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iPhone 5S: Apples A7 als 64-Bit-SoC mit zwei Kernen

US-Berichten zufolge verpasst Apple seinem nächsten iPhone nur ein kleines Update des Prozessors, das aber langfristig wichtig werden könnte: Das ARM-SoC soll erstmals bei Apple 64-Bit-fähig sein, was auch für iOS gelten soll.

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Beim A6 gab Apple eine Verdopplung an, beim A7 ist das nicht abzusehen.
Beim A6 gab Apple eine Verdopplung an, beim A7 ist das nicht abzusehen. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Rund zwei Wochen sind es noch bis zur wahrscheinlichen Vorstellung des iPhone 5S sowie dessen Billigversion 5C, und wie üblich im Vorfeld solcher Apple-Ankündigungen verdichten sich die Gerüchte über die Ausstattung der neuen Geräte. Das Unternehmen selbst gibt zu seinen Geräten traditionell vorab keine Daten preis.

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Die gewöhnlich gut unterrichtete Webseite 9to5Mac will aus nicht genannten Quellen erfahren haben, dass der Nachfolger des Prozessors A6 auf den Namen A7 hört und 64-Bit-fähig sein soll. Auf welchem der beiden 64-Bit-Designs von ARM der A7 basiert, geht aus der Meldung jedoch nicht hervor. Zur Wahl stehen der sehr sparsame A-53 und der viel schnellere A-57, der laut ARM auch die höchste Single-Thread-Leistung der Prozessorarchitektur bieten soll.

Viel Leistung pro Kern ist nach bisherigem Stand für Apple besonders wichtig, denn laut 9to5Mac soll der A7 wie bisher ein Dual-Core sein - für ein High-End-Smartphone sind im Android-Segment inzwischen Quad-Cores üblich. Apple konnte das vor allem bei Spielen bisher durch schnelle Grafikeinheiten abfangen. Laut einem Tweet des in den USA viel beachteten Fox-News-Moderators Clayton Morris soll der A7 immerhin 31 Prozent schneller als der A6 des iPhone 5 sein. Auf welche Benchmarks sich das bezieht, ist aber nicht bekannt. Für den Wechsel von A5 zu A6 gab Apple noch eine verdoppelte Rechenleistung an.

Wichtiger als die reine Leistung der Kerne dürfte für Apple aber werden, was 9to5Mac über iOS in Erfahrung bringen konnte: Es soll schon iOS 7 als 64-Bit-Version erscheinen, was unter anderem für schnellere Reaktionen auf Eingaben des Benutzers dienen soll. Mit 64-Bit-Programmen und ebensolchen Datentypen können Apps mehr Speicher nutzen und Berechnungen effizienter durchführen. Das setzt, wie bei PCs, wo 64-Bit-CPUs seit zehn Jahren etabliert sind, aber vollständige Unterstützung vom Prozessor über das Betriebssystem bis zu den Anwendungen voraus. Nur dadurch, dass eine dieser drei Komponenten 64-Bit-fähig ist, wird ein System nicht schneller.

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The-Master 27. Aug 2013

Mit Chrome 29 auf OSX 10.8.4 ist auch kein Problem ersichtlich

savejeff 26. Aug 2013

+1

miauwww 26. Aug 2013

Frelich wäre es aus eben solchen Gründen Schwachsinn, jetzt schon 64 Bit einzuführen...

MarioWario 26. Aug 2013

ist wirklich die Frage ob der Durchsatz / Grafikleistung erhöht wird und wie das...

yast 26. Aug 2013

+1


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