iPhone-Hersteller: Apple testet 5G-Technologie

Apple wird an seinem Konzernsitz den künftigen 5G-Mobilfunk testen. Dafür werden Anlagen errichtet, die Daten für künftige Netze der Betreiber liefern.

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Neue Entwürfe für den Apple Campus 2 von Norman Foster
Neue Entwürfe für den Apple Campus 2 von Norman Foster (Bild: Cupertino City Council)

Apple hat bei der US-Regulierungsbehörde FCC (Federal Communications Commission) eine Genehmigung für die Aufstellung von Anlagen für 5G-Tests beantragt. Das berichtet das Onlinemagazin Business Insider unter Berufung auf die Unterlagen. Betrieben werden die Testumgebungen in 28- und 39-GHz-Bändern.

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"Apple versucht, die Mobilfunkverbindungs-Performance in direkten und Multipath-Umgebungen zwischen Basisstationen und Empfängern, die dieses Spektrum verwenden, zu beurteilen", hieß es im Antrag. Dies werde Entwicklerdaten liefern, die "für den Betrieb von Geräten für Mobilfunkbetreiber in zukünftigen 5G-Netzen relevant sind". Apple wird die Technologie an zwei Orten errichten, an seinem alten Hauptsitz und dem neuen am 1 Infinite Loop.

In den USA versteigerte die FCC die 600-MHz-Frequenzen an die Mobilfunkbetreiber. T-Mobile US will im Jahr 2020 ein landesweites 5G-Mobilfunknetz errichten. Den Angaben zufolge beginnt der 5G-Rollout im Jahr 2019, für 2020 ist das Ziel bereits eine landesweite Abdeckung. Der Netzbetreiber will einen Teil seines neu erworbenen 600-MHz-Spektrums für eine 5G-Abdeckung von "Küste zu Küste" einsetzen.

5G in den USA

Der Mobilfunkbetreiber AT&T will bis Ende des Jahres 20 Städte mit einer Technologie ausstatten, die als "5G Evolution" bezeichnet wird. Möglich sei eine doppelt so hohe Datenübertragungsrate wie derzeit bei LTE. AT&T baue sein Netzwerk mit Small Cells, Carrier Aggregation, 4x4 MIMO und 256 QAM aus. Dabei handelt es sich aber um LTE Advanced Pro, auch 4.5G genannt. Verizon Communications wird bereits in der ersten Jahreshälfte 2017 Nutzertests für 5G-Mobilfunk durchführen.

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Der neue Mobilfunkstandard kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als einer Millisekunde und hohe Verfügbarkeit erreichen.

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