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iPhone 7 (Plus): Deutsche Geräte nutzen langsameres LTE-Modem

Ein Bericht legt nahe, dass die in Deutschland erhältlichen iPhone 7 (Plus) bei mäßigem bis schlechtem LTE-Empfang deutlich geringere Datenraten erzielen als Modelle aus Nordamerika. Schuld ist das verwendete Intel- statt eines Qualcomm-Modems.

Artikel veröffentlicht am ,
iPhone 7 Plus
iPhone 7 Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Cellular Insights hat einen interessanten Vergleich veröffentlicht: Das in New York sitzende Fachmagazin hat überprüft, wie sich die Varianten des iPhone 7 (Plus) unter bestimmten Bedingungen beim Empfang von Daten im LTE-Netz unterscheiden. Vom iPhone 7 und vom iPhone 7 Plus gibt es jeweils diverse Modelle: Sie differenzieren sich bei den unterstützten Bändern, vor allem ob sie zu CDMA oder GSM kompatibel sind.

  • Im Band 7 schneidet das Intel-Modem deutlich schlechter ab. (Bild: Cellular Insights)
  • Im Band 4 generell am besten: das Galaxy S7 mit Qualcomm-Modem (Bild: Cellular Insights)
Im Band 7 schneidet das Intel-Modem deutlich schlechter ab. (Bild: Cellular Insights)
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Hierzulande verkauft Apple die Varianten A1778 und A1784, sie werden auch in weiteren europäischen Ländern und Nordamerika von etwa AT&T vertrieben. Allen gemein ist das Intel-Modem XMM 7360, wohingegen die meisten Provider in den USA und generell in China sowie Japan nur iPhone 7 (Plus) mit dem Qualcomm-Modem Snapdragon X12 (Gobi 9645) erhältlich sind.

Getestet wurden die LTE-Bänder 4 und 12 und das in Deutschland von großen Providern eingesetzte Band 7, verwendet hat Cellular Insights professionelles Messequipment von Rohde & Schwarz. Im Zentrum einer Funkzelle gab es keine Unterschiede zwischen dem Intel- und dem Qualcomm-Modem, sehr wohl aber an dessen Rand: Schon bei einem RSRP-Wert von mäßigen -95 dBm, was in der Praxis häufig vorkommt, klafft beim Band 7 eine große Lücke.

Bei noch schlechterer Empfangsqualität von -105 dBm bricht das Intel-Modem massiv ein, das Qualcomm Snapdragon X12 erst bei noch mieseren -110 bis -115 dBm. Es erreicht selbst bei -120 dBm noch 35 MBit pro Sekunde statt unter 10 MBit pro Sekunde. In den Bändern 4 und 12 liefert das Intel-Modem ebenfalls klar geringere Datenraten bei nicht optimalen Bedingungen.

Der Blick über den Tellerrand zeigt übrigens: Den besten Empfang weist die US-Version von Samsungs Galaxy S7 Edge auf, zumindest im Band 4. Darin steckt Qualcomms Snapdragon 820 samt integriertem X12-Modem.



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chefin 28. Okt 2016

Also wenn du nach 300m schon unter -85dBm rutscht hast du eine sehr kleine Zelle...

Yian 28. Okt 2016

Schlauer Geizkragen!?! Spar doch, ist legetim. Macht jeder, die Proritäten sind...

Yian 28. Okt 2016

In den USA und Europa ist der Netzausbau technisch teilweise unterschiedlich. Deshalb...


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