Abo
  • Services:
Anzeige
Im WLAN kann Instagram gehackt werden.
Im WLAN kann Instagram gehackt werden. (Bild: Elise Pearce/Getty Images)

iPhone-App: Sicherheitslücke bei Instagram

Der Hacker Steven Graham hat einen Programmierfehler beim Foto-Sharing-Dienst Instagram gefunden. Um Druck auf das Mutterunternehmen Facebook zu machen, droht er nun mit einem Hackerangriff.

Anzeige

Der Foto-Sharing-Dienst Instagram hat offenbar eine Sicherheitslücke, bei der über öffentliche WLAN-Netze auf Profile der Nutzer zugegriffen werden kann. Dies hat der Londoner Entwickler Steven Graham herausgefunden und dem Instagram-Mutterkonzern Facebook mitgeteilt - in der Hoffnung, eine Belohnung zu bekommen. Weil ihm das Bug Bounty genannte Kopfgeld von Facebook verweigert wurde, machte er den Programmierfehler am Sonntag per Twitter publik: "Bug Bounty verweigert. Der nächste Schritt ist nun ein automatisches Tool zu bauen, das Massenentführung der Nutzerkonten ermöglicht. Ziemlich ernsthafte Schwachstelle, Facebook. Bitte fixen."

Graham wisse seit Jahren von dieser Sicherheitslücke. Hintergrund ist, dass Instagram für den Großteil seiner Datenübertragung HTTP benutzt, womit der Nutzername und die dazugehörige Accountnummer unverschlüsselt weitergegeben werden. Wie Graham aufzeigt, werden auch andere Informationen zwischen den iPhones der Instagram-Nutzer und dem Dienst frei zugänglich übertragen. Auch wenn die Anmeldeinformationen inklusive Passwörtern über eine sichere Verbindung ausgetauscht werden, können die Konten über den gleichen Cookie anderer ausgetauschter Informationen im selben Netz - ohne Neuanmeldung - geknackt werden. "Sobald man einen Cookie hat, kann jedes Ziel damit authentifiziert werden, ob HTTPS oder HTTP", sagt Graham.

Hacking-Tool soll Instasheep heißen

Die Sicherheitslücke erinnert an das Cookie-Klau-Tool Firesheep, das Facebook im Jahr 2010 dazu veranlasste, HTTPS-Verbindungen einzuführen. Deswegen will Graham sein per Twitter angekündigtes automatisches Tool zum Ausspähen der Nutzerdaten nun Instasheep nennen.

Instagrams Mitbegründer Mike Krieger erklärte unterdessen auf Hacker News, die Foto-App sei gerade dabei, ihre HTTPS-Abdeckung auszuweiten. Dabei sollten jedoch Leistung, Stabilität und Nutzungserlebnis nicht leiden. Das Projekt soll bald abgeschlossen sein. Ob die Schwachstelle auch die Android-App betrifft, blieb laut Heise vorerst unklar.

Seit den Enthüllungen durch Edward Snowden haben große Internetunternehmen ihre Angebote nach und nach verschlüsselt. Noch gebe es aber Lücken, oder der Zugang zu verschlüsselten Webseiten müsse explizit ausgewählt werden.


eye home zur Startseite
eizi 30. Jul 2014

ARP-Spoofing oder gar in einem offenen WLAN die Karte im MonitorMode laufen lassen und...

OnlineGamer 30. Jul 2014

Wer sich da einklinkt ist doch selber Schuld! Sich damit zu brüsten eine App gefunden zu...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MAHLE International GmbH, Stuttgart
  2. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  3. Brückner Group GmbH, Siegsdorf
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,49€
  2. 108,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 109,99€/119,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Search Light

    Google testet schlanke Such-App

  2. 3D-Drucker

    Neues Verfahren erkennt Manipulationen beim 3D-Druck

  3. AVS Device SDK

    Amazon bringt Alexa auf Raspberry Pi und andere Boards

  4. Adblock Plus

    OLG München erklärt Werbeblocker für zulässig

  5. Streaming

    Netflix plant 7 Milliarden US-Dollar für eigenen Content ein

  6. Coffee Lake

    Core i3 als Quadcores und Core i5 als Hexacores

  7. Starcraft Remastered im Test

    Klick, klick, klick, klick, klick als wär es 1998

  8. KB4034658

    Anniversary-Update-Update macht Probleme mit WSUS

  9. Container

    Githubs Kubernetes-Cluster überlebt regelmäßige Kernel-Panic

  10. Radeon RX Vega

    Mining-Treiber steigert MH/s deutlich



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Starcraft Remastered: "Mit den Protoss kann man seinen Gegner richtig nerven!"
Starcraft Remastered
"Mit den Protoss kann man seinen Gegner richtig nerven!"
  1. Blizzard Der Name Battle.net bleibt
  2. Blizzard Overwatch bekommt Deathmatches
  3. E-Sport Blizzard nutzt Gamescom für europäische WoW-Finalspiele

Game of Thrones: Die Kunst, Fiktion mit Wirklichkeit zu verschmelzen
Game of Thrones
Die Kunst, Fiktion mit Wirklichkeit zu verschmelzen
  1. HBO Nächste Episode von Game of Thrones geleakt
  2. Hack Game-of-Thrones-Skript von HBO geleakt
  3. Game of Thrones "Der Winter ist da und hat leider unsere Server eingefroren"

Radeon RX Vega 64 im Test: Schnell und durstig mit Potenzial
Radeon RX Vega 64 im Test
Schnell und durstig mit Potenzial
  1. Workstation AMD bringt Radeon Pro WX 9100
  2. Grafikkarte Radeon RX Vega 64 kostet 500 US-Dollar
  3. Grafikkarte Erste Tests der Radeon Vega FE durchwachsen

  1. Re: wurde bekannt, dass der Streamingdienst 20,5...

    ubuntu_user | 07:00

  2. Re: Warum ich die Golem Werbung blocke ..

    otraupe | 06:53

  3. Deswegen hat man sich damals unterhalten

    Klausens | 06:50

  4. Re: sieht trotzdem ...

    ArcherV | 06:45

  5. Re: Ich habe einfach kein Interesse an Werbung

    otraupe | 06:44


  1. 17:02

  2. 15:55

  3. 15:41

  4. 15:16

  5. 14:57

  6. 14:40

  7. 14:26

  8. 13:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel