iPhone: Probleme mit Lokalisierungsdiensten unter iOS 15

Mit iOS 15 funktionieren manche Apps mit Geofencing nicht mehr korrekt - etwa bei smarten Türschlössern.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples iOS 15 macht Probleme beim Geofencing.
Apples iOS 15 macht Probleme beim Geofencing. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Nutzer von iOS 15 sowie Entwickler erleben aktuell ein Problem mit Apples jüngstem Betriebssystem für das iPhone: Die im Hintergrund laufenden Standortwechsel funktionieren bei manchen Anwendern auch dann nicht mehr, wenn sie für bestimmte Apps erlaubt sind.

Das führt dazu, dass Anwendungen, die auf den Standort angewiesen sind, nicht mehr richtig funktionieren. Der österreichische Hersteller von smarten Türschlössern Nuki beispielsweise weist darauf hin, dass bei manchen iPhone-Nutzern die automatische Entrieglung Auto Unlock nicht mehr funktioniert.

"Auto Unlock funktioniert durch das Zusammenspiel zwischen iOS und Nuki App. Das Betriebssystem erfasst die Position deines Handys. Näherst du dich deinem Zuhause, aktiviert es die Nuki App. Sie sucht nun via Bluetooth nach deinem Smart Lock und sperrt dir die Tür auf, wenn du Zuhause ankommst", beschreibt Nuki den eigentlichen Prozess.

Aus- und Einschalten hilft nur temporär

"Genau dieses Zusammenspiel zwischen iOS 15 und der Nuki App funktioniert derzeit nicht bei allen Nutzern reibungslos", erklärt Nuki weiter. Betroffene Nutzer können die Auto-Unlock-Funktion deaktivieren und wieder aktivieren. Auch ein Aus- und Einschalten der Standortdienste in den Einstellungen des iPhones kann helfen.

Die Problemlösung ist aber offenbar nur temporär, wie betroffene Nutzer und Entwickler in Apples Hilfeforum schreiben. Die jüngste Betaversion von iOS 15.2 soll das Problem noch nicht beseitigt haben. Betroffen sind offenbar nur einzelne Nutzer - denkbar ist, dass sich der Bug auf bestimmte Apps auswirkt, die nicht alle iOS-Nutzer installiert haben.

Ein Nutzer von Apples Hilfeforum vermutet, dass der Bug mit dem neuen Focus-Modus von iOS 15 zu tun haben könnte. Ein Entwickler schreibt, dass der Status des von ihm eingereichten Bug Reports mittlerweile darauf hinweist, dass eine Lösung gefunden wurde - und diese in einem künftigen Update verteilt werden soll.

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