iPhone-Displays: Samsung soll 835 Millionen Euro von Apple erhalten haben

Wegen zu wenig abgenommener Displays für seine iPhones soll Apple zu einer hohen Zahlung an Samsung verpflichtet gewesen sein.

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Das Display eines iPhone XS Max
Das Display eines iPhone XS Max (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Samsung hat in seiner jüngsten Prognose für das zweite Quartal 2020 eine einmalige hohe Zahlung an die Displaysparte erwähnt. Wie die Webseite Display Supply Chain schreibt, soll es sich dabei um eine Strafzahlung Apples handeln.

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Apple soll zu der Zahlung verpflichtet gewesen sein, da der Hersteller zu wenige OLED-Bildschirme von Samsung abgenommen habe. Apple verwendet die Panels für seine iPhones, die bereits seit einigen Jahren mit Samsung-Bildschirmen gebaut werden.

Die genaue Summe der Zahlung erwähnte Samsung nicht. Quellen von Display Supply Chain legen allerdings nahe, dass es sich um umgerechnet über 835 Millionen Euro handeln soll. Durch die Zahlung soll die Displaysparte Samsungs anstelle eines Verlustes im zweiten Quartal 2020 einen Gewinn gemacht haben.

Apple musste schon in der Vergangenheit aus gleichem Grund zahlen

Bereits im zweiten Quartal 2019 soll Apple eine derartige Zahlung an Samsung geleistet haben. Damals soll die Summe umgerechnet fast 656 Millionen Euro betragen haben. Die genauen Hintergründe der Strafzahlungen waren auch damals unklar.

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Apple hat sich vertraglich verpflichtet, Samsung eine festgelegte Anzahl an OLED-Displays abzunehmen. Neben Samsung bezieht Apple auch noch eine geringere Anzahl an OLED-Bildschirmen von LG. Die LC-Displays stammen von Japan Display, LG und Sharp.

Unklar ist, welche Faktoren zu dem möglichen geringen Absatz beigetragen haben. Neben einer geringeren Nachfrage nach iPhones als erwartetet ist auch ein Umschwenken auf einen anderen Displayhersteller möglich.

Samsungs endgültige Quartalszahlen sollen Ende Juli 2020 erscheinen.

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