Abo
  • Services:
Anzeige
Die Attraktivität von iPhones sinkt bei Kriminellen.
Die Attraktivität von iPhones sinkt bei Kriminellen. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

iPhone: Diebstähle seit iOS 7 deutlich zurückgegangen

Apples Sperrfunktionen in iOS 7 zeigen Wirkung. In zwei US-Städten sowie in London sind die Diebstähle von iPhones laut der New York Times erheblich zurückgegangen.

Anzeige

Apples Diebstahlschutz zeigt Wirkung. Die bei Kriminellen beliebten iPhones werden nicht mehr so häufig entwendet, wie die New York Times berichtet. So ist in den ersten fünf Monaten des Jahres 2014 der Anteil der geraubten Apple-Geräte verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 19 Prozent gesunken. Bei Diebstählen waren es sogar 29 Prozent.

Ähnliche Tendenzen meldete auch San Francisco der New York Times, bezieht sich aber nur auf Raubüberfälle von iPhones. Zudem berücksichtigt die Statistik nur den Zeitraum von sechs Monaten vor und nach der Einführung von Apples neuem Diebstahlschutz mit iOS 7. Hier sank die Anzahl der geraubten iPhones um stolze 38 Prozent. In London sind es immerhin noch 24 Prozent. Saisonale Einflüsse sind nicht berücksichtigt.

Es liegt nahe anzunehmen, dass der Diebstahlschutz dafür sorgte, dass Apples Geräte für Kriminelle weniger attraktiv sind und sich schlechter weiterverkaufen lassen. Das Risiko, nicht verwertbare Ware zu stehlen, ist höher geworden, auch wenn längst nicht alle iPhones entsprechend abgesichert sind. Die Funktion hat insbesondere bei nicht abgesicherten iPhones große Nachteile. So gelang es Ende Mai 2014 Kriminellen dank des Diebstahlschutzes, Lösegeld von iOS-Nutzern zu erpressen. Die Apple-IDs der Opfer waren kompromittiert und die Kriminellen sorgten mit den IDs dafür, dass einige Geräte gesperrt wurden und sich dann nicht mehr entsperren ließen.

Derzeit gibt es Diskussionen darüber, ob und wie der Schutz von Smartphones verbessert werden kann. Die Deutsche Telekom äußerte sich beispielsweise skeptisch zu IMEI-Sperren wegen der Gefahr von Duplikaten. Zudem ist schon lange bekannt, dass sich IMEI-Nummern leicht manipulieren lassen - ein Grund dafür, dass international IMEI-Sperren selten sind. Allerdings profitieren Hersteller und Handel auch von schlechtem Diebstahlschutz. Die Politik fordert ein Sperrregister anhand von IMEI-Nummern. Es wird davon ausgegangen, dass die Masse von Tätern bei der Weitergabe der Geräte etwa an Hehler nicht die IMEI-Sperre überlistet.


eye home zur Startseite
Trollversteher 20. Jun 2014

frei=unabhängig vom OS/Handy-Hersteller. Oder eben "Thirdparty", wenn Du Probleme mit...

ChMu 20. Jun 2014

Ich wuerde mal sagen, ja. Warum sollte ich als Dieb das gleiche Risiko eingehen bei nem...

Yes!Yes!Yes! 20. Jun 2014

Das macht man, weil es irgendwie lustig ist. Ich hatte auch schon einige Windows-Themes...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  2. cab Produkttechnik GmbH & Co. KG, Karlsruhe
  3. VSA GmbH, München
  4. andagon GmbH, Köln


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. mit Gutscheincode PCGAMES17 nur 82,99€ statt 89,99€
  2. 12,99€
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Mixed Reality

    Microsoft verdoppelt Sichtfeld der Hololens

  2. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  3. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  4. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller

  5. Gesundheitskarte

    T-Systems will Konnektor bald ausliefern

  6. Galaxy Tab Active 2

    Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen

  7. Jaxa

    Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond

  8. Deep Descent

    Aquanox lädt in Tiefsee-Beta

  9. Android-Apps

    Google belohnt Fehlersuche im Play Store

  10. Depublizierung

    7-Tage-Löschfrist für ARD und ZDF im Internet fällt weg



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  2. Apache-Lizenz 2.0 OpenSSL-Lizenzwechsel führt zu Code-Entfernungen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

  1. Re: Empfehlung

    Lumumba | 14:31

  2. Re: Katastrophale UX

    schluchtenhacker | 14:26

  3. Re: Globale Menüleiste

    BLi8819 | 14:21

  4. Re: Nachtrag: Re: Wolkenkukuksheim? Re: FALSCH...

    bombinho | 14:15

  5. Re: Herausforderung bei Mixed Reality / AR

    xmaniac | 14:11


  1. 13:05

  2. 11:59

  3. 09:03

  4. 22:38

  5. 18:00

  6. 17:47

  7. 16:54

  8. 16:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel