iPhone Air und 16e: Apple-Modem versteckt genauen Standort vor Netzbetreibern

Apple hat eine neue Funktion für die kommende iOS-Version 26.3 vorgestellt. Alle Apple-Geräte mit dem hauseigenen C1- und C1X-Mobilfunkmodems können dann die Weitergabe des genauen Standorts an Netzbetreiber verhindern. Stattdessen wird Apple zufolge(öffnet im neuen Fenster) etwa nur der Bezirk preisgegeben, in dem sich das Gerät befindet, nicht aber die Straße samt Hausnummer.
Apples Modem wird aktuell in drei Geräten verbaut: dem iPhone Air , dem iPhone 16e und dem iPad Pro (M5) . Alle anderen Smartphones und Tablets kommen mit Modems von Qualcomm, die die Funktion nicht unterstützen.
Die weniger präzisen Standortdaten sind ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt. In der Vergangenheit verkauften in den USA Netzbetreiber die Standortdaten der Kunden ungefragt – das wäre mit einem weniger genauen Standort deutlich unattraktiver.
Funktion kann ein- und ausgeschaltet werden
Die Funktion ist optional, sie wird in den Mobilfunkoptionen des Einstellungsmenüs aktiviert. Apple zufolge wirkt sich der weniger präzise Standort ausschließlich auf die Ortungsinformationen aus, die über das Mobilfunknetz weitergegeben werden.
Bei Notrufen etwa wird weiterhin der genaue Standort abgerufen. Auch Apps wie Maps sind nicht betroffen, auch dieser Ortungsdienst läuft separat. Entsprechend ist auch die Standortfreigabe an Freunde und Familienmitglieder über die Funktion Wo ist nicht betroffen.
Ob der genaue Standort verborgen werden kann, hängt nicht nur von den Geräten ab, sondern auch von den Netzanbietern. Diese müssen die Funktion unterstützen; weltweit sind es Apple zufolge aktuell nur sechs. In Deutschland kann der genaue Standort im Netz der Telekom verborgen werden – bei den anderen Netzbetreibern ist die Option nicht verfügbar.



