iPhone: Apple warnt offenbar Leaker aus China

Bevor Apple neue Geräte veröffentlicht, gibt es oft eine Reihe von Leaks aus chinesischen Produktionsanlagen. Leaker haben nun Post bekommen.

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Besonders iPhones waren in der Vergangenheit immer wieder Ziele von Leaks.
Besonders iPhones waren in der Vergangenheit immer wieder Ziele von Leaks. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Apple hat offenbar Briefe an eine Reihe chinesischer Leaker geschickt, in denen die Anwälte des Unternehmens Konsequenzen für weitere Leaks androhen. Apple Insider berichtet unter Berufung auf Social-Media-Kanäle berichtet, dass unter anderem die Leaker Kang und Duan Rui betroffen seien.

Wie Kang in seinem Weibo-Konto schreibt, hat er tatsächlich einen Brief der Apple-Anwälte erhalten. Darin erklären diese, dass er keine Leaks mehr veröffentlichen solle, da dies illegal sei. Zudem würden die Vorabinformationen Nutzer in die Irre führen und seien ein Vorteil für Apples Konkurrenten.

Laut Apple Insider ist der Originaltext des Briefes nirgendwo zu finden. Die Webseite geht aber davon aus, dass es sich um eine Unterlassungsaufforderung handelt, die an alle bekannten Leaker in China gesendet wurde.

Apple soll Social-Media-Beiträge genau beobachten

Kang erklärt, es sei ihm auch nicht mehr erlaubt, Vorabinformationen in Rätseln zu verstecken. Apple werde die Social-Media-Beiträge der Leaker bei Weibo verfolgen und abspeichern und jeden Verstoß gegen die Unterlassungsaufforderung ahnden. Die Frage ist, wie Apple einen möglichen Verstoß rechtlich durchsetzen will.

In der Vergangenheit sind zu nahezu jedem iPhone sowie anderen Apple-Produkten Vorabinformationen unterschiedlichster Qualität erschienen. Mitunter wurden Leakern Fotos aus den Fabriken der Apple-Zulieferer zugespielt, die beispielsweise Gehäuseteile oder auch das Display-Glas neuer iPhones zeigen. Aus diesen Informationen ließ sich mitunter auf die Anzahl der Kameras auf der Rückseite oder auf die Bildschirmgröße schließen.

Leaks sind nicht nur für Apple ein Problem, auch andere Hersteller haben damit zu kämpfen. So wurden in den vergangenen Jahren beispielsweise vor der Präsentation der neuen Pixel-Smartphones von Google reihenweise technische Details vorab verraten.

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