Abo
  • Services:
Anzeige
Die iPhone-Entsperrung des FBI beschäftigt die Gerichte.
Die iPhone-Entsperrung des FBI beschäftigt die Gerichte. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

iPhone-Entsperrung: Behörden wollen Identität des Hackers geheim halten

Die iPhone-Entsperrung des FBI beschäftigt die Gerichte.
Die iPhone-Entsperrung des FBI beschäftigt die Gerichte. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

US-Medien drängen darauf, weitere Informationen zur iPhone-Entsperrung zu erhalten. Die US-Strafverfolgungsbehörden wollen das mit allen Mitteln verhindern. Sie argumentieren, dass eine Veröffentlichung dieser Informationen die nationale Sicherheit gefährde.

Eine Gefahr für die nationale Sicherheit - mit diesem Argument möchte die US-Bundespolizei FBI verhindern, dass weitere Details zur iPhone-Entsperrung an die Öffentlichkeit gelangen. Es geht um den Zugriff auf die iPhone-Daten der Attentäter von San Bernardino. Unter anderem die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) kämpft derzeit zusammen mit zwei weiteren Medienunternehmen dafür, dass die Ermittlungsbehörden weitere Hintergründe veröffentlichen müssen. Das wollen sie auch gerichtlich durchsetzen.

Anzeige

Argumente der Behörden

In einer Stellungnahme des Justizministeriums bestehen die Behörden darauf, keine weiteren Informationen an die Presse herausgeben zu müssen. Die betreffenden Werkzeuge zum Entsperren eines iPhones würden vom FBI möglicherweise auch in künftigen Fällen verwendet werden. Wenn dazu die Hintergründe bekanntgegeben würden, wäre es denkbar, dass der Hersteller die betreffenden Fehler beseitigt, die es ermöglichen, das Gerät zu entsperren. Somit würde die Arbeit der Ermittlungsbehörden behindert werden, weil die derzeit verwendete Entsperrtechnik dann nicht mehr genutzt werden könne.

Die Ermittlungsbehörden wollen den Anbieter dieser Technik außerdem schützen und dessen Identität aus diesem Grund nicht preisgeben. Sie gehen davon aus, dass er dann Angriffen von feindlichen Personen ausgesetzt werden könnte. Das FBI selbst sieht sich keiner erhöhten Gefährdung ausgesetzt. Die Bundespolizei geht davon aus, dass sie sich besser gegen Attacken schützen könne als der Anbieter der Entsperrtechnik.

Die US-Medien sehen kein Problem darin, wenn weitere Details zur Entsperrung bekannt werden. Angeblich soll der Entsperrtrick nur auf älteren iPhones funktionieren. Im Fall der Attentäter ging es um ein iPhone 5C. Nach Ansicht der Medien gebe es keinen triftigen Grund, die Identität des Anbieters weiter unter Verschluss zu halten.

Entsperrtechnik war dem FBI 1,3 Millionen US-Dollar wert

Bisher ist bekannt, dass professionelle Hacker für das FBI das iPhone der Attentäter entsperrten. Dafür kassierten sie eine stattliche Summe von mehr als 1,3 Millionen US-Dollar. Der Fall hatte Aufsehen erregt, weil Apple sich sogar einem vom FBI erwirkten Gerichtsbeschluss widersetzte, der das Unternehmen dazu verpflichtet hatte, beim Entsperren des iPhones zu helfen.


eye home zur Startseite
__destruct() 21. Mär 2017

Wann haben Journalisten in D das letzte mal gerichtlich versucht, eine Behörde dazu zu...

matzems 20. Mär 2017

Niemand wird gefährdet. Jeder gefährdet sich selber, wenn man auf einem Telefon so...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. LogPay Financial Services GmbH, Eschborn
  2. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel
  3. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 56,08€ (Vergleichspreis ab ca. 65€)
  2. 6,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  2. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  3. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  4. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  5. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  6. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  7. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  8. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  9. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  10. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

  1. Re: Es ist erstaunlich, dass...

    thomas.pi | 08:24

  2. Naiv

    Pldoom | 05:17

  3. Bitte löschen.

    Pldoom | 05:16

  4. Re: Aber PGP ist schuld ...

    Pete Sabacker | 03:31

  5. Re: Wie sicher sind solche Qi-Spulen vor Attacken?

    Maatze | 02:48


  1. 15:37

  2. 15:08

  3. 14:28

  4. 13:28

  5. 11:03

  6. 09:03

  7. 17:43

  8. 17:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel