iPhone: Dialog entwickelt weiter Power-Chips für Apple
"Apple hat uns zu Jahresbeginn mit Chipdesigns für eine Vielzahl von Geräten für 2019 und 2020 beauftragt" , sagte Jalal Bagherli, CEO von Dialog Semiconductor, der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag(öffnet im neuen Fenster) . Der deutsche Hersteller fertigt die Power-Management-Chips (PMIC) für Apples iPhones und macht damit einen Großteil seines Umsatzes – Analysten gehen von mindestens der Hälfte aus.
Zwar gab es in den vergangenen Monaten mehrere Meldungen aus Industriekreisen, wonach in Cupertino eigene PMICs für eines oder mehrere iPhones entwickelt werden. "Bei dem angesprochenen Chip laufen die Geschäftsverhandlungen noch. Aber wir gehen davon aus, dass wir ein Chipdesign zum Test in den Systemen des Kunden in der zweiten Jahreshälfte ausliefern" , erwiderte Bagherli jedoch. Um welchen PMIC und welches iPhone es sich handeln soll, führte der Dialog-CEO wie erwartet nicht aus.

Ein PMIC ist ein vergleichsweise teures und wichtiges Bauteil, da es für das Energiemanagement eines Smartphones (mit)verantwortlich ist. Die Chips können Spannungen wandeln, das Laden des Akkus verwalten oder die Stromquelle wählen. Eine möglichst hohe Effizienz hilft dabei, dass ein Gerät möglichst sparsam arbeitet – wichtig für die Laufzeit des Smartphones.
Beim Abschalten mehrerer iPhone-Serien von Apple spielt der PMIC auch eine Rolle, denn so schützt er das Gerät vor Hardwareschäden. Beim iPhone 6 (Plus), iPhone 6S (Plus), iPhone 7 (Plus) und iPhone SE hatte Apple fehlerhaftes Power-Management zugegeben. Seit iOS 11.3 Beta 2 können Nutzer entscheiden, ob der Prozessor gedrosselt wird. Bei den aktuellen iPhone 8 (Plus) und iPhone X hat Cupertino nach eigener Aussage eine Hardwaremodifikation vorgenommen, um plötzliches Abschalten zu vermeiden.
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