iPhone mit eSIM im Test: Endlich Dual-SIM auf dem iPhone

Seit kurzem bieten einige Netzanbieter in Deutschland ihre Tarife auch für eSIMs an - ausschlaggebend waren das neue iPhone Xs und Xs Max mit fest eingebauten SIM-Karten. Die Einrichtung ist denkbar einfach, die parallele Nutzung der eSIM und einer physischen SIM ist komfortabel gelöst.

Ein Test von veröffentlicht am
Die aktuellen iPhones brauchen keine physische SIM-Karte mehr.
Die aktuellen iPhones brauchen keine physische SIM-Karte mehr. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Mit dem iPhone Xs und Xs Max hat Apple seine ersten Smartphones mit eingebauter eSIM vorgestellt. Die "embedded SIM", also eine fest im Gerät verbaute SIM-Karte, kam zuvor bei Apple nur in einigen iPads und der Apple Watch zum Einsatz.

Inhalt:
  1. iPhone mit eSIM im Test: Endlich Dual-SIM auf dem iPhone
  2. Einfache und übersichtliche Einrichtung

Die eSIM im iPhone ermöglicht es Nutzern, bequem einen Tarif zu verwenden, ohne eine physische SIM-Karte einlegen zu müssen. Noch interessanter ist die Möglichkeit, mit einem iPhone endlich zwei Verträge gleichzeitig verwenden zu können: Was bei zahlreichen Herstellern von Android-Smartphones bereits seit Jahren Standard ist, war bisher bei Apple nicht möglich.

Wir haben uns einen Testvertrag von T-Mobile besorgt und die Einrichtung der eSIM ausprobiert. Außerdem hat uns interessiert, wie Apple die parallele Nutzung zweier SIM-Karten gelöst hat.

Testvertrag von der Telekom

Die Deutsche Telekom bietet eSIM-Verträge im Rahmen von Neuverträgen, Multi-SIM-Verträgen und als Tausch bisheriger Kartenverträge an, auch von Telefónica und Vodafone sind entsprechende Verträge verfügbar. Die Kosten entsprechen den normalen Vertragsbedingungen; sollte die eSIM als zusätzliche Karte im Rahmen eines Multi-SIM-Vertrags bezogen werden, kostet dies entsprechend extra.

Stellenmarkt
  1. IT-Administrator*in (m/w/d)
    Possehl Spezialbau GmbH, Sprendlingen (Home-Office)
  2. IT Senior Softwareentwickler (m/w/d)
    CG Car-Garantie Versicherungs-AG, Freiburg im Breisgau
Detailsuche

In unserem Test haben wir einen neuen Vertrag erhalten. In diesem Fall bekommen wir einen Brief, der nicht wie bisher eine SIM-Karte enthält, sondern einen QR-Code. Dieser wird benötigt, um die eSIM in unserem iPhone Xs Max zu programmieren und anschließend verwenden zu können.

Die eSIM wird im Einstellungsmenü von iOS unter dem Punkt "Mobiles Netz" aktiviert. Hier gibt es die Schaltfläche "Mobilfunktarif hinzufügen". Drücken wir hier drauf, erscheint sofort ein Kameravorschaubild. Halten wir den von der Telekom zugesandten QR-Code vor die Kamera unseres iPhones, werden die entsprechenden Daten erfasst und die eSIM eingerichtet. Alternativ könnten wir die Daten auch manuell eingeben, die Lösung mit dem QR-Code ist aber praktischer, da sie keinerlei Detailkenntnisse voraussetzt.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Aktivierung unserer eSIM ist allerdings, dass der Vertrag aktiviert ist. Dann bekommen wir von iOS die Benachrichtigung, dass der Vertrag genutzt werden kann. Nach wenigen Sekunden Wartezeit ist die eSIM programmiert und wir können loslegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Einfache und übersichtliche Einrichtung 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Raumfahrt
Astra startet mit großen Ambitionen Billigraketen in Alaska

Mit 250.000 US-Dollar sollen die Raketen von Astra zum Preis eines Sportwagens hergestellt werden können. Wie will die Firma das schaffen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Raumfahrt: Astra startet mit großen Ambitionen Billigraketen in Alaska
Artikel
  1. Ubisoft: Avatar statt Assassin's Creed
    Ubisoft
    Avatar statt Assassin's Creed

    E3 2021 Als wichtigste Neuheit hat Ubisoft ein Spiel auf Basis von Avatar vorgestellt - und Assassin's Creed muss mit Valhalla in die Verlängerung.

  2. Fifa, Battlefield und Co.: Der EA-Hack startete mit Cookies für 10 US-Dollar
    Fifa, Battlefield und Co.
    Der EA-Hack startete mit Cookies für 10 US-Dollar

    Die Hacking-Gruppe erklärt dem Magazin Motherboard Schritt für Schritt, wie der Hack auf EA gelang. Die primäre Fehlerquelle: der Mensch.

  3. Onlinetickets: 17-Jähriger betrügt Bahn um 270.000 Euro
    Onlinetickets
    17-Jähriger betrügt Bahn um 270.000 Euro

    Mit illegal erworbenen Onlinetickets soll ein 17-Jähriger die Bahn um 270.000 Euro geprellt haben. Entdeckt wurde er nur durch Zufall.

Horsty 08. Jan 2019

Das Thema DUAL SIM kenne ich aus der Zeit, als man einen Grundpreis auf seinem Telko...

Analysator 08. Jan 2019

Finde ich (noch) praktischer. Leider hat Sony in der Xperia - Reihe aus mir absolut...

neocron 07. Jan 2019

ups :)

torrbox 24. Dez 2018

Wieso? Das mit dem Wechseln scheint ja zu funktionieren, zumindest wenn man nicht...

wachschaf 21. Dez 2018

Im Nicht-Europäischen-Ausland finde ich Ubigi, GigSky und TruPhone interessant. In...


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Alternate (u. a. MSI Optix 27" WQHD/165 Hz 315,99€ und Fractal Design Vector RS Blackout Dark TG 116,89€) • Fractal Design Define S2 Black 99,90€ • Intel i9-11900 379€ • EPOS Sennheiser GSP 600 149€ • Amazon: PC-Spiele reduziert (u. a. C&C: Remastered Collection 9,99€) [Werbung]
    •  /