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Apple weigert sich in einem weiteren Fall, das iPhone eines mutmaßlichen Täters zu entsperren.
Apple weigert sich in einem weiteren Fall, das iPhone eines mutmaßlichen Täters zu entsperren. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

iPhone-Freischaltung: Apple bleibt in weiterem Gerichtsverfahren standhaft

Apple weigert sich in einem weiteren Fall, das iPhone eines mutmaßlichen Täters zu entsperren.
Apple weigert sich in einem weiteren Fall, das iPhone eines mutmaßlichen Täters zu entsperren. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Auch in einem weiteren Verfahren um die Freischaltung des iPhones eines Angeklagten hat Apple nicht nachgegeben - die Ermittler konnten dem mutmaßlichen Täter letztlich den Code entlocken. Apple begründet seinen Widerstand unter anderem mit den Gefahren durch einen möglichen Präzedenzfall.

Apple hat in einem zweiten Streitfall um die zwangsweise Entsperrung des iPhones eines Angeklagten die Forderungen der US-Behörden nach Freischaltung wieder abgelehnt. Inzwischen sind die Behörden wiederum ohne Hilfe von Apple an die Daten gekommen und haben den Druck auf den Konzern aufgegeben. Diesmal mussten die Ermittler das Smartphone nicht einmal hacken - der Angeklagte selbst gab letztlich die Zahlenkombination preis. Zuvor hatte er behauptet, er habe sie vergessen.

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Apple begründet Verweigerung mit Gesetzesgrundlage

Apple hatte seinen Widerstand im vorliegenden Fall auch damit begründet, dass die Ermittler als rechtliche Grundlage ein Gesetz aus dem Jahre 1789 nutzten, das Richtern grundsätzlich erlaube, alle nötigen Maßnahmen zur Durchsetzung des Rechts anzuordnen. Apple warnte, ein solcher Präzedenzfall könne die Tür für eine weitreichende Überwachung öffnen. Ein Richter in New York stellte sich auf die Seite des Konzerns.

Die Regierungsseite wollte die Entscheidung des New Yorker Richters kippen, mit dem Ende des jetzigen Verfahrens bleibt diese noch im Raum stehen. Apple hatte bereits vergangene Woche eine Einstellung gefordert - die Ermittler hätten nicht nachgewiesen, dass sie alle Möglichkeiten zum Knacken des iPhones ohne Hilfe des Konzerns ausgeschöpft hätten.

FBI war San-Bernardino-Hack 1,3 Millionen US-Dollar wert

Zuvor war das FBI im Fall um die Attentäter von San Bernardino bereits ohne Apples Hilfe an Daten in einem iPhone gekommen, weil die Ermittler externe Unterstützung bekamen. Laut Medienberichten kauften sie für 1,3 Millionen US-Dollar einen Hack, mit dem das betroffene iPhone 5c dank einer Schwachstelle geknackt werden konnte. Es gibt aber noch weitere Gerichtsverfahren zu vergleichbaren Sachverhalten - und bei den Ermittlern liegen Dutzende verschlüsselte iPhones, auf die sie nicht zugreifen können.

Im Gespräch ist ein Gesetz, mit dem ein Zugang für Behörden zu verschlüsselten Informationen geregelt werden soll. Auch Apple fordert eine Klärung des Streits um Verschlüsselung im Kongress. Eine Sprecherin des Justizministeriums erklärte dem Finanzdienst Bloomberg, der Regierungsseite gehe es nicht um einen Präzedenzfall. Apple wollte die Entwicklung zunächst nicht kommentieren.


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ccmomi 25. Apr 2016

Man könnte aber auch einen Deal mit einem Verurteilten Verbrecher gemacht haben. Z.B. z...

jokey2k 25. Apr 2016

Für mich sind das schlimmste Anwendungen wie snapchat, was auch zu hauf genutzt wird und...

luzipha 25. Apr 2016

Das Samsung Galaxy Nexus war, soweit ich mich erinnere, das erste Gerät aus der...

caldeum 23. Apr 2016

... von den Israelis ausgenommen wurde wie eine Weihnachtsgans ist Apple also wieder an...



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