Zum Hauptinhalt Zur Navigation

iPhone, Apple Watch und Co.: So denkt die Golem-Redaktion über die neuen Apple-Geräte

Smartphones, Smartwatches, Kopfhörer – bei der gestrigen Apple -Präsentation war vieles dabei. Das denken unsere Redakteure.
/ Golem.de
29 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Apple-CEO Tim Cook bei der Vorstellung der neuen Apple-Geräte (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Apple-CEO Tim Cook bei der Vorstellung der neuen Apple-Geräte Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Apple hat am 9. September 2025 neue Geräte vorgestellt. Unsere Redakteure Mike Faust, Tobias Költzsch, Oliver Nickel, Ingo Pakalski und Peter Steinlechner haben das Event live verfolgt – das sind ihre Gedanken zu den neuen iPhones, Apple Watches und Kopfhörern.

Mike Faust, Redakteur KI und Wirtschaft

"Insgesamt hat das Apple-Event mich mit seiner uninspirierten Präsentation wenig begeistert. Interessiert hat mich aber das iPhone Air : ein schlankes Smartphone mit nur einer Kamera (stört mich nicht weiter) und einer Displaydiagonale von 6,5 Zoll? Eine gute Alternative zu den (für mich) deutlich zu großen 6,9 Zoll der Max- und Plus-Modelle – eigentlich keine schlechte Idee.

Beim Blick auf das Preisschild bin ich aber maßlos geschockt. Das iPhone Air macht nichts – aber auch wirklich gar nichts – besser als das iPhone 17 . Ja, es hat den A19 Pro verbaut, aber den hätte sich Apple sparen können, um stattdessen den Preis zu reduzieren. Falls jemand noch die Akkulaufzeit kritisieren möchte: Für mich würde der Wechsel von einem iPhone 13 mini stattfinden – das sollte das iPhone Air (hoffentlich) locker übertreffen."

Tobias Költzsch, Redakteur Hardware, KI, Automotive

"Das Apple-Event hat mehr oder weniger geliefert, was im Vorfeld anhand zahlreicher Leaks erwartet wurde . Für die Außenwirkung interessant ist natürlich das neue, dünne iPhone Air, das tatsächlich sehr flach und vor allem sehr leicht ist. Den Faktor Gewicht fand ich bereits beim Galaxy S25 Edge von Samsung wesentlich interessanter als das dünne Gehäuse.

Ich frage mich aber, ob das iPhone Air ein Erfolg wird. Samsung hat mit seinem dünnen Galaxy S25 Edge eine Bruchlandung hingelegt, das Smartphone verkauft sich nicht so gut wie der Rest der Smartphone-Serie. Das liegt an Gründen, die auch auf das iPhone Air zutreffen: Interessenten bezahlen mehr Geld für weniger Leistung. Ob das wirklich attraktiv für Apple-Nutzer ist, wird sich zeigen."

iPhone Air mit vielen Einschränkungen

Oliver Nickel, Redakteur Hard- und Software

"Es gibt da eine interessante Verschwörungserzählung(öffnet im neuen Fenster) : Apple hat beliebte Farben beim iPhone 17 Pro weggelassen und es mit einem an Baumaschinen erinnernden Design versehen, nur um das überteuerte neue iPhone Air besser dastehen zu lassen. Warum sind sonst wurden die meisten Farben zum Air migriert? Immerhin gibt es das Pro jetzt neu mit 'Trump Orange', um eine Person auf Reddit zu zitieren.

Ist das iPhone Air das iPhone der Zukunft? Für 1.200 Euro bekommen Kunden ein Telefon, das total dünn ist – solange wir das Maßband nicht an den Kamerahügel anlegen. Mit dabei sind aber auch: weniger Akkulaufzeit, kein SIM-Karten-Slot, ein USB-C-Port mit aktueller USB-2.0-Geschwindigkeit und ein Gehäuse mit eingebauter Kippelt-auf-dem-Tisch-Funktion. Und, ach so: Gut funktionierende KI-Funktionen suchen wir hier auch lange."

Ingo Pakalski, leitender Redakteur Kopfhörer, Streaming, Verbraucherrechte

"Die Live-Übersetzung der Airpods Pro 3 wurde vor allem für Urlaubsreisen beworben, ohne zu erwähnen, dass rund 450 Millionen potenzielle Kunden das nicht werden nutzen können. Denn die Funktion ist in der EU generell nicht verfügbar, wenn das Apple-Konto einem EU-Land zugewiesen ist. Fast schon geschenkt: Apple ließ unerwähnt, dass die Funktion auch für ältere Airpods-Modelle als Update erscheinen wird.

In der US-Pressemitteilung zu den Airpods Pro 3(öffnet im neuen Fenster) fehlt ein deutlicher Hinweis auf diese Länderbeschränkung. Sie ist nur in dem verlinkten Support-Dokument(öffnet im neuen Fenster) beschrieben, das den irreführenden Titel Wie man Apple Intelligence erhält trägt, obwohl wir Informationen zur Live-Übersetzung suchen. In der deutlich später erschienenen deutschen Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) zu den Airpods Pro 3 wurden die Übersetzungsfunktionen einfach ganz weggelassen."

Peter Steinlechner, Redakteur Smartwatches, Hardware und Spiele

" Zur Apple Watch Series 11 und Ultra 3 : Die neuen Hinweise auf möglichen Bluthochdruck gefallen mir sehr. Praktisch, dass dafür keine Manschette oder ein aufblasbares Armband nötig ist, sondern eine Schätzung ähnlich wie bei den Smartwatch-EKGs – für mich völlig ausreichend. Weniger begeistert bin ich vom Akku. Selbst die 42 Stunden der Ultra 3 wirken im Vergleich zur Konkurrenz wie ein schlechter Scherz. Für Apple-Nutzer mag das ein Fortschritt sein, mir reicht das nicht.

Zum iPhone 17: Bei den neuen Smartphones habe ich ein Dilemma. Die Pro-Modelle in Orange treffen genau meinen Geschmack, sogar das Case in Siena gefällt mir. Haben will ich es – aber mein jetziges iPhone läuft tadellos und das Pro Max 17 ist extrem teuer. Rechtfertigen ein paar Stunden mehr Laufzeit und die bessere Frontkamera den Kauf? Da ich fast nur Selfies mache, könnte das Upgrade durchaus Sinn ergeben. Oder warte ich besser, bis mein Provider es mit Vertrag günstiger anbietet? Ganz entschieden habe ich mich noch nicht."


Relevante Themen