Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

iPhone: Apple patentiert ansteckbares Gamepad und weiteres Zubehör

Apple hat in den USA ein Patent für ein Gamepad erhalten, das an ein iPhone angesteckt wird. Dadurch wird der Touchscreen zum Steuern nicht mehr benötigt, was Spielentwicklern mehr Freiräume und Gamern eine bessere Kontrolle bescheren könnte. Und auch anderes modulares Zubehör schwebt Apple vor.
/ Michael Linden
19 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Powershell mit iPhone (Bild: Logitech)
Powershell mit iPhone Bild: Logitech

Apples neues Gamepad-Patent betrifft tragbare Geräte, an oder um die eine Erweiterung gesteckt wird, die mit Buttons, D-Pads und analogen Joysticks versehen ist. Auf gleiche Weise sollen die iOS-Geräte auch mit Tastaturen ausgerüstet werden. Sogar eine zusätzliche Kamera, Lautsprecher und Mikrofone kann sich Apple neben einem ansteckbaren Trackpad vorstellen, das Funktionen des Touchscreens vom iPhone oder iPad ergänzen oder ersetzen soll.

Logitech Powershell – Test
Logitech Powershell – Test (01:36)

Die Verbindung zwischen Smartphone, Tablet und dem Zubehör könne über Bluetooth, WLAN oder per Lightning-Schnittstelle erfolgen, schreibt Apple in seiner Patentschrift.

Einige der beschriebenen Accessoires ergänzen die iOS-Geräte sogar um Funktionen wie weiteren Speicher und zusätzliche Anschlüsse. Mittlerweile gibt es durchaus Zubehör, das ähnliche Funktionen erfüllt, etwa den USB-Stick mit Lightning-Adapter, Anstecktastaturen(öffnet im neuen Fenster), Gamepads, die an das iPhone angeschlossen werden können, und sogar zusätzliche Kameras und Mikrofone. Teilweise wurde dieses Zubehör von Apple MFI-zertifiziert (Made for iPhone). Bei Gamepads sind dies beispielsweise der Powershell Controller von Logitech oder das Moga Ace Power(öffnet im neuen Fenster).

Steel Series Stratus – Trailer (Gamepad)
Steel Series Stratus – Trailer (Gamepad) (01:00)

Seit iOS 7 gibt es bereits eine API, die es Entwicklern erleichtert, Gamepads für iOS-Geräte zu entwickeln und mit ihren Spielen anzusprechen.

Der Patentantrag wurde von Apple allerdings schon 2008 eingereicht – und erst jetzt dem Unternehmen mit der Patentnummer 8,939,838(öffnet im neuen Fenster) zugesprochen.


Relevante Themen