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Zwei Kameras für mehr Gestaltungsmöglichkeiten

Durch die Verwendung der zwei Objektive sollen Nutzer bei der Bildgestaltung mehr Möglichkeiten haben - etwa, wenn sie eine Porträtaufnahme machen. Das Umschalten zwischen den beiden Objektiven erfolgt entweder auf Knopfdruck mit einem Sprung, oder stufenlos unter Zuhilfenahme eines Digitalzooms. Dieser überbrückt den Bereich zwischen dem Weitwinkel- und dem Teleobjektiv, bietet darüber hinaus eine bis zu zehnfache Vergrößerung.

  • Das iPhone 7 Plus und das iPhone 6s Plus sind von vorne im direkten Vergleich nicht auseinanderzuhalten. Das iPhone 7 Plus ist auf der rechten Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite fällt beim neuen Modell die Dual-Kamera auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank eines zweiten Objektivs mit größerer Brennweite steht den Nutzern eine zweite optische Zoomstufe zur Verfügung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des iPhone 7 Plus ist wieder 5,5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einen Klinkenanschluss für Kopfhörer gibt es beim iPhone 7 Plus nicht mehr - der Kopfhörer wird stattdessen über den Lightning-Anschluss verbunden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die neuen Earbuds unterscheiden sich ansonsten nicht nennenswert von ihren Vorgängern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wer seinen Klinkenkopfhörer weiterverwenden möchte, kann ihn über einen mitgelieferten Adapter anschließen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite des iPhone 7 Plus im Vergleich zu der des iPhone 6s Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Kamera-App können Nutzer entweder direkt auf das zweite Objektiv umschalten oder mit einem digitalen Zoom stufenlos übergehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein mit der Weitwinkelkamera des iPhone 7 Plus aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Teleobjektiv des iPhone 7 Plus aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im direkten Vergleich wirkt ein Ausschnitt des Weitwinkelobjektivs des iPhone 7 Plus merklich unschärfer als ...
  • ... der gleiche Ausschnitt, der mit dem iPhone 6s Plus aufgenommen wurde. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 7 Plus ist das erste Apple-Smartphone, das nach IP67 vor Wasser und Staub geschützt ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Kurze Wasserbäder übersteht das Smartphone in unserem Test ohne Probleme. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone 7 Plus mit seiner Dual-Kamera (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
In der Kamera-App können Nutzer entweder direkt auf das zweite Objektiv umschalten oder mit einem digitalen Zoom stufenlos übergehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Im Alltag eignet sich der optische Zweifach-Zoom für viele Bereiche: Neben den angesprochenen Porträtaufnahmen finden wir das längere Objektiv auch bei Straßenszenen sowie Naturaufnahmen interessant. Ein wirkliches Teleobjektiv, wie Apple es in der Vorstellung des iPhone 7 Plus bezeichnet hat, stellt es aber eigentlich nicht dar. Mit 56 mm befindet sich die Linse genau in dem Bereich, bei dem ein Objektiv im Kleinbildformat als "Standardobjektiv" bezeichnet wird. Bei Kameras gehörte früher eine Linse in einem derartigen Brennweitenbereich zur normalen Ausstattung.

Neuer Kamerasensor und größere Anfangsblendenöffnung

Den Hauptkamerasensor selbst hat Apple eigenen Angaben zufolge verglichen mit dem iPhone 6s verbessert. Zwar hat er weiterhin 12 Megapixel (sowohl das Weitwinkel- als auch das "Tele"-Objektiv), die Anfangsblende beträgt jetzt aber f/1.8 bei der Weitwinkellinse. Dadurch sollen Bilder in dunklen Situationen besser gelingen. Die längere Brennweite hat eine Anfangsblende von f/2.8, was zwar weniger offen ist, aber bei Tageslicht immer noch ausreicht.

Apple ist übrigens nicht der erste Hersteller, der ein Smartphone mit einer längeren Brennweite ausgestattet hat. Asus hatte 2015 das Zenfone Zoom vorgestellt, das sogar über einen dreifachen Zoom verfügt. Dieser ist zudem klassisch in einem einzigen Objektiv untergebracht und nicht auf zwei Linsen aufgeteilt, wodurch der Objektivaufsatz aber auch entsprechend wuchtig ist. Die Objektive des iPhone 7 Plus hingegen schauen nur leicht aus dem Gehäuse hervor.

Das iPhone 7 Plus unterstützt dank iOS 10 die Aufnahme von RAW-Aufnahmen - allerdings nicht mit der eigenen Kamera-App. Der Bildsensor soll 60 Prozent schneller als der des iPhone 6s sein. In der alltäglichen Praxis merken wir im direkten Vergleich zum iPhone 6s Plus allerdings keine Veränderung bei der Aufnahmegeschwindigkeit. Einen Unterschied bemerken wir dafür bei der Bildqualität - wenngleich auch nicht so, wie wir das eigentlich erwartet hatten.

Neues iPhone ist weniger scharf in den Details

Unser Testgerät des iPhone 7 Plus bildet Details unter stärkerer Vergrößerung etwas unschärfer ab als das iPhone 6s Plus. Wir haben zahlreiche Testaufnahmen eines Spätkaufs auf der gegenüberliegenden Straßenseite gemacht und sind dabei immer zum selben Ergebnis gekommen: Die Schrift auf dem Schild ist mit dem neuen iPhone schlechter lesbar. Um ein versehentliches Verwackeln ausschließen zu können, haben wir das Testbild sogar mit einem Stativ erstellt - auch hier ist das Ergebnis des iPhone 7 Plus unschärfer.

Bei der Totalansicht fällt dies nicht auf, verwundert hat es uns dennoch. Der Bildeindruck an sich ist - verglichen mit dem iPhone 6s Plus - etwas heller und ausgeglichener; entsprechend kommen Schatten besser zur Geltung. Der Zweifach-Zoom wirkt sich im direkten Vergleich bei Vergrößerungen erwartungsgemäß positiv auf die Bildqualität aus. Ein gleich großer Ausschnitt sieht im gezoomten Bild viel besser aus als im mit dem Weitwinkelobjektiv aufgenommenen Bild.

Der neue P3-Farbraum macht sich im direkten Vergleich der Aufnahmen des iPhone 6s Plus und 7 Plus in unseren Tests nur unwesentlich bemerkbar. Die mit der P3-fähigen Kamera des iPhone 7 Plus aufgenommenen Bilder sehen auf dem Display des Smartphones etwas farbenfroher aus als die Bilder des iPhone 6s Plus auf dessen Bildschirm.

Hintergrundunschärfen-Funktion soll im Herbst kommen

Noch nicht ausprobieren konnten wir die neue Hintergrundunschärfe-Funktion, die Apple erst im Herbst mit einem Update zur Verfügung stellen will. Hier wird interessant sein zu sehen, ob Apples Lösung qualitativ besser als die Ansätze der zahlreichen anderen Smartphone-Hersteller ist, die sich bereits an künstlich unscharf gemachten Hintergründen versucht haben.

Ein Bildstabilisator sorgt für verwackelungsfreie Aufnahmen. Videos können mit dem iPhone 7 Plus in 4K mit 30 fps aufgenommen werden, Zeitlupenaufnahmen in 1080p mit 120 fps oder 720p mit 240 fps. Die Frontkamera des iPhone 7 Plus hat eine Auflösung von 7 Megapixeln, wodurch sie sich gut für Selbstporträts eignet.

Gesamteindruck der Bilder ist gut

Insgesamt gefällt uns die Kamera des iPhone 7 Plus bei der Ausleuchtung der Bilder und der Farben gut. Das zweite Objektiv ermöglicht eine zweite optische Zoomstufe, was wir in zahlreichen Situationen praktisch finden - der Anwendungsbereich der Smartphone-Kamera erhöht sich unserer Meinung dadurch signifikant. Etwas überrascht sind wir von der Detailschärfe der neuen Kamera, die unter der des Vorgängers und der Konkurrenzgeräte von Samsung liegt. Sollte das der Preis für den erweiterten Farbraum sein, halten wir dies für einen schlechten Tausch - auch wenn das Problem nur wirklich sichtbar wird, wenn wir die Bilder stark vergrößern.

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NixName 24. Sep 2016

Sorry, aber die Usability bei iOS ist nicht wirklich ein hervorzuhebendes Detail. Da gab...

Niaxa 22. Sep 2016

Beim S3 muss ich mich vielleicht sogar korrigieren, da hatte ich glaube ich auch mal...

m9898 22. Sep 2016

Der ist auch mindestens so leicht zu tauschen wie der Homebutton. Ist ja auch nur eine...

david_rieger 21. Sep 2016

Nur mal Interesse halber: der Thread ist jetzt bei mir fünf Seiten lang, trägt den Titel...

Niaxa 21. Sep 2016

Deine Kommentare sind die Sonne am Morgen. Ich lache einfach gerne :-).


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