Das iPhone 14 Pro Max und das iPhone 14 ProBild:
Tobias Költzsch/Golem.de
Mit dem iPhone 14 Pro Max setzt Apple auf den ersten Blick seine 13er-Reihe fort: Das neue Modell hat wieder einen Edelstahlrahmen, ein auffälliges Kameramodul mit drei Objektiven und einen 6,7 Zoll großen Bildschirm. Es lohnt sich aber, zweimal hinzuschauen: Das iPhone 14 Pro Max hat zahlreiche Änderungen verpasst bekommen, die im Alltag praktisch und sinnvoll sind – unter anderem bei der Kamera und der Benutzerführung.
Golem.de hat sich das iPhone 14 Pro Max im Test genau angeschaut. Unser Testresultat lässt sich 1:1 auf das iPhone 14 Pro übertragen, wir verzichten daher auf einen separaten Test des zweiten Pro-Modells. Das mit 6,1 Zoll kleinere Pro-Modell hat die gleiche Hardware wie das große Smartphone.
Eine der Neuerungen beim iPhone 14 Pro und Pro Max betrifft die Kameras: Apple verbaut erstmals seit Jahren wieder einen Bildsensor, der mehr Pixel hat als jener vom Vorjahr. Die Hauptkamera kommt mit einem 48-Megapixel-Sensor – im Vorjahr hatten auch die Pro-Modelle nur 12 Megapixel. Die neue Hauptkamera hat eine Anfangsblende von f/1.76, eine aufs Kleinbildformat umgerechnete Brennweite von 24 mm (2 mm weniger als die Kamera des iPhone 13 Pro Max) und eine optische Bildstabilisierung.
Zweifacher Crop-Zoom dank neuem Bildsensor
Die Superweitwinkelkamera hat 12 Megapixel, eine Anfangsblende von f/2.2 und eine Brennweite von umgerechnet 13 mm. Das Teleobjektiv hat ebenfalls 12 Megapixel und eine Anfangsblende von f/2.8; auch hier kommt eine optische Bildstabilisierung zum Einsatz. Dank des 48-Megapixel-Sensors bietet die Kamera-App des iPhone 14 Pro Max zudem bei den voreingestellten Zoombereichen direkt eine zweifache Vergrößerung an.
Bild 1/35: Die neue Hauptkamera des iPhone 14 Pro Max hat 48 Megapixel, macht standardmäßig aber Bilder mit 12 Megapixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/35: Die Superweitwinkelkamera hat 12 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/35: Dank des neuen 48-Megapixel-Sensors kann das iPhone 14 Pro Max Teleaufnahmen mit zweifacher Vergrößerung aufnehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/35: Daneben gibt es wieder das dreifache optische Tele. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/35: Verglichen mit dem neuen iPhone macht das iPhone 13 Pro Max Bilder mit sehr ähnlichem Gesamteindruck. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/35: Auch die Superweitwinkelbilder sind sehr ähnlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/35: Der Zweifach-Zoom ist beim iPhone 13 Pro Max etwas unschärfer, da das Smartphone nur einen 12-Megapixel-Sensor hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/35: Eine mit dem Dreifach-Tele des iPhone 13 Pro Max gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/35: Die mit dem Nachtmodus des iPhone 14 Pro Max aufgenommenen Bilder unterscheiden sich in der Belichtung kaum von denen des iPhone 13 Pro Max; die Belichtungszeit ist aber kürzer und die Schärfe besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/35: Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des iPhone 14 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/35: Ein mit dem Telelobjektiv des iPhone 14 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/35: Ein mit der Hauptkamera des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/35: Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 14/35: Ein mit dem Teleobjektiv des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 15/35: Der maximale Zoom des iPhone 14 Pro Max ist qualitativ etwas besser ...
Bild 16/35: ... als der des iPhone 13 Pro Max. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/35: Nachporträts gelingen mit dem iPhone 14 Pro Max gut. Verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max sind die Details feiner, die Farbtemperatur ist etwas wärmer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 18/35: Zum Vergleich: das gleiche Bild, aufgenommen mit dem iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/35: Der Porträtmodus funktioniert auch bei Haustieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 20/35: Auffällig ist, dass der Hintergrund bei nahen Objekten auch ohne den Porträtmodus bereits eine schöne Unschärfe aufweist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 21/35: Im Vergleich haben Aufnahmen mit 12 Megapixeln eine gleiche Bilddynamik wie ...
Bild 22/35: ... Aufnahmen mit 48 Megapixeln - das gelingt vielen Konkurrenten von Apple nicht. Das 48-Megapixel-RAW wurde für unsere Galerie komprimiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/35: Ein mit der Hauptkamera des iPhone 14 Pro Max aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/35: Ein mit der Superweitwinkelkamera des iPhone 14 Pro Max aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/35: Das iPhone 14 Pro Max hat einen Always-on-Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/35: Auf der Rückseite ist eine Dreifachkamera verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/35: Die Hauptkamera hat 48 Megapixel, unterstützt wird sie von einer Superweitwinkel- und einer Telekamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/35: Verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max sieht das neue Modell fast gleich aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/35: Im direkten Vergleich der Kamerasysteme fällt auf, dass die Kameras des iPhone 14 Pro Max etwas größer sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/35: Mit dem iPhone 14 Pro steht auch eine kleinere Version zur Verfügung, die die gleiche technische Ausstattung hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/35: Die Frontkamera und die Face-ID-Sensoren sind nicht mehr in einer Notch, sondern in Löchern im Display untergebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/35: Den Bereich nennt Apple Dynamic Island und nutzt ihn für Benachrichtigungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/35: Tippen wir bei Musikwiedergabe länger auf den Bereich, können wir die Medien steuern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 34/35: Das iPhone 14 Pro Max ist aus Edelstahl gefertigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/35: Auf dem Always-on-Display werden Benachrichtigungen und beispielsweise die Mediensteuerung angezeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Dieser Zoom ist zwar digital erzeugt und nur ein Ausschnitt des Sensors der Hauptkamera. Dank der besseren Ausgangslage gegenüber dem iPhone 13 Pro Max (48 statt nur 12 Megapixel) ist die Qualität aber wesentlich besser. Fotos nimmt das iPhone 14 Pro Max standardmäßig weiterhin mit 12 Megapixeln auf – Apple nutzt dabei Pixel-Binning, fasst also vier Pixel zu einem zusammen. Diese seit Jahren bei anderen Herstellern gängige Praxis sorgt dafür, dass mehr Licht erfasst wird und dunkle Bereiche entsprechend besser belichtet werden.
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Im direkten Vergleich sind mit der Hauptkamera aufgenommene Tageslichtbilder von der Belichtung her nahezu identisch mit denen des iPhone 13 Pro Max: Die Bilddynamik ist sehr ausgeglichen, in der Regel bekommt das neue iPhone gut belichtete Bilder hin – dafür ist Apple seit Jahren bekannt. In der Detailvergrößerung zeigt das iPhone 14 Pro Max etwas weniger Rauschen als das iPhone 13 Pro Max, auf den ersten Blick sind die Tageslichtbilder aber kaum auseinanderzuhalten. Bei Superweitwinkelaufnahmen macht das neue Modell Bilder mit etwas mehr Details; das Gleiche gilt für Bilder, die wir mit dem Dreifachtele machen. Wenn wir mit der Hauptkamera die vollen 48 Megapixel nutzen wollen, müssen wir Bilder im RAW-Modus aufnehmen; bereits komprimierte Fotos mit voller Auflösung sind nicht möglich.
Bei den 48-Megapixel-Aufnahmen verbessert sich die Schärfe erwartungsgemäß deutlich. Apple hat zudem etwas geschafft, das vielen anderen Smartphone-Herstellern nicht gelingt: Die Belichtung der 48-Megapixel-Aufnahmen unterscheidet sich bei Tageslicht nicht nennenswert von der der 12-Megapixel-Aufnahmen. Oft haben Bilder mit voller Sensorauflösung eine weitaus schlechtere Dynamik, die dunklen Bereiche sind meistens zu dunkel. Nicht so beim iPhone 14 Pro Max, das bei Tageslicht auch mit 48 Megapixeln tolle Bilder macht. Dank des RAW-Formats sind diese aber mitunter 100 MByte groß.
Verbesserte Aufnahmen im Dunkeln
Bei Aufnahmen im Dunkeln macht das iPhone 14 Pro Max verglichen mit seinem Vorgänger schärfere Bilder mit mehr Details. Zudem ist die Bilddynamik bei Nachtaufnahmen besser, vor allem, was sehr helle Bereiche betrifft: Sie sind besser belichtet und reißen weniger stark aus. Die Kombination aus Pixel-Binning, Nachtmodus und Apples Photonic Engine getauftem Belichtungsalgorithmus ermöglicht bei schlechtem Licht bessere Bilder, die zudem im Nachtmodus weniger Belichtungszeit erfordern. Gut zu sehen ist das auch bei Nachtporträts, die auf den ersten Blick den mit dem iPhone 13 Pro Max gemachten Bildern sehr ähnlich sehen, bei Vergrößerung aber mehr Details zeigen. Insgesamt hinkt aber auch das iPhone 14 Pro Max der Konkurrenz etwa von Google hinterher, wenn es um Aufnahmen mit sehr wenig Licht geht.
Bilder mit vollen 48 Megapixeln können wir mit dem Nachtmodus übrigens nicht aufnehmen. Dann schaltet das iPhone 14 Pro Max immer auf 12 Megapixel zurück. Logischerweise können wir auch keine Zweifach-Teleaufnahmen mit 48 Megapixeln aufnehmen, da das iPhone dafür aus dem vollen Sensorbild croppt. Verbessert hat Apple den Digitalzoom insgesamt: Bilder mit maximal 15-facher Vergrößerung sind schärfer und detailreicher als auf dem iPhone 13 Pro Max.
Sensor hat eine gute Tiefenschärfe
Der Porträtmodus funktioniert auch beim iPhone 14 Pro Max sehr zuverlässig. In manchen Situationen haben wir allerdings festgestellt, dass die natürliche Tiefenschärfe des größeren Sensors der Hauptkamera bereits ausreicht, um einen schönen, unscharfen Hintergrund zu bekommen.
Bild 1/35: Die neue Hauptkamera des iPhone 14 Pro Max hat 48 Megapixel, macht standardmäßig aber Bilder mit 12 Megapixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/35: Die Superweitwinkelkamera hat 12 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/35: Dank des neuen 48-Megapixel-Sensors kann das iPhone 14 Pro Max Teleaufnahmen mit zweifacher Vergrößerung aufnehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/35: Daneben gibt es wieder das dreifache optische Tele. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/35: Verglichen mit dem neuen iPhone macht das iPhone 13 Pro Max Bilder mit sehr ähnlichem Gesamteindruck. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/35: Auch die Superweitwinkelbilder sind sehr ähnlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/35: Der Zweifach-Zoom ist beim iPhone 13 Pro Max etwas unschärfer, da das Smartphone nur einen 12-Megapixel-Sensor hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/35: Eine mit dem Dreifach-Tele des iPhone 13 Pro Max gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/35: Die mit dem Nachtmodus des iPhone 14 Pro Max aufgenommenen Bilder unterscheiden sich in der Belichtung kaum von denen des iPhone 13 Pro Max; die Belichtungszeit ist aber kürzer und die Schärfe besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/35: Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des iPhone 14 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/35: Ein mit dem Telelobjektiv des iPhone 14 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/35: Ein mit der Hauptkamera des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/35: Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 14/35: Ein mit dem Teleobjektiv des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 15/35: Der maximale Zoom des iPhone 14 Pro Max ist qualitativ etwas besser ...
Bild 16/35: ... als der des iPhone 13 Pro Max. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/35: Nachporträts gelingen mit dem iPhone 14 Pro Max gut. Verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max sind die Details feiner, die Farbtemperatur ist etwas wärmer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 18/35: Zum Vergleich: das gleiche Bild, aufgenommen mit dem iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/35: Der Porträtmodus funktioniert auch bei Haustieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 20/35: Auffällig ist, dass der Hintergrund bei nahen Objekten auch ohne den Porträtmodus bereits eine schöne Unschärfe aufweist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 21/35: Im Vergleich haben Aufnahmen mit 12 Megapixeln eine gleiche Bilddynamik wie ...
Bild 22/35: ... Aufnahmen mit 48 Megapixeln - das gelingt vielen Konkurrenten von Apple nicht. Das 48-Megapixel-RAW wurde für unsere Galerie komprimiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/35: Ein mit der Hauptkamera des iPhone 14 Pro Max aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/35: Ein mit der Superweitwinkelkamera des iPhone 14 Pro Max aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/35: Das iPhone 14 Pro Max hat einen Always-on-Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/35: Auf der Rückseite ist eine Dreifachkamera verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/35: Die Hauptkamera hat 48 Megapixel, unterstützt wird sie von einer Superweitwinkel- und einer Telekamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/35: Verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max sieht das neue Modell fast gleich aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/35: Im direkten Vergleich der Kamerasysteme fällt auf, dass die Kameras des iPhone 14 Pro Max etwas größer sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/35: Mit dem iPhone 14 Pro steht auch eine kleinere Version zur Verfügung, die die gleiche technische Ausstattung hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/35: Die Frontkamera und die Face-ID-Sensoren sind nicht mehr in einer Notch, sondern in Löchern im Display untergebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/35: Den Bereich nennt Apple Dynamic Island und nutzt ihn für Benachrichtigungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/35: Tippen wir bei Musikwiedergabe länger auf den Bereich, können wir die Medien steuern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 34/35: Das iPhone 14 Pro Max ist aus Edelstahl gefertigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/35: Auf dem Always-on-Display werden Benachrichtigungen und beispielsweise die Mediensteuerung angezeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Im Videobereich hat Apple die grundlegenden Funktionen nicht verändert. Neu ist, dass der Cinematic Mode mit Schärfeverlagerung auch mit 30 fps verwendet werden kann. Außerdem gibt es mit dem Actionmodus eine neue Bildstabilisierung, die Filme deutlich besser stabilisiert. Dafür croppt Apple stärker aus dem Bildmaterial, weshalb der Actionmodus maximal in einer Auflösung von 2,7K verwendet werden kann. Wer immer schon beim Rennen ein halbwegs stabiles Video machen wollte, wird die neue Möglichkeit aber schätzen. Videos in 8K sind beim neuen iPhone trotz des neuen, hochauflösenden Sensors nicht möglich.
Der Sprung auf einen 48-Megapixel-Sensor hat sich beim iPhone 14 Pro Max auf jeden Fall gelohnt: Die Bildqualität ist vor allem nachts besser als zuvor, auch wenn es immer noch Verbesserungspotenzial gibt. Zudem gibt es einen besseren Digitalzoom, den neuen Actionmodus und Aufnahmen mit 48 Megapixeln. Apple ist verglichen mit anderen Smartphone-Herstellern zwar spät dran mit der Erhöhung der Auflösung und hat das Pixel-Binning nicht erfunden. Allerdings hat Apple es bei seinem neuen iPhone wieder geschafft, etwas zu liefern, das die Konkurrenz nicht hat: nahezu gleichwertig belichtete Bilder im 48-Pixel-Modus.
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Verbessert hat Apple auch die Frontkamera des iPhone 14 Pro Max: Sie hat 12 Megapixel und einen Autofokus, was bei Smartphones eher selten ist. Für viele interessanter dürfte aber der Bereich um die Frontkamera sein: Statt einer Notch hat Apple zwei Display-Löcher verbaut und sie mit einer schwarzen Bildschirmfläche verbunden. Diesem Konstrukt gibt Apple den etwas dämlichen Namen Dynamic Island, die Funktion dahinter ist aber durchaus spannend.
Willkommen auf der dynamischen Insel
Statt die Kameralöcher wie alle anderen Smartphonehersteller als ungenutzte, schwarze Flächen zu belassen, bindet Apple sie in ein Benachrichtigungs- und Interaktionssystem ein. Starten wir beispielsweise ein Lied auf Spotify und wechseln auf den Homescreen, erscheinen das Albumcover und eine Wellenform des aktuellen Liedes im Bereich um die Kameralöcher. Tippen wir auf den Bereich, kommen wir direkt zu Spotify zurück; halten wir den Bereich gedrückt, erscheint eine Mediensteuerung und wir können beispielsweise zum nächsten Lied wechseln.
Starten wir einen Timer, sehen wir den Fortschritt und können ebenfalls mit Hilfe eines langen Tipps mit der Funktion interagieren. Verwenden wir beispielsweise Spotify und den Timer gleichzeitig, werden beide Funktionen in der Dynamic Island angezeigt. Zu den Apps, die Dynamic Island bereits unterstützen, gehören momentan zahlreiche Audioanwendungen sowie Basisfunktionen von iOS – neben dem Timer etwa Carkey, Airdrop, Apple Pay, der Fokus-Status und Verbindungsnachrichten für Zubehör.
Dynamic Island könnte durch Entwickler noch interessanter werden
Zugegeben, viele der aktuellen Anwendungsszenarien lassen sich unter iOS auch durch das Herunterziehen des Mitteilungszentrums und anschließendes Klicken auf eine entsprechende Statusmitteilung umsetzen – etwa der Liedwechsel bei einer Musik-App oder das Pausieren eines Timers. Interessant finden wir die Nutzung dieses toten Bereichs des Bildschirms aber dennoch, vor allem, sobald Apple die Schnittstelle komplett für Programmierer freigibt. Dann könnten Nutzer beispielsweise direkt in der Dynamic Island erkennen, wann ihr Essen geliefert wird oder das Taxi ankommt.
Bild 1/35: Die neue Hauptkamera des iPhone 14 Pro Max hat 48 Megapixel, macht standardmäßig aber Bilder mit 12 Megapixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/35: Die Superweitwinkelkamera hat 12 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/35: Dank des neuen 48-Megapixel-Sensors kann das iPhone 14 Pro Max Teleaufnahmen mit zweifacher Vergrößerung aufnehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/35: Daneben gibt es wieder das dreifache optische Tele. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/35: Verglichen mit dem neuen iPhone macht das iPhone 13 Pro Max Bilder mit sehr ähnlichem Gesamteindruck. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/35: Auch die Superweitwinkelbilder sind sehr ähnlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/35: Der Zweifach-Zoom ist beim iPhone 13 Pro Max etwas unschärfer, da das Smartphone nur einen 12-Megapixel-Sensor hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/35: Eine mit dem Dreifach-Tele des iPhone 13 Pro Max gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/35: Die mit dem Nachtmodus des iPhone 14 Pro Max aufgenommenen Bilder unterscheiden sich in der Belichtung kaum von denen des iPhone 13 Pro Max; die Belichtungszeit ist aber kürzer und die Schärfe besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/35: Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des iPhone 14 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/35: Ein mit dem Telelobjektiv des iPhone 14 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/35: Ein mit der Hauptkamera des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/35: Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 14/35: Ein mit dem Teleobjektiv des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 15/35: Der maximale Zoom des iPhone 14 Pro Max ist qualitativ etwas besser ...
Bild 16/35: ... als der des iPhone 13 Pro Max. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/35: Nachporträts gelingen mit dem iPhone 14 Pro Max gut. Verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max sind die Details feiner, die Farbtemperatur ist etwas wärmer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 18/35: Zum Vergleich: das gleiche Bild, aufgenommen mit dem iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/35: Der Porträtmodus funktioniert auch bei Haustieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 20/35: Auffällig ist, dass der Hintergrund bei nahen Objekten auch ohne den Porträtmodus bereits eine schöne Unschärfe aufweist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 21/35: Im Vergleich haben Aufnahmen mit 12 Megapixeln eine gleiche Bilddynamik wie ...
Bild 22/35: ... Aufnahmen mit 48 Megapixeln - das gelingt vielen Konkurrenten von Apple nicht. Das 48-Megapixel-RAW wurde für unsere Galerie komprimiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/35: Ein mit der Hauptkamera des iPhone 14 Pro Max aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/35: Ein mit der Superweitwinkelkamera des iPhone 14 Pro Max aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/35: Das iPhone 14 Pro Max hat einen Always-on-Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/35: Auf der Rückseite ist eine Dreifachkamera verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/35: Die Hauptkamera hat 48 Megapixel, unterstützt wird sie von einer Superweitwinkel- und einer Telekamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/35: Verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max sieht das neue Modell fast gleich aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/35: Im direkten Vergleich der Kamerasysteme fällt auf, dass die Kameras des iPhone 14 Pro Max etwas größer sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/35: Mit dem iPhone 14 Pro steht auch eine kleinere Version zur Verfügung, die die gleiche technische Ausstattung hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/35: Die Frontkamera und die Face-ID-Sensoren sind nicht mehr in einer Notch, sondern in Löchern im Display untergebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/35: Den Bereich nennt Apple Dynamic Island und nutzt ihn für Benachrichtigungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/35: Tippen wir bei Musikwiedergabe länger auf den Bereich, können wir die Medien steuern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 34/35: Das iPhone 14 Pro Max ist aus Edelstahl gefertigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/35: Auf dem Always-on-Display werden Benachrichtigungen und beispielsweise die Mediensteuerung angezeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Befürchtungen, das Tippen auf den Bereich der Frontkamera und des Face-ID-Systems würden diese Funktionen behindern, können wir übrigens ausräumen. Das Verstauen des iPhone 14 Pro Max in unserer Hosentasche hat die Dynamic Island ebenso wie den Rest des Displays stets von unseren Fingerabdrücken befreit. Beim iPhone 14 Pro Max finden wir es aufgrund der Displaygröße nur mitunter etwas mühselig, den oberen Bereich des Displays zu erreichen.
Apple verwendet beim iPhone 14 Pro Max ein LTPO-OLED-Display mit 2.796 x 1.290 Pixeln, das mit bis zu 2.000 cd/m² im Freien zum einen extrem hell werden kann, zum anderen mit Bildraten von 1 bis 120 Hz sowohl Bildschirminhalte sehr flüssig anzeigen als auch sehr sparsam sein kann. Der Blickwinkel ist wie von Apples Geräten gewohnt sehr gut, die Farben sind natürlich und nicht so übertrieben wie etwa bei Samsungs Smartphones. Im Freien haben wir auch bei starker Sonneneinstrahlung keinerlei Probleme damit, Inhalte zu erkennen; im HDR-Modus liegt die Helligkeit bei maximal 1.200 cd/m², was zu einer guten Darstellung führt.
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Dank der möglichen niedrigen Bildrate ist das iPhone 14 Pro Max das erste iPhone, das ein Always-On-Display hat. Im Standby-Betrieb werden also Informationen auf dem Display angezeigt, anstatt dass es einfach ausgeschaltet ist. Auch hier muss natürlich gesagt werden: Apple hat das Always-On-Display absolut nicht erfunden, sondern ist im Gegenteil mehrere Jahre zu spät mit der Funktion, die im Android-Bereich bereits in der unteren Mittelklasse häufig anzutreffen ist.
Apple hat sich Gedanken zum Always-On-Display gemacht
Genauso muss aber gesagt werden, dass Apple die Funktion nicht einfach von der Konkurrenz übernommen, sondern sie weiterentwickelt hat. Das Always-On-Display ist nicht einfach ein schwarzer Bildschirm mit einer Uhr, Benachrichtigungen und vielleicht noch einem kleinen Bild; stattdessen dimmt Apple den kompletten Sperrbildschirm ab. Das führt dazu, dass wir unser Hintergrundbild noch gut erkennen können, ebenso die kompletten Benachrichtigungen und unsere Sperrbildschirm-Widgets. Diese sind neu in iOS 16: Nutzer können Widgets wie das Wetter, den Akkustand der verbundenen Apple Watch oder auch die Fitness-Ringe direkt auf dem Sperrbildschirm ablegen.
In der Praxis ist das Always-On-Display des iPhone 14 Pro Max also wesentlich umfangreicher und hilfreicher als bei der Android-Konkurrenz. Wir haben das vergleichsweise helle und bunte Display vor allem anfangs aber durchaus als ablenkend empfunden; geholfen hat die Wahl eines monochromen Hintergrundbildes des Mondes. Apple passt die Helligkeit zudem der Umgebung an. Wen das Always-On-Display immer noch stört, kann es auch komplett abschalten. Wir finden aber vor allem die Möglichkeit praktisch, auch im Standby-Modus unsere Benachrichtigungen einsehen zu können, ohne auf das Display tippen zu müssen. Natürlich können wir auch einstellen, dass der Inhalt von Benachrichtigungen verborgen wird – schließlich könnte auch jeder andere die Inhalte lesen.
Akkulaufzeit ist trotz Always-On-Display sehr gut
Drehen wir das iPhone 14 Pro Max um, schaltet sich das Always-On-Display aus. Verwendet man eine Apple Watch und geht aus dem Zimmer, deaktiviert sich der Bildschirm ebenfalls. Einen merkbaren negativen Effekt des umfangreichen Always-On-Displays auf den Akku konnten wir in unserem Test nicht beobachten: Auch nach einem Tag, an dem wir mit dem Smartphone viel gearbeitet, Youtube-Videos geguckt und fotografiert haben, hatten wir spätnachts immer noch über 20 Prozent Akkustand übrig. Die Zeiten, in denen die Akkulaufzeit bei iPhones ein Problem ist, scheinen endgültig vorbei zu sein.
Bild 1/35: Die neue Hauptkamera des iPhone 14 Pro Max hat 48 Megapixel, macht standardmäßig aber Bilder mit 12 Megapixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/35: Die Superweitwinkelkamera hat 12 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/35: Dank des neuen 48-Megapixel-Sensors kann das iPhone 14 Pro Max Teleaufnahmen mit zweifacher Vergrößerung aufnehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/35: Daneben gibt es wieder das dreifache optische Tele. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/35: Verglichen mit dem neuen iPhone macht das iPhone 13 Pro Max Bilder mit sehr ähnlichem Gesamteindruck. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/35: Auch die Superweitwinkelbilder sind sehr ähnlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/35: Der Zweifach-Zoom ist beim iPhone 13 Pro Max etwas unschärfer, da das Smartphone nur einen 12-Megapixel-Sensor hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/35: Eine mit dem Dreifach-Tele des iPhone 13 Pro Max gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/35: Die mit dem Nachtmodus des iPhone 14 Pro Max aufgenommenen Bilder unterscheiden sich in der Belichtung kaum von denen des iPhone 13 Pro Max; die Belichtungszeit ist aber kürzer und die Schärfe besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/35: Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des iPhone 14 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/35: Ein mit dem Telelobjektiv des iPhone 14 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/35: Ein mit der Hauptkamera des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/35: Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 14/35: Ein mit dem Teleobjektiv des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 15/35: Der maximale Zoom des iPhone 14 Pro Max ist qualitativ etwas besser ...
Bild 16/35: ... als der des iPhone 13 Pro Max. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/35: Nachporträts gelingen mit dem iPhone 14 Pro Max gut. Verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max sind die Details feiner, die Farbtemperatur ist etwas wärmer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 18/35: Zum Vergleich: das gleiche Bild, aufgenommen mit dem iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/35: Der Porträtmodus funktioniert auch bei Haustieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 20/35: Auffällig ist, dass der Hintergrund bei nahen Objekten auch ohne den Porträtmodus bereits eine schöne Unschärfe aufweist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 21/35: Im Vergleich haben Aufnahmen mit 12 Megapixeln eine gleiche Bilddynamik wie ...
Bild 22/35: ... Aufnahmen mit 48 Megapixeln - das gelingt vielen Konkurrenten von Apple nicht. Das 48-Megapixel-RAW wurde für unsere Galerie komprimiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/35: Ein mit der Hauptkamera des iPhone 14 Pro Max aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/35: Ein mit der Superweitwinkelkamera des iPhone 14 Pro Max aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/35: Das iPhone 14 Pro Max hat einen Always-on-Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/35: Auf der Rückseite ist eine Dreifachkamera verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/35: Die Hauptkamera hat 48 Megapixel, unterstützt wird sie von einer Superweitwinkel- und einer Telekamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/35: Verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max sieht das neue Modell fast gleich aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/35: Im direkten Vergleich der Kamerasysteme fällt auf, dass die Kameras des iPhone 14 Pro Max etwas größer sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/35: Mit dem iPhone 14 Pro steht auch eine kleinere Version zur Verfügung, die die gleiche technische Ausstattung hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/35: Die Frontkamera und die Face-ID-Sensoren sind nicht mehr in einer Notch, sondern in Löchern im Display untergebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/35: Den Bereich nennt Apple Dynamic Island und nutzt ihn für Benachrichtigungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/35: Tippen wir bei Musikwiedergabe länger auf den Bereich, können wir die Medien steuern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 34/35: Das iPhone 14 Pro Max ist aus Edelstahl gefertigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/35: Auf dem Always-on-Display werden Benachrichtigungen und beispielsweise die Mediensteuerung angezeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Dabei dürfte auch das neue SoC A16 Bionic helfen, das zwar nur leichte Leistungssteigerungen bietet, aber effizienter sein soll. Von den Benchmarks her setzt sich das iPhone 14 Pro Max wie erwartet wieder an die Spitze bei den Smartphones, auch in den kommenden Jahren dürften die meisten Konkurrenzmodelle nicht an die Leistung herankommen. Im Geekbench-Benchmark erreicht das iPhone 14 Pro Max bei uns im Test einen Single-Core-Wert von 1.825 Punkten, im Multi-Core-Test kommt es auf 5.425 Zähler. Im Test Wild Life Extreme Unlimited des 3DMark-Tests erreicht das Smartphone sehr hohe 2.747 Punkte, in GFX Benchs 1140p-Aztec-Ruins-High-Tier-Test erreicht es einen Offscreen-Wert von hohen 53 fps. Im Alltag läuft das iPhone 14 Pro Max entsprechend absolut flüssig.
Einige der neuen Bauteile im iPhone 14 Pro Max konnten wir – glücklicherweise – nicht testen: Mit einem neuen Gyroskop und einem neuen Beschleunigungsmesser erkennt das neue iPhone, ob es gerade in einen Autounfall verwickelt war. Dabei sollen auch Audiosignale, GPS-Signale und Luftdruckveränderungen einbezogen werden, die beispielsweise beim ruckartigen Aufblasen eines Airbags entstehen. Dann kann das Smartphone automatisch einen Notruf absetzen. Eine ähnliche Funktion bietet Google bereits in seinen Pixel-Smartphones. Ebenfalls nicht testen konnten wir die Satellitenkommunikation für Notfalldienste, da sie zum einen noch nicht verfügbar ist und wir zum anderen keinen Notruf zu Testzwecken rufen würden.
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In Europa haben die neuen iPhones weiterhin einen SIM-Karten-Steckplatz und eine eSIM – die reine eSIM-Version gibt es nur in Nordamerika. Die Stereolautsprecher sind ausreichend laut und haben einen guten Klang. Geladen wird das iPhone 14 Pro Max entweder drahtlos oder über einen Lightning-Anschluss, auf USB-C verzichtet Apple bei seinen neuen iPhones weiterhin. Aufgrund einer neuen Regelung der EU dürfte Apple auf absehbare Zeit aber auch bei seinen Smartphones auf USB-C umschwenken. Mit Magsafe-Zubehör kann das iPhone 14 Pro Max mit 15 Watt geladen werden, mit einem Qi-Ladepad mit 7,5 Watt.
iPhone 14 Pro Max: Verfügbarkeit und Fazit
Das iPhone 14 Pro Max(öffnet im neuen Fenster) kostet mit 128 GByte Speicher 1.450 Euro. Mit 256 GByte Speicher kostet das Smartphone 1.580 Euro, mit 512 GByte 1.840 Euro. Die teuerste Version hat 1 TByte Speicher und ist für 2.100 Euro zu haben. Apple durchbricht damit erstmals mit seinen Smartphones die 2.000-Euro-Grenze.
Die gleiche Hardware ist auch beim etwas günstigeren iPhone 14 Pro zu haben – dann mit kleinerem 6,1-Zoll-Display. Das iPhone 14 Pro kostet mit 128 GByte Speicher 1.300 Euro, mit 256 GByte 1.430 Euro. Die Version mit 512 GByte Speicher ist für 1.700 Euro zu haben, die Variante mit 1 TByte Speicher für 1.950 Euro.
Fazit
Das iPhone 14 Pro Max ist ein deutlich spannenderes neues iPhone als es das iPhone 13 Pro Max war. Das liegt vor allem am neuen Kamerasensor und dem neuen Display, das eine Always-On-Anzeige erlaubt und die Dynamic Island hat.
Mal abgesehen von dem etwas blöden Namen ist die Dynamic Island eine clevere Art, den für die Frontkamera und das Face-ID-System reservierten Platz sinnvoll zu nutzen. Vor allem, sobald Entwickler auf die Schnittstelle zugreifen können, dürfte es hier interessante Nutzungsmöglichkeiten geben.
Bild 1/35: Die neue Hauptkamera des iPhone 14 Pro Max hat 48 Megapixel, macht standardmäßig aber Bilder mit 12 Megapixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/35: Die Superweitwinkelkamera hat 12 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/35: Dank des neuen 48-Megapixel-Sensors kann das iPhone 14 Pro Max Teleaufnahmen mit zweifacher Vergrößerung aufnehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/35: Daneben gibt es wieder das dreifache optische Tele. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/35: Verglichen mit dem neuen iPhone macht das iPhone 13 Pro Max Bilder mit sehr ähnlichem Gesamteindruck. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/35: Auch die Superweitwinkelbilder sind sehr ähnlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/35: Der Zweifach-Zoom ist beim iPhone 13 Pro Max etwas unschärfer, da das Smartphone nur einen 12-Megapixel-Sensor hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/35: Eine mit dem Dreifach-Tele des iPhone 13 Pro Max gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/35: Die mit dem Nachtmodus des iPhone 14 Pro Max aufgenommenen Bilder unterscheiden sich in der Belichtung kaum von denen des iPhone 13 Pro Max; die Belichtungszeit ist aber kürzer und die Schärfe besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/35: Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des iPhone 14 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/35: Ein mit dem Telelobjektiv des iPhone 14 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/35: Ein mit der Hauptkamera des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/35: Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 14/35: Ein mit dem Teleobjektiv des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 15/35: Der maximale Zoom des iPhone 14 Pro Max ist qualitativ etwas besser ...
Bild 16/35: ... als der des iPhone 13 Pro Max. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/35: Nachporträts gelingen mit dem iPhone 14 Pro Max gut. Verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max sind die Details feiner, die Farbtemperatur ist etwas wärmer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 18/35: Zum Vergleich: das gleiche Bild, aufgenommen mit dem iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 19/35: Der Porträtmodus funktioniert auch bei Haustieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 20/35: Auffällig ist, dass der Hintergrund bei nahen Objekten auch ohne den Porträtmodus bereits eine schöne Unschärfe aufweist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 21/35: Im Vergleich haben Aufnahmen mit 12 Megapixeln eine gleiche Bilddynamik wie ...
Bild 22/35: ... Aufnahmen mit 48 Megapixeln - das gelingt vielen Konkurrenten von Apple nicht. Das 48-Megapixel-RAW wurde für unsere Galerie komprimiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 23/35: Ein mit der Hauptkamera des iPhone 14 Pro Max aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 24/35: Ein mit der Superweitwinkelkamera des iPhone 14 Pro Max aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 25/35: Das iPhone 14 Pro Max hat einen Always-on-Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/35: Auf der Rückseite ist eine Dreifachkamera verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 27/35: Die Hauptkamera hat 48 Megapixel, unterstützt wird sie von einer Superweitwinkel- und einer Telekamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 28/35: Verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max sieht das neue Modell fast gleich aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/35: Im direkten Vergleich der Kamerasysteme fällt auf, dass die Kameras des iPhone 14 Pro Max etwas größer sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/35: Mit dem iPhone 14 Pro steht auch eine kleinere Version zur Verfügung, die die gleiche technische Ausstattung hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/35: Die Frontkamera und die Face-ID-Sensoren sind nicht mehr in einer Notch, sondern in Löchern im Display untergebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/35: Den Bereich nennt Apple Dynamic Island und nutzt ihn für Benachrichtigungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/35: Tippen wir bei Musikwiedergabe länger auf den Bereich, können wir die Medien steuern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 34/35: Das iPhone 14 Pro Max ist aus Edelstahl gefertigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/35: Auf dem Always-on-Display werden Benachrichtigungen und beispielsweise die Mediensteuerung angezeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Der Always-On-Bildschirm des neuen iPhones unterscheidet sich von denen der Android-Konkurrenz: Apple hat einen in unseren Augen besseren Weg gefunden, Benachrichtigungen schnell sichtbar darzustellen. Die Akkulaufzeit ist trotzdem sehr gut.
Die neue 48-Megapixel-Kamera bringt vor allem Vorteile bei Nachtaufnahmen: Die Bilder werden schneller aufgenommen und sind detailreicher als zuvor. Zudem ist der digitale Zoom von besserer Qualität. Sehr gut gefällt uns, dass die 48-Megapixel-Aufnahmen von der Bilddynamik her bei Tageslicht identisch mit den 12-Megapixel-Bildern sind – das schaffen die meisten Smartphone-Hersteller sonst nicht.
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Das iPhone 14 Pro Max ist ein absolutes Top-Smartphone, das auf Jahre hinweg auch von der Leistung her an der Spitze bleiben wird. Der Leistungszuwachs ist verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max allerdings nicht besonders hoch – die Leistungssteigerung ist entsprechend kein wirkliches Kaufargument für das iPhone 14 Pro Max.
Die neue Kamera und das neue Display allerdings schon: Zusammen mit der Autounfallerkennung bieten sie für uns einen echten Mehrwert gegenüber den iPhones des Vorjahres. Dass die Haupt- und die Superweitwinkelkamera eine geringere Anfangsblende als die des iPhone 13 Pro Max haben, fällt im Alltag nicht auf.
Das iPhone 14 Pro Max ist allerdings auch das bislang teuerste iPhone. Mit dem iPhone 14 Pro steht immerhin eine etwas weniger kostspielige Alternative zur Verfügung. Verglichen mit den wenigen Neuerungen, die Apple beim normalen iPhone 14 und iPhone 14 Plus verbaut hat, halten wir die Pro-Reihe allerdings für wesentlich lohnenswerter.