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Das iPhone 8 Plus von Apple
Das iPhone 8 Plus von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Neue Porträtlichtfunktion arbeitet noch nicht zuverlässig

Uns stehen insgesamt fünf Beleuchtungsszenarien zur Verfügung. Natürliches Licht entspricht weitgehend dem Porträtmodus des iPhone 7. Studiolicht hellt das Gesicht einer Person auf, beim Konturenlicht wird der Kontrast der Konturen eines Gesichts erhöht. Beim Bühnenlicht platzieren wir den Kopf der fotografierten Person in einen Kreis, der Hintergrund wird beim fertigen Foto komplett ausgeblendet. Dieser Modus steht auch noch in Schwarz-Weiß zur Verfügung.

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  • Ein in der Dämmerung aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem iPhone 8 Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem iPhone 8 Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Vergrößerung wird deutlich, dass die Qualität besser als beim iPhone 7 Plus ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Teleobjektiv des iPhone 8 Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch hier zeigt die Vergrößerung eine bessere Qualität: Das Bild rauscht nicht mehr so wie die Teleaufnahmen des iPhone 7 Plus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem iPhone 8 Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die neue Porträtlichtfunktion ermöglicht teilweise dramatisch aussehende Aufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Häufig sehen die Ergebnisse aber nicht gut aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem iPhone 8 Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Ausschnitt zeigt eine gute Detailzeichnung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 8 Plus (l.) ist von vorne nicht vom iPhone 7 Plus zu unterscheiden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Rückseite ist fast identisch - das iPhone 8 Plus hat allerdings eine Glasrückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Glasrückseite ist nötig, um das Smartphone drahtlos laden zu können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone 8 Plus von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Glasrückseite soll besonders bruchsicher sein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wie beim iPhone 7 Plus hat Apple eine Dual-Kamera verbaut, deren Sensoren allerdings merklich verbessert wurden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einen Klinkenanschluss für Kopfhörer hat das iPhone 8 Plus nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Rahmen ist aus Aluminium. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat 7 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unterhalb des Displays ist wieder ein Fingerabdrucksensor im Homebutton eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ein in der Dämmerung aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Dass die Porträtlichtfunktion aktuell noch im Betastatus ist, merken wir recht schnell: Die Randerkennung ist mitunter noch fehlerhaft, was besonders bei den beiden Bühnenlichtmodi auffällt. Dort wirkt der geschwärzte Hintergrund zum einen mitunter wie in einem Malprogramm mit einem Pinsel aufgemalt. Zum anderen ragt das Schwarz bei uns aufgrund der nicht immer korrekten Randerkennung in das fotografierte Objekt hinein, was natürlich nicht gut aussieht.

Die Grundidee halten wir aber für gut, insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir die Beleuchtung im Nachhinein noch ändern können. Hier liegt der Vorteil von Apples System gegenüber Huaweis Porträtbelichtungsfunktion, die vollautomatisch funktioniert und keine Nachbearbeitung zulässt. Dafür arbeitet Huaweis System momentan noch mit weniger Fehlern bei der Objekterkennung. Besonders bei komplexen Hintergründen versagt Apples Porträtfunktion momentan noch häufig bei der Erkennung der Ränder, bei uniformen Hintergründen funktioniert das System besser.

Livefotos können variabler genutzt werden

Interessant finden wir auch die neuen Möglichkeiten, Livefotos zu nutzen. Bei den Livefotos zeichnet das iPhone 8 Plus vor und nach der Aufnahme weitere Bilder auf, so dass ein kleiner Filmschnipsel entsteht. Nutzer können sich entweder wie gehabt das einzelne Foto anschauen oder den kleinen Clip abspielen. Wir fanden diese Funktion bisher eher uninteressant, beim iPhone 8 Plus könnte sich das allerdings ändern.

Apple bietet uns einige Möglichkeiten an, ein Livefoto weiter zu bearbeiten. So können wir beispielsweise den Clip automatisch in einer Endlosschleife abspielen. Die Funktion "Abpraller" spielt den Clip zunächst vorwärts, dann rückwärts ab. Besonders interessant ist die Option "Langzeitbelichtung", die aus einem Livefoto von sich bewegenden Objekten ein Bild errechnet, das wie eine Langzeitbelichtung aussieht.

Durch diese Optionen ergeben die Livefotos für uns mehr Sinn als zuvor. Allerdings braucht es etwas Übung, ein Livefoto so zu hinzubekommen, dass es sich gut bearbeiten lässt. Viele unserer Bilder sind schlicht ungeeignet für eine Endlosschleife oder eine Langzeitbelichtung. Diese funktioniert am besten bei Nacht und bei hell erleuchteten Objekten.

Neues Bildformat ist weniger universell

Fotos und Videos speichert das iPhone 8 Plus automatisch im High-Efficiency-Format (HEIF), in den Einstellungen können wir dies allerdings auch in JPEG ändern. HEIF bietet Vorteile bei der Dateigröße: Konvertieren wir die Bilder in JPG, sind die Dateien ungefähr drei Mal so groß. Dafür ist das Format nicht so universell wie JPEG. Auch die Videoaufnahmefunktion hat Apple verbessert. Das iPhone 8 Plus ermöglicht Zeitlupenaufnahmen mit 240 fps bei 1080p-Auflösung. Außerdem können wir 4K mit 60 fps aufnehmen, was ein geschmeidigeres Bild ermöglicht.

Insgesamt betrachtet macht die neue Kamera des iPhone 8 Plus auf uns einen sehr guten Eindruck - sowohl verglichen mit dem iPhone 7 Plus als auch verglichen mit der aktuellen Android-Konkurrenz von Samsung und LG. Die Bildqualität hat Apple merklich verbessert, zudem bietet das Smartphone mit dem neuen Porträtmodus interessante Bildgestaltungsmöglichkeiten - sofern der Hersteller hier allerdings noch etwas nachbessert. Inwieweit der neue Bildsensor einen Anteil an der Bildqualität in bestimmten Situationen hat, können wir nicht sicher sagen. Der ISP soll bestimmte Szenen erkennen, wie beispielsweise Menschen oder Bewegungen, und entsprechend die Aufnahme optimieren.

 Neuer Kamerasensor für bessere BilderAR-Anwendungen auf dem iPhone 

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FreierLukas 28. Sep 2017

AR im Sinne von durch einen Bildschirm gucken halte ich wenn überhaupt auch nur im Auto...

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EatThis81 28. Sep 2017

meine Fresse, soll das deutsch sein? Ist ja mal richtig anstrengend zu lesen...

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EatThis81 28. Sep 2017

troll

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Flasher 27. Sep 2017

Das ist das Dümmste was ich heute gelesen habe. Vergleichst du einen Mercedes auch nur...

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TobiVH 27. Sep 2017

Mein Gott dann geh doch wieder zurück in deine Höhle wenn du neue Techniken so...

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