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Verschiedene iPhone-Modelle, doch nur eines für Deutschland

Apple hatte erstmals mit dem 4S nicht mehr separate CDMA- und W-CDMA-Modelle vorgestellt und das iPhone 4S als Worldphone beworben. Doch die Nutzung als Worldphone wurde eigentlich - trotz gegenteiliger Werbung - unterbunden. Wer es als Worldphone nutzen wollte, musste es beim richtigen Netzanbieter kaufen, sprich bei einem CDMA-Netzbetreiber. Davon jedoch gibt es in Deutschland nur einen im Raum Köln auf nur einem Band (450 MHz), welches das iPhone - egal welche Generation - ohnehin nicht unterstützt. Von der irreführenden Werbung und dem Worldphone-Konzept hat sich Apple verabschiedet.

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Vom iPhone 5 gibt es nun drei Modelle: ein CDMA-Modell für die USA, das interessanterweise auch W-CDMA beherrscht, und zwei Modelle, die dem entsprechen, was wir in Europa unter Mobilfunknetzen verstehen. Im GSM-Bereich, also den unterstützten Frequenzen (Quadband-GSM, UMTS auf 850, 900, 1.900 und 2.100 MHz), unterscheiden sich die Geräte nicht. Bei den beiden GSM-Modellen gibt es deutliche Unterschiede bei der LTE-Frequenz-Unterstützung. Dort herrscht ein noch stärkeres weltweites Frequenzchaos als bei GSM und UMTS.

Bis es ein echtes LTE-Weltgerät gibt, dürfte es noch lange dauern. Das ist schon bei UMTS-Frequenzen fast nicht möglich. Das von T-Mobile USA genutzte AWS-Band (1.700 MHz) unterstützen zahlreiche Hardwarehersteller nicht und das wird wohl auch so bleiben. Bei LTE gestaltet es sich noch schwieriger. Das Antennendesign muss auf Frequenzen von 700 bis 2.600 MHz, in einigen Fällen sogar 3.600 MHz, optimiert werden. Dazu kommt dann noch Dual-Band-WLAN bis 5 GHz.

Das von uns getestete und in Deutschland vertriebene Modell ist das A1429, das laut Apple die LTE-Bänder 1, 3 und 5 unterstützt, die hierzulande eher als 850, 1.800 und 2.100 MHz bekannt sind. Das Modell ist auch als MD297DN/A in den Shops zu finden. Vodafone gab sich deswegen schon beleidigt, da sein Netz nicht in diesen Bereichen arbeitet. Apple dürfte für die Einschränkung auf drei unterschiedliche LTE-Modelle vor allem Kostengründe haben. Weniger verschiedene Geräte müssen nicht aufwendig unterschiedlich getestet und supporttechnisch unterstützt werden. Apple kann die produzierten Geräte zudem je nach Bedarf frei auf den Märkten hin und her bewegen.

LTE stört in der Praxis

Ein Praxistest mit LTE ist schwierig. Der Ausbau ist auch in Berlin nicht so weit, dass von einer Flächenabdeckung gesprochen werden kann. In einer Wohnung hatten wir nur mit -113 db LTE-Empfang. Draußen verbesserte sich das mitunter, aber es gab während einer Fahrt in einem Oberdeck eines Busses erhebliche Lücken. In unserem Büro, von dem wir gut über Berlin blicken können, funktionierte LTE in der Regel nur, wenn das Fenster geöffnet wurde. Außerdem nutzt die Deutsche Telekom neben 1.800 MHz auch 800 MHz für den LTE-Betrieb. Mit solchen Mobilfunktürmen kann sich das iPhone 5 nicht verbinden. In Berlin gibt es aber kaum Empfang auf dem 800-MHz-Band. Eine größere Abdeckung bei 800 MHz gibt es erst im Umland.

  • iPhone 5 (Fotos: Nina Sebayang/Golem.de)
  • iPhone 5 (l.) im Vergleich zum iPhone 4S (r.)
  • iPhone 5
  • iPhone 5 mit neuem Anschluss namens Lightning
  • Apple liefert das iPhone 5 mit Lightning-Kabel und neuem Headset.
  • iPhone 5: Die Rückseite besteht nicht mehr komplett aus Glas.
  • Das iPhone 5 (unten) ist dünner als sein Vorgänger.
  • Die Kopfhörerbuchse für das Headset ist nicht mehr oben, ...
  • ... sondern nun unten neben dem Mikrofon.
  • Rückseite des iPhone 5 (oben) sieht deutlich anders aus als beim iPhone 4S.
  • Das iPhone 5 (unten) ist dünner als sein Vorgänger.
  • iPhone 5 mit Nano-SIM statt MicroSIM
  • iPhone 5 mit Nano-SIM statt Micro-SIM
  • Micro-USB (oben) im Vergleich zu Apples neuem Lightning-Anschluss
  • Die Anschlüsse sind fast gleich groß.
  • Lightning (oben) im Vergleich zum alten 30-Pin-Dock-Anschluss
  • iPhone 5 mit Lightning-Kabel
  • Das iPhone 5 hat mehr Platz.
  • Die Umlaute sind im Querformat angenehm zu bedienen.
  • In der App-Übersicht ist Platz für vier weitere Anwendungen.
  • iPhone 5
  • Navigation auf dem iPhone 5
  • Navigation auf dem iPhone 5
  • LTE lässt sich abschalten.
  • Navigation auf dem iPhone 5 im Hintergrund
  • Navigation auf dem iPhone 5 im Hintergrund
  • Jetpack bietet mehr Platz, aber nur auf der linken Seite.
  • Zombie Tsunami ohne Anpassung. Balken sind links und rechts zu erkennen.
  • Browser auf dem iPhone 5
  • Browser auf dem iPhone 5
  • Browser auf dem iPhone 5
  • Die Wetter-App ist etwas angepasst worden.
  • Geekbench-Daten
  • Bild mit dem iPhone 5...
  • ...und dem iPhone 4S
LTE lässt sich abschalten.

Das Roaming zwischen einer LTE- und einer 3G-Zelle empfanden wir als unangenehm. Sekundenlange Datenunterbrechungen waren die Folge - wohlgemerkt im Innenstadtbereich einer Großstadt. Rein aus praktischen Gründen empfehlen wir, LTE abzuschalten, was in den Systemeinstellungen auch problemlos möglich ist. Dass der Nutzer hohe Datenraten unterwegs braucht, kommt selten vor und LTE kann dann bei Bedarf aktiviert werden.

Da der Vertrag, den wir für den Test benutzten, kein LTE unterstützt, müssen wir Testergebnisse diesbezüglich auf den reinen Empfang beschränken. Die hohe Geschwindigkeit konnten wir nicht ausnutzen. Im Allgemeinen ist aber bereits normales HSPA schnell genug. Das iPhone unterstützt nun übrigens auch DC-HSPA, was an die Geschwindigkeitswerte von LTE herankommt.

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 A6 mit eigenem ProzessordesignWWAN-Modem und Dual-Band-WLAN 
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jaybee 14. Okt 2012

HI, mich würde mal interesieren, wer mit dem neuen iphone5 den WLAN-Durchsatz messen...

Skaarah 12. Okt 2012

Was ist daran nicht zu verstehen? Manche Leute können "seit" und "seid" nicht...

redwolf 11. Okt 2012

So ein Feature verbrät nur Akkuleistung.

oSu. 03. Okt 2012

Diese Idee werden die BWLer als nächstes virlegen um die Verkaufszahlen zu stützen. Aber...

oSu. 03. Okt 2012

- Beschädigte Gehäuse ab Werk - Gelb-bräunlicher Farbstich des Displays - Langsame W-LAN...


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Vom Junior-Projektleiter zum IT-Director konnte Florian Schader sämtliche Facetten der IT-Welt gestalten und hat eine Leidenschaft entwickelt, diese Erfahrungen weiterzugeben. Seine Grundmotivation ist die aktive Weitergabe seiner 20-jährigen Projekt- und Leitungserfahrung im IT-Umfeld, der Erfolg von Projekten und die aktive Weiterentwicklung von Menschen. Dabei stellt er immer den Bezug zur Praxis her. Als Trainer und Coach ist er spezialisiert auf Projektmanagement und Führungskräfteentwicklung.

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