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iPhone und iPad: Bestimmte Apple-Apps künftig möglicherweise deinstallierbar

Nicht alle Nutzer von iPhones und iPads verwenden alle vorinstallierten Apple -Apps – eine Möglichkeit der Deinstallation gibt es jedoch bisher nicht. Das könnte sich zumindest für einige der Anwendungen in Zukunft durchaus ändern, wie Tim Cook in einem Interview erklärt.
/ Tobias Költzsch
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Der "Sonstiges"-Ordner könnte bald ausgedient haben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Der "Sonstiges"-Ordner könnte bald ausgedient haben. Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Viele iPhone- und iPad-Nutzer haben ihn: den Sammelordner für Apps, die sie nicht benutzen. Häufig finden sich hier Anwendungen wie Tipps, der Kompass oder auch die Podcast-App. Aufgrund des Aufbaus von iOS lassen sich anders als bei Android ungewollte, aber nicht deinstallierbare Apps hier nicht im App-Drawer verstecken, diese liegen stattdessen dauerhaft auf dem Startbildschirm.

Einige System-Apps könnten sich bald deinstallieren lassen

Der Junk-App-Ordner könnte allerdings bald ausgedient haben: In einem Interview mit Buzzfeed(öffnet im neuen Fenster) erklärt Apple-Chef Tim Cook, dass sich Apple durchaus vorstellen könne, es den Nutzern in Zukunft zu ermöglichen, bestimmte vorinstallierte Apps entfernen zu können. Dies werde allerdings nicht alle Anwendungen betreffen.

"Es gibt einige Apps, die mit etwas anderem auf dem iPhone verbunden sind" , erklärt Cook. "Wenn diese Apps entfernt werden, könnte das woanders Probleme verursachen." Allerdings gibt es durchaus Anwendungen, die problemlos entfernt werden könnten, da sie nicht mit anderen Funktionen zusammenhängen. "Längerfristig werden wir einen Weg finden, diese deinstallierbar zu machen" , sagt Cook.

Zu den tief ins System eingebundenen Apps dürften Anwendungen wie der Safari-Browser oder auch der Mailclient gehören. Dass Nutzer diese Apps künftig deinstallieren können, dürfte unwahrscheinlich sein. Einen Zeitpunkt, wann iPhone- und iPad-Nutzer letztlich ihre Geräte von unliebsamen Anwendungen befreien können, nennt Cook nicht.


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