iPhone: iOS 14 bringt die Corona-Warn-App durcheinander

Nach dem Upgrade auf iOS 14 haben einige iPhone-Nutzer offenbar Probleme mit der Risikoermittlung der Corona-Warn-App.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Corona-Warn-App auf einem iPhone
Die Corona-Warn-App auf einem iPhone (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Upgrade auf Apples neues iOS 14 kann bei iPhone-Nutzern dazu führen, dass die Risikoermittlung der Corona-Warn-App nicht korrekt funktioniert. Nach der Aktualisierung wird die Risikoermittlung ausgeschaltet und kann auch nicht wieder aktiviert werden, wie ein neuer Eintrag im Github-Verzeichnis der Anwendung erläutert.

Den Entwicklern der Corona-Warn-App wurde der Fehler bereits mitgeteilt, an einer Lösung werde gearbeitet. Bis diese fertig ist und verteilt werden kann, können iPhone-Nutzer das Problem allerdings umgehen.

In den Einstellungen kann unter Begegnungsüberprüfungen/Aktive Region (Corona-Warn-App)/Corona-Warn-App der Punkt "Begegnungsinformationen teilen" aus- und wieder eingeschaltet werden. Dann soll die Risikoermittlung wieder funktionieren.

Corona-Warn-App muss notfalls neu installiert werden

Sollte die Corona-Warn-App anschließend immer noch nicht wieder funktionieren, muss die Anwendung zurückgesetzt und neu installiert werden. Die bis dato gesammelten Zufallscodes sollen dabei nicht gelöscht werden, tauchen aber erst nach 24 Stunden wieder in der App auf.

Bei dem Bug scheint der Fehler auf Seiten von Apple zu liegen, da er mit der Veröffentlichung von iOS 14 aufgetreten ist. In der Vergangenheit gab es bereits Kritik an den Entwicklern der Corona-Warn-App, da es immer mal wieder zu Bugs gekommen ist. Meist hatten diese keine nennenswerten Auswirkungen auf die Funktion der App, führten aber mitunter zu Verwirrungen bei den Nutzern - etwa durch eine irreführende Anzeige des aktiven Zeitraums der Risikoermittlung.

Wann der aktuelle Bug unter iOS 14 behoben sein wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Politische Ansichten auf Google Drive
Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU

Die Aktivisten der Letzten Generation haben Daten von Unterstützern mitsamt politischer Meinung und Gefängnisbereitschaft ungeschützt auf Google Drive gelagert.

Politische Ansichten auf Google Drive: Letzte Generation mit Datenschutz-Super-GAU
Artikel
  1. Reiner Haseloff: Sachsen-Anhalt verspricht Intel eigenen Windpark
    Reiner Haseloff
    Sachsen-Anhalt verspricht Intel eigenen Windpark

    Um dem US-Konzern Intel günstigen und verlässlichen Strom bieten zu können, will Ministerpräsident Haseloff einen Windpark errichten lassen. Intel hatte die hohen Strompreise moniert.

  2. Plattform oder Dienst betreiben: Macht es wie die Maurer!
    Plattform oder Dienst betreiben
    Macht es wie die Maurer!

    Warum man die Operationalisierung einer Plattform nicht zu sehr aufblasen sollte, man durch Silodenken aber viel anfälliger für Ausfälle wird.
    Ein Ratgebertext von Felix Uelsmann

  3. Suchmaschine: Bing mit ChatGPT war für kurze Zeit online
    Suchmaschine
    Bing mit ChatGPT war für kurze Zeit online

    Microsoft will ChatGPT in die Suchmaschine Bing einbauen. Was uns erwartet, konnten einige Nutzer kurzfristig sehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • ASUS ROG Strix Scope Deluxe 107,89€ • Gigabyte B650 Gaming X AX 185,99€ • Alternate Weekend Sale • MindStar: be quiet! Dark Rock 4 49€, Fastro MS200 2TB 95€ • Mindfactory DAMN-Deals: Grakas & CPUS u. a. AMD Ryzen 7 5700X 175€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /