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iPhone: Apple macht mit Abstand am meisten Geld mit Smartphones

Apple hatte im zweiten Quartal 2021 deutlich weniger Marktanteil als Samsung , machte aber wesentlich mehr Gewinn.
/ Tobias Költzsch
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Apple verdient gut an seinen iPhones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Apple verdient gut an seinen iPhones. Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

In einer Marktstudie zeigt sich, dass Apple verglichen mit anderen Smartphone-Herstellern wesentlich mehr Geld mit einem deutlich niedrigeren Marktanteil macht. Wie das Marktforschungsinstitut Counterpoint(öffnet im neuen Fenster) schreibt, hat Apple im zweiten Quartal 2021 zwar nur 13 Prozent der weltweiten Smartphones ausgeliefert.

Dafür lag das Unternehmen mit einem Gewinnanteil von 75 Prozent weit vor der Konkurrenz. Auch bei den Einnahmen liegt Apple mit einem Anteil von 40 Prozent vor den anderen Marktteilnehmern. Sowohl Samsung als auch Xiaomi haben im zweiten Quartal 2021 zwar mehr Smartphones abgesetzt als Apple, damit aber deutlich weniger Geld gemacht.

Samsung kommt auf einen Anteil am Gesamtgewinn von 13 Prozent – das sind 62 Prozentpunkte weniger als Apple. Xiaomi, Oppo, Vivo und Huawei folgen im einstelligen Prozentbereich. Huaweis Marktanteile liegen mittlerweile ebenfalls nur noch im geringen einstelligen Prozentbereich.

Apple bietet keine Einsteiger-Smartphones an

Ein Grund für Apples hohen Gewinn ist zum einen der Umstand, dass das Unternehmen der einzige Hersteller von Smartphones mit iOS ist. Wer im iOS-Universum bleiben will, muss sich irgendwann ein neues iPhone kaufen – und das gibt es eben nur von Apple.

Dazu kommt, dass Apple mit seinen iPhones hauptsächlich das Oberklassesegment im Markt bedient. Zwar gibt es mit dem iPhone SE auch ein günstigeres Modell, dieses ist aber immer noch wesentlich teurer als die Einsteiger- und Mittelklassegeräte von Samsung, Xiaomi und den anderen Android-Herstellern.

Counterpoint zufolge dürfte vor allem Xiaomi künftig versuchen, seine in den letzten Jahren deutlich verbesserte Marktposition in höhere Gewinne umzuwandeln. Dafür müsste der chinesische Hersteller sein Oberklassesegment profitabler als bisher machen.


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