Abo
  • Services:

iPhone und iPad: Apples Entsperrgesten-Patent für ungültig erklärt

Das Bundespatentgericht hat Apples Patent zum Entsperren des Bildschirms für nichtig erklärt. Das Patent stelle keine technische Lösung dar, begründete das Gericht seine Entscheidung. Apple hatte wegen des Patents unter anderem Motorola und Samsung verklagt.

Artikel veröffentlicht am ,
Entsperrgeste bei Apples iPad
Entsperrgeste bei Apples iPad (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Apples Patent zum Entsperren des Touchscreens wurde vom Bundespatentgericht für nichtig erklärt, berichtet das Foss-Patents-Blog. Apple hatte unter anderem Motorola und Samsung verklagt, weil sie gegen dieses Patent verstoßen haben sollen. Im Rahmen dieser Verfahren hatten die zuständigen Gerichte eine Prüfung der Gültigkeit von Apples Patent beantragt.

Stellenmarkt
  1. Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG, Wuppertal
  2. Hornbach-Baumarkt-AG, Neustadt an der Weinstraße

Bei Smartphones und Tablets mit kapazitiven Touchscreens gibt es üblicherweise Entsperrgesten, um nach dem Entsperren auf die Inhalte des Geräts zugreifen zu können. Mit den Entsperrgesten soll verhindert werden, dass sich das Gerät ungewollt etwa in der Hosentasche einschaltet. Denn nach dem Druck auf den Einschalter muss erst das Display freigegeben werden.

In dem Verfahren ging es um das Europapatent EP1964022 mit dem Titel "Unlocking a device by performing gestures on an unlock image", das nun für nichtig erklärt wurde. Apple hat die Möglichkeit, vor dem Bundesgerichtshof in Berufung zu gehen. Noch ist nicht bekannt, ob Apple diesen Weg einschlagen wird oder darauf verzichtet. Denn die meisten Nicht-iOS-Geräte nutzen bereits gänzlich andere Entsperrgesten.

Während die Entsperrgeste von iOS so funktioniert, dass der Nutzer in einem vordefinierten Bereich von links nach rechts wischen muss, erlauben Hersteller anderer Geräte oftmals mehr Varianten. So können viele Geräte entsperrt werden, indem in irgendeine Richtung gewischt wird. Bei anderen Geräten läuft die Entsperrung, indem an beliebiger Stelle nach oben oder unten gewischt wird. Als andere Möglichkeit muss der Nutzer einen Moment auf den Touchscreen drücken, um Zugriff auf das Gerät zu erlangen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,99€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 52,26€)
  2. 15,99€
  3. 4,99€

Raistlin 05. Apr 2013

Sehr schön dann brauch ich mich darüber nicht ärgern wenn mein neues Sony geliefert...

Anonymer Nutzer 05. Apr 2013

Der Grund für die Ungültigerklärung ist aber doch (wie im Artikel auch nachzulesen...

Quantumsuicide 05. Apr 2013

Jepp, das ist das Traurige daran. Mit solchem Mist werfen die Big Player kleine...


Folgen Sie uns
       


Alt gegen neu - Model M im Test

Das US-Unternehmen Unicomp bietet Tastaturen mit Buckling-Spring-Schalter an - so wie sie einst bei IBMs Model-M-Modellen verwendet wurden. Die Kunststoffteile sind zwar nicht so hochwertig wie die des Originals, die neuen Model Ms sind aber dennoch sehr gute Tastaturen.

Alt gegen neu - Model M im Test Video aufrufen
OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!
OLKB Planck im Test
Winzig, gerade, programmierbar - gut!

Wem 60-Prozent-Tastaturen wie die Vortex Poker 3 noch zu groß sind, der kann es mal mit 40 Prozent versuchen: Mit der voll programmierbaren Planck müssen wir anders als erwartet keine Abstriche machen - aber eine Umgewöhnung und die Einarbeitung in die Programmierung sind erforderlich.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern
  2. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  3. Apple-Patentantrag Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

HDR-Capture im Test: High-End-Streaming von der Couch aus
HDR-Capture im Test
High-End-Streaming von der Couch aus

Was bringen all die schönen neuen Farben auf dem 4K-HDR-TV, wenn man sie nicht speichern kann oder während des Livestreams nicht mehr selber sieht? Avermedia bietet mit den Capture-Karten Live Gamer 4K und Live Gamer Ultra erstmals bezahlbare Lösungen an. PC-Spieler sehen mit ihnen sogar bis zu 240 Bilder pro Sekunde.
Von Michael Wieczorek

  1. DisplayHDR Vesa veröffentlicht erstes Testwerkzeug für HDR-Standard
  2. HDMI 2.0 und Displayport HDR bleibt Handarbeit
  3. Intel Linux bekommt experimentelle HDR-Unterstützung

Leckere neue Welt: Die Stadt wird essbar und smart
Leckere neue Welt
Die Stadt wird essbar und smart

Obst und Gemüse von der Stadtmauer. Salat und Kräuter aus dem Stadtpark. In essbaren Städten sprießt und gedeiht es, wo sonst Hecken wuchern und Geranien blühen. In manchen Metropolen gibt es gar sprechende Bänke, denkende Mülleimer und Gewächshochhäuser.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. IT-Sicherheit Angriffe auf Smart-City-Systeme können Massenpanik auslösen

    •  /