bei Hwaseong, Südkorea auf die modernere Fertigung umgerüstet wurde.
Der Start der A9-Produktion dürfte nicht bedeuten, dass Apple das nächste iPhone früher als Herbst 2015 veröffentlicht. Vielmehr soll Samsung genügend Zeit bleiben, die immense Anzahl an Chips zu produzieren – die Ausbeute (yield) wird zu Beginn nicht überragend sein.
Schon das A8 System-on-a-Chip ist mit zwei Milliarden Transistoren riesig, der A9-Prozessor dürfte aus noch mehr Schaltungen bestehen. Ob er die drei Milliarden überschreitet, die das A8X -SoC vorgelegt hat, ist fraglich.