iPhone: Apple könnte Sideloading in iOS 17 einführen

Gerüchteweise soll Apple mit dem kommenden iOS 17 ein Sideloading von Apps erlauben, also die Installation abseits des App Stores.

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Apple wird auf dem WWDC 2023 ein neues iOS vorstellen.
Apple wird auf dem WWDC 2023 ein neues iOS vorstellen. (Bild: PATRICK T. FALLON/AFP via Getty Images)

Apple könnte anlässlich der Worldwide Developers Conference (WWDC) am 5. Juni 2023 Sideloading für iPhones vorstellen. Dies soll Teil des kommenden iOS 17 sein, wie der für gewöhnlich gut unterrichtete Bloomberg-Journalist Mark Gurman vermutet. Bereits im vergangenen Jahr gab es entsprechende Gerüchte, nachdem die EU den Digital Market Act (DMA) beschlossen hat.

Der DMA soll 2024 in Kraft treten und schreibt Tech-Unternehmen unter anderem vor, dass alternative App-Stores auf Smartphones und Tablets möglich sein müssen. Unter Android sind derartige Marktplätze sowie Sideloading seit Jahren möglich, Apple hingegen wehrt sich beharrlich gegen eine Öffnung.

Vor allem Apple-CEO Tim Cook sprach sich in der Vergangenheit immer gegen eine Öffnung aus. Er begründete dies unter anderem mit Sicherheitsbedenken: Nur Apps, die aus dem App Store geladen werden, sollen Apple zufolge kein Risiko für iPhones und iPads darstellen. Unstrittig ist allerdings, dass auch Anwendungen aus dem App Store Sicherheitslücken aufweisen können, wie sich in der Vergangenheit häufiger zeigte.

Apple würde Provision aus dem App Store entgehen

Kritiker des verschlossenen iOS vermuten, dass es Apple eher um die Provision geht, die bei Käufen im App Store fällig wird. Können Nutzer Anwendungen über einen alternativen App-Marktplatz laden, würde Apple die Provision entgehen.

Auf der Entwicklerkonferenz WWDC wird neben neuen Betriebssystemversionen für iPhone, iPad und Apple Watch unter anderem auch Apples erstes Mixed-Reality-Headset erwartet. Auf eine Veröffentlichung soll Apple-Chef Tim Cook drängen, während das Entwicklerteam offenbar lieber noch etwas mehr Zeit gehabt hätte.

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