iPhone: Apples Find-my-Schnittstelle kommt mit Auflagen

Entwickler sollen unter iOS 14 zwar Apples Find-my-System für Lokalisierungen nutzen können, müssen dafür aber eine Menge Zugeständnisse machen.

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Die deutschsprachige Version der Find-my-App auf einem iPad
Die deutschsprachige Version der Find-my-App auf einem iPad (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Apple will im kommenden iOS 14 seine Tracking-Schnittstelle auch Drittanbietern zur Nutzung anbieten. Damit diese die Find-my-App (auf Deutsch: Wo ist?) aber verwenden können, macht Apple teilweise harte Vorgaben, wie die Washington Post nach Analyse einer Schweigepflichtvereinbarung für Entwickler herausgefunden hat.

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Diese hat die Washington Post von einem Programmierer erhalten, der sich für das entsprechende Programm bei Apple angemeldet hatte. Die Unterzeichnung der Erklärung und entsprechendes Stillschweigen über die Bedingungen der Abmachung sind Voraussetzung, um die Find-my-Schnittstelle verwenden zu können.

Die Grundidee ist, dass Hersteller von Bluetooth-Geräten, die sich tracken lassen, auch die Find-my-App auf iOS-Geräten verwenden können. Diese ermöglicht es bisher, ausschließlich Apple-Produkte zu lokalisieren. Der Vorteil an der Find-my-App ist, dass sie auf jedem iPhone und iPad vorinstalliert ist.

Keine anderen Apps mehr verwenden

Wer die Schnittstelle allerdings verwenden möchte, muss sich der Washington Post zufolge dazu bereit erklären, keine weitere App in Verbindung mit dem zu lokalisierenden Gerät zu verwenden. Der Bluetooth-Tracker-Hersteller Tile dürfte dann offenbar seine eigene App nicht mehr verwenden, sondern nur noch die Find-my-Anwendung.

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Für Hersteller, die über ihre App eine systemüberspannende Integration anbieten, wird das zum Problem: Werden die Daten über einen eigenen Server synchronisiert und sind dann sowohl über iOS, als auch über Android abrufbar, wird diese Funktion nach der Integration in die Find-my-App wegfallen.

Gleichzeitig würde die Integration aber auch den Vorteil bringen, dass die Geräte ohne weitere Berechtigungsanfragen lokalisierbar wären. Bei eigenen Apps müssen diese die Nutzer jedes Mal um die Berechtigung zur Lokalisation bitten - bei der Find-my-App ist das nicht so.

Apple zufolge soll sich die Find-my-Funktion tendenziell eher an Entwickler richten, die keine eigene App-Infrastruktur aufbauen können. Demnach sollte der Verzicht auf die Nutzung einer eigenen App verschmerzbar sein.

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